Freitag, 22. Februar 2013

Fastenchallenge - Verzichten

Warum soll ich eigentlich auf etwas verzichten? Und mir dann auch noch vorschreiben lassen wann?
Fastenzeit (1)
Das sind ein paar übliche Kommentare, wenn die Sprache auf das Thema Fastenzeit kommt. Aber "Wer nicht fragt bleibt dumm!" - Fragen sind erlaubt!

Katja und Stephie haben ja auch schon zu diesem Thema geschrieben.
Wenn wir verzichten räumen wir einer bestimmten Sache keine Macht mehr über uns ein. Sei es der Computer, das Fernsehen,die Schokolade oder etwas anderes. Wir können uns beweisen, dass wir es ohne schaffen.
Gleichzeitig schafft der Verzicht Freiräume.
Freiräume, die wir anders füllen können.
Vielleicht haben wir mehr Zeit, die wir mit unserer Familie verbringen können. Oder sogar mit Gott.
Vielleicht achten wir bewusster auf unsere Ernährung - nicht der Hauptsinn des Fastens, aber ein positiver Nebeneffekt.
Profanes Beispiel: Ich verzichte (außer an den Sonntagen und an Geburtstagen) auf den nachmittäglichen Latte Macchiato und trinke statt dessen Tee. Abgesehen von eingesparten Kalorien habe ich die Gelegenheit, mal wieder die ganzen leckeren Tees auszuprobieren, die ich so im Schrank habe. Sonst nehme ich mir selten die Zeit dafür und mache lieber schnell einen Kaffee.

Und warum fasten wir vor Ostern?
Erst mal ist es einfach Tradition. Mit dem Fasten bereitet man sich auf ein großes Fest vor. Früher war auch die Adventszeit eine Fastenzeit.
Historisch ist es sicherlich auch so, dass sich das Ende des Winters und der Beginn des Frühlings für das Fasten anbietet, denn früher wurden dann die Vorräte des Winters knapp und es gab nur wenig Frisches.
Wenn es Frühling wird, die Sonne länger und kräftiger scheint - dann bekommen wir neue Energie (ok, manchmal siegt auch die Frühjahrsmüdigkeit, das ist aber ein anderes Thema). Nicht umsonst gibt es den Frühjahrsputz! Wir lüften durch - nicht nur unser Haus, auch unsere Seele.
Gut, dass wir vor der Fülle des späten Frühlings und des Sommers, nach der üppigen Weihnachtsgemütlichkeit, noch einmal innehalten können - um uns auf das Wesentliche zu besinnen.

Kommentare:

Andrea hat gesagt…

Wie sind denn deine persönlichen Erfahrungen mit dem Fasten? Klappt es, den Kaffee weg zu lassen und wie fühlt sich das an?

Viele Grüße
Andrea

Andrea hat gesagt…

Ach jetzt sehe ich, das du doch auch ein bisschen persönliches geschrieben hast. Das hatte ich gerade überlesen - so ist das, wenn man mal eben schnell liest.

Dann viel Spaß beim Tee trinken !

Stephanie T hat gesagt…

Um wirklich etwas dazu zu sagen wie es mir damit geht finde ich es eigentlich noch ein bisschen früh...

Jetzt gerade ist es ungewohnt, weil wir sonst auch gerne mal einen Kaffee nach dem Essen trinken. Aber eigentlich geht es gut - sowohl der nachmittägliche Verzicht auf Kaffee als auch das Familienfasten (Chips und Co).

Andrea hat gesagt…

Zu früh für die ersten Eindrücke? Ich finde es immer ganz nett, von einem Weg zu lesen. Es gibt ja auch unterschiedliche Etappen. Mal ist es leicht, mal nicht so leicht. Wie gehe ich damit um?

Dann bin ich gespannt, was dein Fazit ist!

Und jetzt Backe ich Kuchen, weswegen ich eigentlich auf deinem Blog bin.

Viele Grüße

Turbulentes Leben in einer Großfamilie mit Besonderheiten hat gesagt…

Ich faste ja nicht, aber ich denke immer an euch.
Heute mittag hatte ich ein Balisto und habe an Andrea gedacht. Jetzt gleich trinke ich eine Tasse Kaffee und denke an dich, Steffi.

;-) ist schon ein wenig gemein von mir, gebe ich ja zu. Ich finde es auch echt toll, wie ihr das durchzieht.

Liebe Grüße und weiterhin Gelingen in eurer Fastenzeit.

Dani

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