Mittwoch, 15. Juli 2015

Wieder hervorgekramt: Was man als Mutter unbedingt braucht: Humor

Auch dieser Text ist aus den Anfangszeiten dieses Blogs. Der kleine Mann mit dem Lippenstift auf dem Bild ist inzwischen neun und kann sich kaum etwas Schlimmeres vorstellen, als Lippenstift im Gesicht zu haben ;-)


"Selig die Menschen, die über sich selbst lachen können - sie werden viel zu lachen haben!"

Seitdem ich diesen Spruch im fortgeschrittenen Teenageralter zum ersten Mal gehört habe (ich stelle demnächst mal den kompletten Text hier rein), begleitet er mich.Irgendwo habe ich auch mal gehört (von Kästner, glaube ich): "Humor ist das Überdruckventil das verhindert, dass uns der Kragen platzt!" - wie richtig!


Als Mutter geraten wir immer wieder in die absonderlichsten Situationen: Der Junior hat mit dem guten Lippenstift ein Gemälde auf den Wohnzimmerfliesen gemalt (s. Fotos) oder einen Regenwurm verspeist, die Tochter hat beim Frühstückstischdecken den gesamten Inhalt der Küchenschränke ausgeräumt, das Krabbelkind sitzt im Tupperschrank, die Tochter malt mit der Freundin ein Cremebild auf das Fenster....

Oft genug braucht man auch nicht die Kinder: Letzten Sommer haben wir bei meinen Eltern gegrillt. Ich wollte mich auf meinen Stuhl setzten - und der brach zusammen (so dick bin ich ja nun nicht!)!

Was nützt es dann, mich zu ärgern? Gar nichts! Im Fall des zusammengebrochenen Stuhls habe ich einfach mitgelacht - muss ziemlich lustig ausgesehen haben!
Wenn die Kinder Mist machen, muss man sich das Lachen eher verkneifen - schließlich haben wir einen Erziehungsauftrag!!!! (bei mir klappt das aber nicht immer...)
Aber es ist gut, wenn wir später über diese Geschichten lachen können, statt uns zu ärgern. Denn damit tun wir niemandem einen Gefallen - uns am wenigsten!

Auch ohne solche Geschichten hilft Humor im Alltag weiter!
Bei bockigen Kindern hilft oft ein humorvoller Griff in die Trickkiste: Dann kommt halt ein Waschlappenmonster zum Waschen oder man schimpft gemeinsam über diese gemeinen Knotenmonster, die nachts immer die Haare verknoten. Oder man sucht die Motzkuh -die muss doch irgendwo hier versteckt sein, bei der schlechten Laune....

Tun wir uns selbst den Gefallen, nicht alles so ernst zu nehmen!

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