Dienstag, 17. Dezember 2013

Das Hohelied der Liebe für Weihnachtsfrauen

(frei nach 1. Korintherbrief, Kapitel 13 )


Wenn ich mein Haus perfekt mit Lichterketten, Tannenzweigen und klingenden Glöckchen schmücke, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Dekorateurin. 


Wenn ich mich in der Küche abmühe, kiloweise Weihnachtsplätzchen backe, Feinschmeckergerichte zubereite und zum Essen einen mustergültig gedeckten Tisch präsentiere, aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Köchin. 


Wenn ich in der Suppenküche mithelfe, im Seniorenheim Weihnachtslieder singe und all meinen Besitz an die Wohlfahrt spende, aber keine Liebe für meine Familie habe, gibt es mir gar nichts. 


Wenn ich den Christbaum mit glänzenden Engeln und gehäkelten Eissternen schmücke, an ergreifenden Feiern teilnehme und im Chor Kantaten singe, aber das Jesuskind vergesse, dann habe ich nicht begriffen, worum es zu Weihnachten geht. 


Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen. Die Liebe lässt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann. 


Die Liebe ist freundlich trotz Eile und Stress. Die Liebe beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern. 


Die Liebe schreit die Kinder nicht an, sondern ist dankbar, dass es sie gibt. 


Die Liebe gibt nicht nur denen, die etwas zurück geben, sondern beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können. 


Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles. 


Die Liebe hört niemals auf. Fotohandys werden zerbrechen, Perlenketten werden verloren gehen, Golfschläger werden verrosten. Aber das Geschenk der Liebe wird bleiben.

(Quelle unbekannt)

Eine kleine Erinnerung an die wirklich wichtigen Dinge, mitten im Vorbereitungstrubel.....


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Kommentare:

Daniela Thöne hat gesagt…

Das ist ja mal eine wirklich schöne freie Interpretation und Anwendung. Gefällt mir sehr gut.

Ich würde fast noch ergänzen, dass wenn das Haus vielleicht nicht mit zig Lichterketten geschmückt ist, aber ganz viel Liebe da ist, es mindestens genauso heimelig und schön ist, als wenn alles top geschmückt und gestylt ist.

Doch wirklich, das Gedicht gefällt mir sehr sehr gut. Ich glaube, ich werde es mir "klauen". Darf ich das? Du schreibst "Quelle unbekannt", dann müsste es ja eigentlich gehen.

Schönen Abend noch

Daniela

Stephanie T hat gesagt…

Klar, liebe Daniela!
Ich habe es ja auch "geklaut". Die Bekannte, die es bei FB gepostet hatte kannte keine Quelle, daher hoffe ich einfach auch, dass es so in Ordnung ist.

Liebe Grüße
Stephanie

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