Freitag, 19. April 2013

Noch ein christliche Film und ein Tipp

Zunächst möchte ich euch auf einen ganz tollen Artikel von Inka hinweisen: Die 10 Gebote für Mütter.

Nun zum eigentlichen Thema für heute:
Hier hatte ich euch ja schonmal ein paar christlich Filme vorgestellt. Heute habe wieder einen für euch:

Soul Surfer


Bethany Hamilton ist eine hochtalentierte Nachwuchssurferin. Nicht nur sie lebt für die Wellen, ihre ganze Familie besteht aus begeisterten Surfern.
Sie hat sich für eine wichtigen Wettbewerb qualifiziert und zusammen mit ihrer besten Freundin einen Sponsor gefunden, da geschieht etwas Unfassbares: Durch einen Haiangriff verliert sie ihren linken Arm und überlebt nur knapp.
Sie will sich von diesem Schicksalsschlag nicht unterkriegen lassen und steht schon einen Monat später wieder auf dem Surfbrett- und bald nimmt sie auch wieder an Wettbewerben teil.
Bethany und ihre Familie sind gläubige Christen und versuchen mit der Situation zurechtzukommen. Trotzdem  gibt es schwierige Momente, Trauer und Wut. So einfache Dinge wie das Öffnen einer Chipstüte oder das Schließen eines Bikinis sind für Bethany erst einmal fast unmöglich.
Durch all diese Schwierigkeiten kommt sie aber an den Punkt an dem sie sagen kann: "Ich würde nichts ändern!"

Mir hat der Film sehr gut gefallen!
Er ist z.T.  mit sehr bekannten Schauspieler besetzt, allen voran Dennis Quaid und Helen Hunt als Bethanys Eltern. Wenn man im Hinterkopf hat, dass der Film auf der Biographie von Bethany Hamilton basiert und damit "real" ist wird die Geschichte noch faszinierender.
Bethanys Lebensmut und -Willen sind unglaublich. Aber auch sie kommt an ihre Grenzen und genau das macht die Geschichte so glaubwürdig. Sie durchlebt eine schwere Zeit und geht gestärkt daraus hervor.
Interessant ist auch der Umgang ihrer Familie mit Bethanys Behinderung. Es gibt erstmal eine gewisse Hilflosigkeit (so fasste sich die Familie zum Tischgebet immer an den Händen- was so ja nicht mehr geht) aber ganz viel Unterstützung und später ein ganz selbstverständlicher Umgang mit dem Handicap der Tochter und Schwester. Sehr positiv fand ich auch, dass die Eltern als harmonisches und immer noch verliebtes Paar gezeigt werden - eine seltene Darstellung in den Medien. Die Familie zerbricht nicht an der Tragödie - die Bande untereinander und zu den Freunden werden stärker.
Was ich dem Regiesseur  hoch anrechne: Die Hai-Attacke wird nicht zusätzlich dramatisiert. Keine Musik a'la "Weißer Hai", keine Aufnahmen, die die Surfer aus Unter-Wasser-Sicht zeigen (die gibt es vorher). Als Zuschauer erfolgt der Angriff so unvermittelt, wie er für die Betroffenen gewesen sein muss. Die anschließende Rettung ist an sich dramatisch genug und bedarf wirklich keiner zusätzlichen Aufbauschungen.
Am Ende gewinnt Bethany fast einen wichtigen Surfwettbewerb - aber ihr bester Lauf wird nicht gewertet. Das macht ihr aber nichts - sie hat gezeigt was sie kann und ist mit sich zufrieden. Sie erkennt die Möglichkeiten, die der Verlust des Armes ihr trotz aller Nachteile und Schmerzen gebracht hat und nimmt alles als Gottes Plan für ihr Leben an.
Interessant ist dazu noch, dass im Zusatzmaterial gesagt wird, dass Bethany (die inzwischen Profi-Surferin ist) aus ihrem Handicap einen Vorteil gemacht hat - die Muskeln in ihren Beinen und ihrem rechten Arm sind so stark, dass sie inzwischen gegenüber anderen Surfern einen Vorteil hat.
Ein weiteres Plus des Filmes: Wunderschöne Aufnahmen von Hawaii, vom Meer und vom Surfen!

Besonders schön fand ich auch, dass im Abspann Originalvideos der echten Bethany Hamilton gezeigt werden, im Zusatzmaterial kommt sie auch zu Wort.

Wenn ihr grundsätzlich an christlichen Filmen interessiert seid, möchte ich euch die Facebook-Seite von Gerth Medien (Film) empfehlen. Viele dieser Filme erscheinen dort und so seid ihr immer informiert.

1 Kommentar:

Herr Bohne, Babymädchen und Sina hat gesagt…

Vielen Dank für den tollen Filmtipp, ich habe viel zu lange keinen geschaut und ich denke, dieser könnte mir sehr gefallen. Sina

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