Freitag, 23. Oktober 2015

Die Herbstchallenge - Woche 3: Zuhause zeigt sich, wer wir wirklich sind

Willkommen zur dritten Woche der diesjährigen Herbstchallenge. Leider habe ich es nicht früher geschafft - das Offline-Leben geht eben vor. Ich übersetze euch wieder Courtneys Text (in meinen Worten und so ungefähr, ich bin da kein Profi) und schreibe ein paar eigene Sätze dazu. Ihren Originaltext findet ihr hier.

Courtney schreibt:
Auf eine Skala von ein bis zehn (zehn ist am lustigsten) -wo ständest du auf dem Spaß-O-Meter?
Wo wäre dein Platz auf einer Skala für Liebenswürdigkeit?
Who We Are At Home Is Who We Really Are
Würden die, die mit dir zusammenleben sagen, dass du euer Heim heller, glücklicher, fröhlicher machst? 
Zuhause zeigt sich, wer wir wirklich sind. 
Wörter wie "Spaß" und "Nettsein" finden sich nicht in der Bibel, aber sehr wohl "Freude" und "Freundlichkeit", und eine freundliche und mit Freude erfüllte Frau ist ein Segen für ihr Zuhause.

J. R. Miller sagt:
"Das Beste, was Eltern ihren Kinder geben können, ist eine glückliche Kindheit, mit zärtlichen Erinnerungen an Mutter und Vater. Wenn die Kinder dann das schützende Nest verlassen erhellt dies ihre Tage, schützt in Zeiten der Versuchung und eine wertvolle Hilfe in den Härten des Lebens."

Freude

"Enjoy" heißt auf englisch "genießen" und darin steckt das Wort "Joy" - Freude. "Enjoyable moments" sind vergnügliche Zeiten - diese zu ermöglichen und zu erschaffen ist freundlich.

Bei uns zuhause organisiere ich die Familienabende. Wenn es einen Spieleabend oder einen Filmabend gibt oder wir Freunde treffe, dann weil ich es organisiert habe. und ich glaube, damit bin ich nicht allein.
In meiner Kindheit hat meine Mutter es geschafft für uns viele schöne Familienerlebnisse zu organisieren an die wir uns gerne erinnern. Das waren gar keine großen Aktionen, aber regelmäßige. Und heute geben mir diese schönen Erinnerungen Sicherheit, Zuversicht, Freude und eine starke Verbindung zu meiner Familie. 
Meine Kinder erfreuen sich an langen Abenden mit Monopoly und anderen Gesellschaftsspielen und Abenden mit vielen alten Folgen von "Full House", sie genießen Rückenmassagen, Kuscheln, und Vorlesen (im Moment lesen wir zusammen "Heidi").

Ein fröhliche (enJOYable) Atmosphäre wird dafür sorgen, dass unsere Kinder schöne Erinnerung an ihr Zuhause haben werden. 

Freundlichkeit
Inmitten einer Welt voller Unsicherheit, Chaos und Kälte ist Freundlichkeit und Güte wie Balsam für die Seele. 
Wir können Freundlichkeit nicht wie Kleidung im Geschäft kaufen, aber im Kolosserbrief 3, 12 lesen wir: 
Ihr seid von Gott erwählt, der euch liebt und zu seinem heiligen Volk gemacht hat. Darum zieht nun wie eine neue Bekleidung alles an, was den neuen Menschen ausmacht: herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. 
Freundlichkeit ist eine Frucht des Heiligen Geistes. 
,
Jeden Morgen wachen wir auf und ziehen uns an. Gleichzeitig müssen wir uns auch daran erinnern diese Eigenschaften "anzuziehen": Freundlichkeit, Bescheidenheit, Milde, Geduld. 

Freundlichkeit ist nicht "natürlich". Manchmal müssen wir uns zwingen uns besser zu verhalten, als wir uns fühlen. 

Wir haben vielleicht schlechte Laune, aber wir sollen trotzdem freundlich sein.

Wir sind vielleicht erschöpft, aber wir sollen trotzdem freundlich sein. 

Wir sind vielleicht gestresst, aber wir sollen trotzdem freundlich sein.

Es erfordert große Stärke, wenn wir uns besser benehmen als wir uns fühlen und wenn wir das richtige tun statt das einfache. Aber was wir säen, werden wir ernten. 

Was meint deine Familie? Wer bist du zuhause?

Zuhause zeigt sich, wer wir wirklich sind. 

Die Challenge dieser Woche: 
Lasst die Kerze brennen und spielt die Musik weiter ab. Plant einen Familien-Spaß-Abend!
Macht eine Kissenschlacht, holt alle Decken und Kissen die ihr finden könnt und macht es euch gemütlich. Auch wenn du alleine lebst: Mache dir einen besonders schönen Abend - vielleicht mit Popcorn und einem schönen Tee. 
Lebt in dieser Woche zuhause die Freundlichkeit und die Freude zuhause!

Das ist auch diese Woche wieder Stoff zum Nachdenken. Wer ist schon immer so freundlich, wie er es sein sollte?
Mich spricht besonders an, was Courtney über die Freude schreibt, denn ich habe schon überlegt, dass dies mein Wort für das nächste Jahr werden wird (dazu schreibe ich ein anderes Mal mehr).
Unser Familien-Spaß-Abend ist schon geplant. Morgen nachmittag fahren wir schwimmen, dann machen wir zuhause Pommes und einen schönen Filmabend mit der "Eiskönigin".

Hier lief in der letzten Woche etwas mehr Musik als sonst. Eine Kindercd mit Herbstliedern ist der Hit bei den Kleinen, zum Putzen höre ich gerne die diesjährige "Sing meinen Song" (da kommt man schön in Schwung) aber ich habe auch mal wieder eine Klassik-CD angemacht.

Wie läuft die Herbstchallenge bei euch? Brennt eure Kerze? Welche Musik lasst ihr spielen?

Kommentare:

petra kannchen hat gesagt…

Hallo Stephanie,
mit der Freundlichkeit ist das so eine Sache.Im Moment fällt es mir schwer,zuviele Dinge belasten mich.Besonders schwer fällt es mir zu Menschen freundlich zu sein,die boshaft und intrigant sind,besonders in der eigenen Familie.Ich finde da kommt man mit Freundlichkeit nicht weiter,sondern muß eine klare Grenze ziehn.Zu Hause versuche ich schon eine schöne Atmosphäre zu schaffen,hübsche Deko,eine Kerze brennt sowieso immer.Musik habe ich diese Woche auch gehört,Schlager,mir war nach fröhlichem.
Grundsätzlich finde ich deinen Ansatz gut und die Challenge gefällt mir.Danke,das du dir die Zeit nimmst und uns alles so nett übersetzt.Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.
Ich wünsche euch ein schönes Familienwochenende und sende liebe Grüße
Pippi

froh und bunt hat gesagt…

Hallo,

ich will dir auch mal Danke für die Übersetzungen sagen.
Mir haben die Texte in den letzten beiden Wochen unheimlich geholfen!
Seit zwei Wochen passieren auf emotionaler Ebene sehr anstrengende und seltsame Dinge....alles auf Gemeindeebene und dann auch noch mit anderen Christen, die äußerst fahrlässig mehrmals mit unserem Sohn ohne Kindersitz Auto gefahren sind und wir nun am Ende aber die Bösen sind (sogar teilweise ausgschlossen werden), weil wir den Mut hatten es ihnen gegenüber anzusprechen...und ich fühle mich unglaublich "angegriffen" derzeit. Da haben mir die Texte, Anregungen und die kleinen "Aufgaben" schon dann und wann mal gut geholfen. Ehrlich gesagt hatte ich nicht damit gerechnet, dass diese doch einfache Challenge mir irgendwie was "bringen" würde, aber es kam wirklich anders und darum: Danke!

Liebe Grüße, Maike

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