Montag, 6. Januar 2014

Das erste Wochenende im Januar

Am Freitag habe ich ja über den "Herzhüpfindikator" geschrieben - und das Wochenende brachte dann auch gleich ein paar "Herzhüpfmomente" und unerwartet viel "Zeit für mich".
Am Freitag war meine Nichte fast den ganzen Tag bei uns und hat mit den Kleinen gespielt. Und so habe ich es mal wieder geschafft, das Badezimmer ganz gründlich zu putzen und auszumisten, Wandfliesen und Fenster zu putzen und alles neu einzuräumen. Was für ein gutes Gefühl, wenn so eine Aufgabe geschafft ist!

Am Freitag und Samstag war bei uns die Sternsingeraktion und Sophia war wieder dabei. Am Samstag war dann der Abschluss für unseren Gemeindeteil im Vorabendgottesdienst in unserer Kirche. Wir hatten uns vorher gar keine großen Gedanken darüber gemacht, und ich wollte erst meinen Mann hinschicken - dann hätte ich ja noch mehr Zeit gehabt, um irgendwas zuhause zu machen.... Er hatte aber nicht so recht Lust und hat mich gedrängt zu gehen - und so kam ich tatsächlich zu einem ganz ruhigen Besuch der Messe, ohne mich dabei um ein unruhiges Kind kümmern zu müssen! Das kann vielleicht nicht jeder verstehen, aber so ein Gottesdienstbesuch füllt meinen Akku wirklich wieder auf. Sophia war auch ganz stolz, denn sie durfte nicht nur etwas vorlesen, sondern auch als Sternsinger mitdienen.

Der Abend hielt dann noch ein Highlight bereit - wir hatten nämlich Ausgang! Es fand ein Stammtisch vom Verband kinderreicher Familien statt und meine Eltern hatten sich bereit erklärt, auf die Kinder aufzupassen. Es sind zwar nicht viele Leute beim Stammtisch erschienen, aber wir hatten einen schönen Abend - und als wir nach Hause kamen schlief die ganze Rasselbande!

Der Sonntagmorgen war ganz ruhig und das haben wir einfach genossen. Weil das Wetter so schön war, sind wir am frühen Nachmittag kurzentschlossen in unseren Zoo gefahren und haben dort eine kleine Runde gedreht. Wir hatten Glück und kamen gerade zur Fütterung zu den Dscheladas, was die Kinder natürlich sehr interessant fanden.

Und dann kam mein Highlight des Wochenendes: Eine kirchenmusikalische Weihnachtsandacht mit unserer Musikgruppe. Sophia kam mit und zu zweit haben wir diese Stunde sehr genossen. Wunderschöne Musik und Gesang, alte und unbekannte Lieder, dazwischen ungewöhnliche und nachdenklich machende Texte, die unser Pfarrer vorgelesen hat, alles ganz fern vom üblichen Weihnachtskitsch. Das war wirklich ein "Herzhüpfmoment" und Balsam für die Seele!

Jetzt sollte so langsam der Alltag wieder beginnen - wobei die Schule hier in NRW erst wieder am Mittwoch anfängt. Eigentlich wollte ich heute morgen mit Clara zur Spielgruppe, aber da die kleine Maus ein wenig fiebert haben wir das lieber gelassen. Außerdem ist mein Mann mit einer dicken Erkältung und beginnender Mandelentzündung bis Mittwoch krank zu hause. Also herrscht hier immer noch eher Ferien- als Alltagsstimmung, aber das genießen wir jetzt auch!

So langsam hat auch bei uns die Weihnachtsdekoration ausgedient. Heute ist Dreikönigstag, und für mich daher langsam das Ende der Weihnachtszeit. Der Tannenbaum nadelt und wird heute oder morgen rausfliegen, Stück für Stück wandern die verschiedenen Dekorationen schon seit ein paar Tagen wieder in die Kiste. Die Krippe wird noch ein paar Tage stehen bleiben dürfen, ebenso dürfen ein paar Dinge noch bleiben, die eher winter- als weihnachtlich sind.
Die "normale" Deko werde ich langsam, nach und nach rausholen. Jetzt darf es ruhig eine Weile ein bisschen kahl sein - das passt jetzt zum Januar.

Langsam werden die Tage wieder länger, aber der Frühling ist noch weit. Auch wenn es in den letzten Tagen sehr mild war - der Winter hat gerade erst angefangen. Meinetwegen könnte es schon Frühling werden....

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