Montag, 9. November 2015

Bible Art Journaling - Tipps für verschiedene Schriften und ein Rahmen

Heute habe ich mal ein paar ganz konkrete Tipps für das Bible Art Journaling für euch - aber vielleicht nutzt ihr sie auch einfach in der nächsten Karte die ihr jemandem schreibt....

Was mich von Anfang an sehr fasziniert hat, waren die verschiedenen Schriften. Gleichzeitig hat es mich auch abgeschreckt, denn ich war mir sicher, da völlig talentfrei zu sein und niemals so schön Schreiben zu können...

Meine Stärke ist "Hand-Lettering" immer noch nicht, aber in den letzten Wochen habe ich mir den einen oder anderen Trick abgeguckt. Sie sind ganz einfach und du kannst so relativ einfach verschiedene Schriften für deine Bibelseiten nutzen.


1. Deine Handschrift
dein Ausgangspunkt. Wenn du langsam und sorgfältig schreibst, hast du wahrscheinlich schon eine sehr schöne Schriftart. Du kannst einzelne Wörter hervorheben, in dem du sie in Großbuchstaben schreibst. Ein Kalligraphie-Trick: Alle Linien, die man bei den Buchstaben von oben nach unten zeichnet verstärken, also stärker drücken oder nochmal nachmalen.
Links die Schreibschrift, daneben Variationen
2. Schreibschrift
Wahrscheinlich hast du in der Schule auch noch die richtige Schreibschrift gelernt, oder? Lateinische Ausgangsschrift heisst es glaube ich offiziell...
Diese Schreibschrift ist eine gute Grundlage für eine verschnörkeltere Schrift. Ob du jetzt alles so schreibst, wie du es gelernt hast oder die Buchstaben etwas veränderst bleibt dir überlassen.

3. Schlank und schmal
Eine andere einfache Variante ist diese:
Du schreibst die Buchstaben sehr hoch und schmal. Die Bögen vom "B" z. B. bleiben im verhältnis sehr dünn und die Mittellinie dafür ist beim Buchstaben im oberen Drittel angesetzt. So hast du ganz einfach eine Schrift die einen eigenen Charakter hat und sich von deiner Handschrift unterscheidet.

4. Mit Doppellinie
Auch diese Schrift wirkt toll, ist aber ganz einfach. Du schreibst große Druckbuchstaben und machst den ersten senkrechten Strich doppelt. Bei runden, geschwungenen Buchstaben wie dem "O" zeichnest du einen senkrechten Strich ein, bzw. beim "S" einen Strich im relativ geraden Mittelteil (s. Foto). Die anderen Striche machst du ganz normal.
Ob du den Zwischenraum zwischen den beiden Strichen offen lässt oder in irgendeiner Art und Weise auffüllst, ist wieder reine Geschmackssache.

Und zum Schluss habe ich noch eine Idee für eine schöne Umrandung:

Zuerst malst du freihändig einen geschwungen Rahmen mit einer Linie.

Dann malst du eine zweite Linie, die die erste ruhig mehrfach kreuzen soll. Damit man es besser erkennen kann, habe ich hier im Bild zwei verschiedene Farben verwendet.

Wenn du die so entstandenen Flächen mit zwei Farben abwechselnd ausmalst entsteht der Eindruck eines zweifarbigen Bandes, das sich um den Text (oder was du auch immer einrahmen möchtest) windet, und von dem mal die eine, mal die andere Seite zu sehen ist.
Du kannst die verschiedenen Flächen aber auch einfach bunt anmalen.

Ich hoffe, dir können diese Tipps helfen. Hast du vielleicht auch eine Idee für eine einfache, aber originelle Schrift? Oder Tipps um etwas ganz einfach zu zeichnen? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit uns teilt. Vielleicht hier in den Kommentaren, auf meiner Facebookseite oder beim nächsten "Kinder, Küche, Kirche..."

Liebe Grüße und eine schöne Woche!

Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Hallo Stephanie!

Danke, das ist ein toller Beitrag, den ich beim heutigen Leseplan umsetzen will :) Du hast recht, es schaut ziemlich einfach aus WENN man es erklärt bekommt.

Lg Claudia!

petra kannchen hat gesagt…

Hallo Stephanie,
da hast du sehr schöne Schriften gefunden.Ich habe mal einen Kalligraphiekurs besucht.Am Sonntag habe ich mich wieder daran erinnert und meine Feder und Tusche ausgegraben und beim Journalen damit gearbeitet.Du hast mir ein paar gute Anregungen geliefert. Danke.
Liebe Grüße Pippi




















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