Donnerstag, 12. Juni 2014

Ein Lied für den Bauchzwerg und viele Gedanken

Während der Schwangerschaft mit Clara gab es einen Bibelvers, der mich ganz besonders ansprach und dieser hat mich durch den Rest der Schwangerschaft begleitet und wurde dann Claras Vers - auch ihre Taufkerze haben wir darauf abgestimmt.

Für den Bauchzwerg warte ich noch darauf, dass mich ein Vers so stark anspricht. Aber irgendwie hat der kleine Mann schon ein Lied. Ich glaube, ich habe das Video hier sogar schon gepostet, als ich von dem Konzert von Samuel Harfst berichtete:


Das Lied heißt "Privileg zu sein", und zunächst verbinde ich damit positive Emotionen und die Erinnerung an einen tollen Abend. Es war das letzte Lied des regulären Programm und der Refrain wurde lange gesungen und wiederholt. Die Musiker verließen dabei nach und nach den Saal, bis nur einer am Keyboard saß. Das Publikum sang immer weiter, bis alle Musiker zurückkamen und weiterspielten. Ich weiß nicht, ob das auf jedem Konzert so ist - aber es war wirklich "Gänsehaut-Feeling". Daher verlinke ich hier auch einen Live-Auftritt, dann könnt ihr es vielleicht ein bisschen nachfühlen.

Auch der Text spricht mich gerade sehr an und führt mich in Gedanken immer wieder zu meinem ungeborenen Baby. Dem Baby, dem einige Menschen gerne das "Privileg zu sein" absprechen würden - alleine deshalb, weil es schon vier große Geschwister gibt.
Gerade in den letzten zwei Wochen, in denen der kleine Mann immer aktiver im Bauch herumturnt, denke ich leider wieder oft an die negativen Reaktionen, die wir auf die Schwangerschaft erhalten haben. Mit einigen davon haben wir gerechnet - andere kamen von Menschen, von denen wir das nicht gedacht hätten, und gerade diese haben mich sehr verletzt. Zum Glück haben wir viel mehr positive Reaktionen erhalten, als wir gedacht hätten, und das hat mich schon so manches Mal wieder aufgebaut.

"Denn der Herr tut heute noch Wunder - Stunde um Stunde, Tag für Tag" - Eines dieser Wunder darf ich gerade unter dem Herzen tragen. Und es gibt auch ein paar kleine Wunder, auf die ich gerade hoffe und für die ich bete. Es fällt mir oft schwer zu glauben, dass diese Wunder passieren könnten, aber ich will weiter hoffen und vertrauen. "Was wird dein Wunder sein? Keins ist zu groß, zu klein!" 

"Sag ich dir, Gott glaubt an dich" - Im Moment tut mir dieser Zuspruch sehr gut. Durch die tropische Hitze der letzten Tage und den Schlafmangel war ich haushaltstechnisch nicht so produktiv, wie ich es gerne gewesen wäre - und das hat mich in ziemliche Selbstzweifel gestürzt!
"Glaub an dich! Es kann nicht alles schlecht sein was man macht und tut!"- damit hat eine Freundin mich gestern abend wieder aufgebaut, und es passt auch zum Thema unseres derzeitigen Bibelstudiums bei den GoodMorningGirls - "Geliebt!"
Wenn Gott an mich glaubt, dann darf ich auch an mich glauben. Dann reicht es, wenn ich tue was ich kann, dann ist das gut genug - auch wenn es Menschen gibt, für die ich nicht gut genug bin.

Mich an jedem Tag zu freuen - mit der "Perspektive Ewigkeit" immer im Hinterkopf: Das möchte ich gerne.....

Nachdenkliche Grüße

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