Dienstag, 26. Mai 2015

Wenn der Haushaltsfrust kommt...

Neulich überfiel er mich mal wieder - der Haushaltsfrust! Ihr kennt das sicher auch - diese Tage an denen es völlig sinnlos erscheint die Küche aufzuräumen, weil man dann ja direkt wieder Mittagessen kochen muss. Die Tage an denen der Wäscheberg unendlich hoch scheint. Die Tage, an denen man sich ärgert weil die vorgestern geputzten Fenster wieder dreckig sind und das Aufräumen und Putzen kein Ende zu nehmen scheint. 
Zufällig hatte es eine Freundin an diesem Tag auch getroffen und wir haben uns gegenseitig ein wenig vorgejammert. Am nächsten Tag waren u. a. diese Verse in unserem Bibelstudium dran:
Ich will hier gar nicht über den ganzen Vers diskutieren - aber "ihren Haushalt gut versorgen", das sprach mich dann natürlich besonders an. Und zwar im positiven Sinne:
Die tägliche, langweilige, nie endende Hausarbeit - sie ist eine wichtige Aufgabe. Nur weil meine Arbeit im Moment gesellschaftlich nicht gewürdigt wird heißt das nicht, dass sie nicht wichtig wäre. Jetzt ist mein Platz zuhause, das ist für uns gut und richtig so. Was ich täglich machen und was keiner zu sehen scheint, ist ein Segen für meine Familie: Saubere Kleidung, ein halbwegs ordentliches Haus, gesunde Mahlzeiten. Was ich tue ist wichtig, und das hilft mir, wenn der Frust wiederzukommen droht.
Und was mir auch immer hilft: Ein Blech Schokocookies backen! Denn
1. Backen macht glücklich.
2. empfinde ich backen als etwas wirklich produktives - auch wenn das Ergebnis schnell weggefuttert wird.
3. Machen Schokocookies glücklich :-)!

Wie geht es euch mit diesem Thema? Was macht ihr, wenn euch die Hausarbeit auf die Nerven geht?

Kommentare:

Junikirsche hat gesagt…

Ach, wie gut ich das kenne. Und oft sieht keiner, was man geschafft hat, man sieht Hausarbeit nur, wenn sie nicht erledigt wird...
Aber Jesus sieht uns immer!
Das mit den Cookies ist eine tolle Idee, das dufet dann noch stundenlang so herrlich.

Liebe Grüße und nur immer weiter so,
Reini

petra kannchen hat gesagt…

Genau,das kenne ich auch.Meine Söhne sind schon groß,aber wenn sie zu Hauese wohnen,bleibt doch fast alles bei Mama hängen.Ich hatte gestern so einen Frusttag.An Feiertagen ist es bei mir besonders schlimm,alles ruht sich aus und ich stehe in der Küche.Leider äußere ich meinen Unmut dann oft recht lautstark oder muffele rum,dann werde ich als zickig bezeichnet,was meine Stimmung dann nicht wirklich hebt.Ein richtiges Mittel habe ich nicht dagegen.
Gut,das dir Backen hilft.
Kämpfen wir weiter gegen den Haushaltsfrust,zum Glück haben wir mit Jesus jemanden,der mit uns kämpft.
Liebe Grüße Pippi

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