Donnerstag, 21. Januar 2016

Bananenbrot

Heute habe ich ein tolles Rezept für euch: Bananenbrot, genauer gesagt "Bananabread", denn es ist ein amerikanisches Rezept.
Ist es wirklich ein Brot oder eher ein Kuchen? Entscheidet selbst, wir essen es jedenfalls eher zum Kaffee...

Bananabread

4 Eier mit
200 g Zucker sehr cremig schlagen.
160g sehr weiche Butter dazugeben und cremig rühren.
200g Mehl und
2 TL Backpulver mischen und nach und nach zum Teig geben. Den Teig in zwei Portionen teilen.
4 Bananen mit der Gabel zerdrücken oder pürieren und zu den einen Hälfte des Teiges geben,
2 EL Backkakao in die andere Teighälfte geben. Die Teige abwechselnd in eine Kastenkuchenform geben und dabei auch immer (das ist mit das Beste an diesem Brot)
Nuss-Nougat-Creme dazugeben. Also einen Löffel heller Teig, einen Löffel dunkler Teig und einen Teelöffel Nutella. Wer es nicht ganz so schokoladig möchte kann auch weniger nehmen.
Zum Schluss den Teig mit einer Gabel mamorieren (also spiralförmig die Gabel durch den Teig ziehen).

Das Ergebnis ist sehr bananig, sehr schokoladig und sehr lecker!

Dienstag, 19. Januar 2016

Wieder ein paar Bibelseiten und etwas Geschreibsel...

Die Tage sind gerade kurz - und das liegt nicht nur daran, dass Januar ist... Es ist so viel los und so viel zu tun, dass die Zeit verfliegt und immer knapp ist. Morgen wird die letzte Arbeit geschrieben, in den letzten Wochen war viel Lernen angesagt.
In der letzten Woche waren einige Nächte arg kurz und ich bin immer noch ziemlich müde. Ansonsten geht es uns aber gut (zum Glück!).
Heute morgen hatte ich lieben Besuch und dann habe ich spontan noch Kekse gebacken, die wir heute nachmittag genießen werden. Heute abend gibt es eine schöne Hühnersuppe. Die wird gut tun, denn hier ist es noch richtig kalt.

Trotz des vollen Alltags habe ich es in den letzten Tagen noch geschafft ein paar Seiten zu journalen, z. T. mitten im trubelnden Alltag, z. T. abends in Ruhe:
Psalm 139, 5 - Claras Vers

Zum ersten Kapitel der Apostelgeschichte (unsere Bibellektüre mit der Guten-Morgen-Mädels-Gruppe)

Offenbarung 3 - die "Becker-Challenge" vom letzten Wochenende
Morgen gibt es wieder ein ganz tolles Rezept für euch!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Schnitzelauflauf

Heute habe ich für euch ein Rezept, dass bei uns ein sehr beliebtes Sonntagsessen geworden ist. Es ist lecker und sehr gut vorzubereiten. Ich habe das Rezept von einer befreundeten Großfamilienmutter übernommen und darf es hier nach Absprache mit ihr veröffentlichen - Vielen Dank dafür!
Zugegeben: Es ist weder super-gesund noch bio, noch vegan oder irgendwie im Trend, sondern das, was man wohl als "Hausmannskost" bezeichnen würde - und vermutlich ist es gerade deswegen einfach ein tolles und leckeres Rezept!

Für den Schnitzelauflauf braucht ihr:

Schnitzel (hier habe ich 800 g verwendet, weniger ist kein Problem, bei größeren Mengen die restlichen Zutaten verdoppeln)
eine Dose Pfirische
ein Päckchen Sauce Hollandaise (ja, die richtige Fertigsoße, die zum selbst anrühren geht im Notfall auch)
etwas Käse

Die Schnitzel werden einfach gewürzt, ich nehme etwas Salz und Paprika. Man soll auch panierte Schnitzel nehmen können, damit habe ich aber keine Erfahrung. Größere Schnitzel schneide ich einmal durch. Dann werden die Schnitzel angebraten und anschließend in eine Auflaufform gelegt.

Währenddessen können die Pfirsiche schon abtropfen, den Saft auf jeden Fall auffangen!
Dann die Pfirsichhälften klein schneiden und auf die Schnitzel geben. Den aufgefangen Saft mit der Sauce Hollandaise verrühren und darüber geben. Etwas Käse darüber geben und alles für 30 Minuten im Ofen überbacken.


Wir essen dazu gerne Kroketten und Buttergemüse. Salate und Reis passen auch sehr gut.

Toll ist, dass man alles vorbereiten und dann z. B. nach der Kirche nur noch den Ofen anstellen muss - manche kann man ja auch entsprechend programmieren. Und ggf. lässt sich auch unkompliziert eine große Menge kochen - sofern man die richtigen Auflaufformen hat.
Aus meiner Rezeptsammlung kann ich den Schnitzelauflauf nicht mehr wegdenken - und da bin ich nicht die einzige. Also
Guten Appetit!

Montag, 11. Januar 2016

Großfamilienorganisation - Termine planen

Neulich bekam ich eine Leseranfrage, wie ich denn die Termin- und sonstigen Planungen handhaben würde, insbesondere mit vielen Kindern.

Meine Planungen beruhen auf drei Säulen: meinen persönlichen Kalender, der Familienkalender an der Wand und meinen Haushaltsordner. Zum Haushaltsordner und den Listen der Haushaltsfee habe ich bereits hier geschrieben.

Termine planen:

Wenn es um Termine geht ist mein persönlicher Kalender sozusagen das Maß aller Dinge in unserer Familie. Hier gehört alles rein. Ich nutze schon seit Jahren den Kalender "Mein Jahr" von Bianka Bleier. Aber die handelsüblichen "Chefkalender" (also diese dicken Kalenderbücher) würden den gleichen Zweck erfüllen. Vorne befindet sich dort ein Monatskalender mit drei Spalten für jeden Tag - morgens, nachmittags, abends. Dort trage ich die Termine mit Uhrzeit ein. Wenn weitere Informationen wichtig sind blättere ich bis zur Kalenderseite für diesen Tag und trage den Termin mit den wichtigen Informationen (wenn ich z. B. etwas mitbringen muss) ein.

Einmal pro Woche ist "Planungszeit". Dann übertrage ich die Termine in die Tagesblätter der nächsten Woche und plane, was da halt noch zu planen ist. Also wenn wir einen Babysitter brauchen oder ähnliches. Dann mache ich auch den Speiseplan für die Woche (im Haushaltsordner) und plane, welche Aufgaben im Haushalt noch anstehen und zu erledigen sind und wann ich sie am Besten erledigen kann. Ich versuche auch zu berücksichtigen, ob z. B. eine Klassenarbeit ansteht und ich Zeit zum Abfragen oder Lernen einplanen muss.
Die Termine mit Uhrzeit und ggf Ort übertrage ich dann in den Familienkalender, der an der Wand im Esszimmer hängt. Dort hat jeder eine Spalte für seine Termine und dort kann jeder nachsehen. Dort sind Ferien notiert und auch Termine wie Kirmes.
Die Ferien kennzeichne ich gerne mit einem Streifen dünnen Washi-Tape, so sind sie auf den ersten Blick für alle erkennbar.
Die wichtigste Regel ist aber: Alles SOFORT eintragen! Ansonsten ist die Gefahr viel zu groß, dass man das Eintragen vergisst oder Terminüberschneidungen zu spät bemerkt. (Was trotzdem noch hin wieder passiert...)

Kalender im Smartphone
Hierzu möchte ich mich auch kurz äußern: Es gibt tolle Kalenderapps und auch Familienapps mit Kalenderfunktion. Dort kann man Termine direkt eintragen, sie sind farblich nach teilnehmenden Personen gekennzeichnet, Ort und mehr Informationen können hinterlegt werden. Alle Familienmitglieder können darauf zugreifen und Termine eintragen bzw. abgleichen. Das ist eine total tolle und praktische Sache.
Ich muss aber auch sagen: Es ist (im Moment) nicht meins. Im Augenblick ist nur unsere Ältesten im Besitz eines Smartphones. Es sind also nur vier Personen, die theoretisch Termine eintragen können. Wir haben es ausprobiert, es passt im Moment nicht zu uns, wir nutzen es nicht entsprechend. Wenn die Kinder älter sind, sieht das vielleicht schon wieder anders aus.
Im Moment möchte ich nicht auf meine Kalender verzichten, und auch nicht völlig vom Handy abhängig sein, um einen Überblick über meine Termine zu haben. Vielleicht wird sich das noch ändern, ich vermute aber, dass Kalender-Apps für uns höchstens eine Ergänzung sein werden.

Unseren Familienkalender bestelle ich übrigens jedes Jahr bei Kawohl. Er hat sieben Spalten, passt für uns also perfekt. Es gibt auch einen Familienkalender mit fünf Spalten dort. Falls ihr noch andere Familienkalender mit mehr als fünf Spalten kennt, setzt den Link doch ruhig in die Kommentare, vielleicht freut sich eine andere Großfamilie über die Anregung.

Habt ihr noch Tipps zum Thema Termine?

Donnerstag, 7. Januar 2016

Bible Art Journaling - meine Seiten aus den letzten Wochen

Heute möchte ich euch einfach mal die Seiten zeigen, die ich im Dezember und in den letzten Tagen gestaltet habe:
Zur Jahreslosung: Jesaja 66, 13
Genesis 1,1-4 - Es werde Licht!

Genesis 1, 31 - Wunderschöne Schöpfung

Genesis 3,6 - Der Baum der Erkenntnis

Genesis 22, 17 - Gottes Zusage an Abraham

Exodus 3, 14-15 - der brennende Dornbusch

Das Weihnachtsevangelium

Genesis 28, 12-16 - Jakobs Traum von einer Leiter bis in den Himmel - Gott ist an diesem Ort

Genesis 9, 13-17 - Gottes Bund mit Noah

Marias Loblied - 
Die letzte Seite zeigt, wie das wahre Leben nunmal so ist... ich wollte die neuen Materialien, die ich zu Weihnachten bekommen habe unbedingt ausprobieren, und habe mich darangesetzt als die Kinder noch wach waren. Als ich gerade das "Mea" stempeln wollte lenkten die Kinder mich ab und ich habe es zu nah an "Anima" gesetzt. Und als ich dann gerade fertig war packte Leona ganz interessiert in die noch feuchte Stempelfarbe.... So geht es einem als Mutter :-) Trotzdem gefällt mir die Seite- Perfektion ist ja langweilig...

Habt ihr in der Advents- und Weihnachtszeit Seiten gejournalt?

Dienstag, 5. Januar 2016

Mein Wort für 2016

Eine Möglichkeit, das neue Jahr unter ein Motto zu stellen, ist es ein Wort auszuwählen. Ein ganz persönliches Wort, das etwas beschreibt an dem man arbeiten möchte, ein Ziel.

Mein Wort für 2016 fiel mir schon im Herbst zu
Freude


Warum Freude?

Weil ich gemerkt habe, dass mir diese im Alltag oft verloren geht. Zwischen Haushalt, Terminen, Windeln wechseln, Hausaufgaben betreuen usw. bin ich oft einfach nur noch gestresst und genervt. Und das ist schade.

Ich möchte in diesem Jahr verstärkt darauf achten, die Freude im Alltag wieder zu finden. Damit meine ich jetzt nicht, dass ich etwas schönreden möchte - es ist nicht immer alles toll und manchmal ist man einfach müde und genervt und das darf man auch sein.

Ich meine aber, dass es mir besser geht wenn ich versuche, in allem das Schöne zu sehen. Ich habe immer die Wahl: Ich kann mich darüber ärgern, dass ich schon wieder das Badezimmer putzen muss, mir einreden, dass niemand diese Arbeit zu schätzen weiß und das ich ja nur eine unbezahlte Putzfrau bin - oder ich mache mir schöne Musik oder einen netten Podcast an, krempel die Ärmel hoch und freue mich an einem sauberen Bad und daran, meiner Familie etwas Gutes getan zu haben.

Freude findet sich nicht ausschließlich in perfekten Momenten- wenn ich mir etwas Mühe gebe kann ich sie überall entdecken, auch in meinem einfachen, unspektakulärem Alltag. Diese Art Freude ist nicht in erster Linie ein Gefühl, sondern eine Entscheidung. Meine Entscheidung, Freude zu suchen und zu finden. Mich nicht im Multitasking zu verstricken, sondern bewusst meine Arbeiten zu machen. Und meine Entscheidung, Gott als meinem Fels zu vertrauen, meinen Alltag in ihm zu verankern:

"Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf!" Psalm 16, 11

Freude ist ein Geschenk - und ich möchte lernen es besser anzunehmen.

Montag, 4. Januar 2016

Im neuen Jahr angekommen

Und schon sind die Feiertage vorbei, das neue Jahr hat begonnen. Drei Tage dauern die Ferien noch, aber es herrscht hier gefühlt mehr Alltag als zwischen den Jahren.
Heute hat es geschneit - nicht sehr viel, aber genug damit die Kinder aufgeregt nach draußen mussten. Es scheint doch noch Winter zu werden, und auch wenn ich den Winter nicht gerne mag freut es mich - für die Natur ist es einfach besser wenn es eine Weile richtig kalt ist.

Heute nachmittag ist es hier ganz ruhig - gerade sind nur die beiden Jüngsten zuhause. Die beiden Mädchen sind verabredet, Justus ist auf dem Vortreffen zur Sternsingeraktion.
Raphael vor fast einem Jahr

In das letzte Jahr bin ich mit einem etwas beklemmenden Gefühl gegangen - so viel lag vor uns: der Umbau, die Erstkommunion, Leonas vierwöchige Reha.... Dagegen ist der Start in dieses Jahr ziemlich unbeschwert, denn bisher türmen sich keine großen Berge vor uns auf. Allerdings ist der Alltag auch so ausgefüllt genug, auch ohne große Umbauten oder ähnlichem wird uns nicht langweilig.
Meine Jungs

Vorsätze im eigentlichen Sinne habe ich nicht - eher Pläne für dieses Jahr. Ich habe nicht das Gefühl, einen großartigen Neustart zu brauchen. Was ich allerdings habe ist ein Wort für 2016 - welches werde ich euch morgen verraten...
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