Samstag, 10. Oktober 2015

Die Herbstchallenge - Was macht ein Zuhause aus?

Mit etwas Verspätung schreibe ich heute endlich über den ersten Teil von Courtneys Herbst-Challenge. Hier findet ihr ihren Original-Artikel. Ich werde ihre Gedanken sinngemäß übersetzen und meine eigenen Gedanken dazu schreiben:

The Key To Making Your Home a Haven

Was macht ein Zuhause aus? Was macht ein Haus oder eine Wohnung zu einer gemütlichen Zufluchtstätte?
Muss es dekoriert sein wie in "Schöner wohnen"? Braucht es eine bestimmte Quadratmeterzahl, eine gewisse Anzahl Zimmer, eine bestimmte Nachbarschaft?
Nein, es sind nicht die Dinge die wir besitzen oder die wir tun, die ein Zuhause ausmachen -
Du bist es!
Du bist der Schlüssel für ein gemütliches Zuhause!
You are the key to making your home a haven

In welchem Haus lebst du?

Haus Nr. 1:
In diesem Haus ist die Hausfrau abgelenkt und distanziert. Sie ist abgelenkt von ihrem Smartphone, Laptop, ihren Büchern, ihrer Arbeit oder Whatsapp und ihre Familie hat schwer ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Ihr Kalender ist voll und es ist schwierig, alle Verpflichtungen einzuhalten, so dass es ihr sehr schwer fällt den Fokus auf ihre Familie zu legen. Oft ist sie zu spät dran und hetzt die Familie, sie fühlt sich schuldig, aber auch überfordert und unfähig aus diesem Hamsterrad auszubrechen.
Sie ist genervt, hat vielleicht schon lange nicht mehr genug geschlafen oder eine Minute für sich gehabt. Sie hat keine Hoffnung mehr und ist unzufrieden. Sie ist unzufrieden mit ihrem Mann, mit ihren Kindern, mit ihrem Haus, mit ihrer Gemeinde, mit ihren Nachbarn und vor allem ist sie unzufrieden mit sich selbst!
Sie betet nicht. Es wurde ihr nicht von ihrer Mutter gezeigt, sie kennt es nicht. Sie würde gerne, aber weiß nicht wie...

Haus Nr. 2:
Diese Frau ist engagiert. Sie weiß, was jeder in ihrem Haus gerade macht. Wenn ein Kind Hilfe oder Korrektur braucht ist sie da. Wenn ihr Mann eine Umarmung oder jemanden zum Zuhören braucht ist sie da. Sie nimmt sich Zeit für die Familie, auch um gemeinsam zu Spielen oder Vorzulesen.
Sie geht vorsichtig mit ihrer Zeit um. Sie achtet darauf, dass genug Zeit für die Familie bleibt und alle in Verbindung bleiben. Sie streicht unnötige Termine und ist auf die übrigen gut vorbereitet, damit keiner hetzen muss.
Sie hat ein angenehmes Auftreten. Sie bleibt nicht die halbe Nacht wach um im Internet zu surfen oder fernzusehen. Sie versucht ausreichend zu schlafen, um für ihre Familie da sein zu können.
Sie weiß, dass es verschiedene Zeiten im Leben gibt und manche besonders anstrengend sind. Sie hat Geduld und vertraut darauf, dass sie einmal ernten kann, was sie gesät hat. Sie arbeitet hart und vertraut Gott das Ergebnis ihrer Arbeit an.
Sie ist zufrieden. Sie weiß, dass kein Ehemann, keine Kinder, keine Gemeinde, kein Haus perfekt sind. Sie entscheidet sich dafür, mit dem zufrieden zu sein, was Gott ihr gibt.
Sie verlässt sich ganz auf Gott und betet deshalb jeden Tag.

Das Leben ist kein Ponyhof. Wir allen wären gerne wie die Frau im Haus Nr. 2, aber dem Haus Nr. 1 zu entkommen ist nicht immer leicht. Es ist so einfach abgelenkt und frustriert zu sein...
Aus meiner eigenen Kraft kann ich nicht sanfmütig und geduldig sein. Nur durch Jesus ändert sich dies.
Wir müssen nicht perfekt sein, um Gott zu gefallen. Auch wenn du den richtigen Weg verloren hast - Jesus liebt dich!
Sein Tod am Kreuz bedeutet, dass er uns nimmt wie wir sind - Sünder, die Gnade brauchen.
Aber auf unserem Weg mit Gott wollen wir nicht dort stehen bleiben. Wir wollen vorwärts kommen, unsere Sünden bekennen und mit Hilfe des Heiligen Geistes weitergehen. 
Aus unserem Heim wird nicht zufällig ein richtiges Zuhause - wir müssen uns auch darum bemühen!

Vielleicht hattest du in der letzten Woche oft das Gefühl, dass die Dinge in deinem Heim außer Kontrolle gerieten. Eine Sache blieb aber immer gleich: Gott
Er war bei dir, die ganze Zeit. 

Das Flackern der Kerzenflamme soll dich daran erinnern: Gott ist immer da - in deinen Kämpfen und Problemen, er liebt dich immer. 

Aufgabe der ersten Woche: 
Kaufe eine große Kerze und lass sie täglich brennen. Immer wenn du den Kerzenschein wahrnimmst, sprich ein Gebet für Frieden in deinem Zuhause. 

Hier seht ihr meine Kerze. Ich werde sie bald ersetzen müssen, sie ist schon weit heruntergebrannt. Eine brennende Kerze verbreitet Gemütlichkeit und Ruhe. Sie bringt ein wenig Festlichkeit an den Tisch. Sie kann uns nicht nur daran erinnern, dass Gott immer bei uns ist - sie kann für uns auch ein Symbol für das sein für das, was wir so gerne möchten:
Unser Heim zu einem schönen und behaglichen Zuhause für unsere Familien zu machen.

Habt ihr schon eine Kerze, die ihr regelmäßig brennen lasst?

1 Kommentar:

Andrea hat gesagt…

Hallo,

ja wir haben auf dem Küchentisch immer eine Kerze, genauso wie auf dem Wohnzimmertisch. Die Kerze in der Küche brennt zu allen Mahlzeiten und die Kerze im Wohnzimmer am Abend. Außerdem haben wir viele Teelichter im unteren Wohnbereich und unsere große Tochter zündet diese gerne gegen Abend an. An grauen Tagen zünde ich schon morgens das Teelicht auf dem Jaheszeitenregal und auf der Vitrine an, die leuchten dann zu der Kerze auf dem Tisch und es ist nicht mehr ganz so grau.

Fahren wir in den Urlaub, begleiten mich diese Lichtlein auch immer.

Unsere Sternenkinder haben auch jeweils eine Kerze, welche ich immer wieder gerne entzünde.

Viele Grüße
Andrea

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