Freitag, 30. November 2012

Noch ein Adventskalender

Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich bei Kerstin den großen Pixi-Adventskalender gewonnen habe! 24 Pixi-Bücher, darunter zwei Maxi-Pixis - das ist etwas für meine Kinder!
Und obwohl die Post bei uns im Moment oft nur alle zwei Tage kommt ist er heute ganz pünktlich eingetroffen:
(Sorry, ich habe nur mit dem Handy geknipst und Clara war nicht so kooperativ...)
Jetzt sind wir mal gespannt, welches Pixi-Buch wir morgen auspacken dürfen...

Vielen Dank liebe Kerstin!

Weihnachtsdeko

Heute ein paar Eindrücke von meiner Weihnachtsdeko:
Für den Küchentisch. Das karierte Band habe ich mit Heißkleber an  den  Kerzen  und an der Platte befestigt.
Auf dem Wohnzimmertisch - braun, gold und  Orangenscheiben

Der neue Adventskalender. Abwechselnd darf jeder ein Säckchen öffnen
Der Adventskranz steht auf dem Esszimmertisch
An der Haustür
Auf dem Flurschrank bin ich up-to-Date - mit Türkis


Irgendwie bin ich aber noch nicht ganz fertig - ein paar Fenstertatoos möchte ich noch anbringen (also diese Farbe die mit Schablonen aufgetrangen wird) und dann fällt mir bestimmt immer noch was ein! Außerdem überlege ich noch, wo wir in diesem Jahr die Krippe aufbauen... Samstag geht es ja los und dann kommt jeden Tag etwas dazu. Ich werde euch also zwischendurch auch noch mal auf dem Laufenden halten müssen...

Sterne aus Transparentpapier

Ein schönes erstes Adventswochenende wünscht euch

Donnerstag, 29. November 2012

Kinder, Küche, Kirche - und die siebte Woche der Kochbuchchallenge

In dieser Woche habe ich ein Zigeuner-Kartoffelblech ausprobiert. Im Grunde Kartoffelstückchen, Salami und Paprika die mit Ei im Ofen gebacken werden. Es war lecker und eigentlich eine ganz gute Idee - aber da ich es auf meinen Dauerbackunterlagen gemacht habe, war der Reinigungsaufwand etwas unverhältnismäßig. Da werde ich mir noch etwas anderes einfallen lassen.
Mein Mann ist wieder fit und seit gestern auch wieder arbeiten. Dienstag habe ich daher die hier wahnsinnig beliebten Köttbullar gemacht. Und heute gibt es dann Puten-Gemüse-Rahm mit Nudeln.

Wer auch an der Kochbuchchallenge teilnimmt kann sich gerne verlinken oder in einem Kommentar schreiben, welche Rezepte er schon ausprobiert hat.
Ihr könnt natürlich auch andere Artikel verlinken:


Kinder: alles zum Thema Kinder und Familie, Erziehung, Ehe, Beziehungen allgemein,
Küche: Rezepte, Haushaltstipps, Gartenideen, Deko, Handarbeiten
Kirche: alles zum Thema Glauben und Spiritualität im weiteren Sinne, Nachdenkliches, Schönes, Bücheralso alles, was für uns Mütter und Familienmanagerinnen so interessant ist.Bitte baut den Button und einen Link zurück in euer Posting oder auf eurem Blog mit ein. So finden uns noch mehr Leser!  
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Mittwoch, 28. November 2012

Christliche Filme - kann man sich das angucken?

In letzter Zeit habe ich einige Filme gesehen, die unter die Kategorie "Christliche Filme" fallen würden. Wen solche Filme absolut nicht interessieren, der liest also am Besten gar nicht weiter...

Christliche Filme müssen keine Schwarz-weiß Verfilmungen vom Leben der Heiligen Bernadette sein... es gibt sie auch in modern!

Schon lange wollte ich gerne der Film "Fireproof" gucken. Ich hatte das Buch gelesen und war sehr gespannt auf den Film (Kleine Anmerkung: Die Links habe ich bewusst zu kleineren Shops gesetzt um diese zu unterstützen, , ihr könnt diese Filme aber auch bei Amazon bekommen.).

Fireproof ist die Geschichte vom Feuerwehrmann Caleb und seiner Frau Katherine. Die Ehe der beiden scheint am Ende, sie fühlt sich nicht geliebt, er fühlt sich nicht respektiert. Sie stehen kurz vor der Scheidung, als Calebs Vater ihn bittet, noch einen Versuch zur Rettung seiner Ehe zu unternehmen. 40 Tage lang soll Caleb die Anweisungen eines Buches befolgen...
DVD Fireproof - Special Edition

Der Film "Facing the Giants" irgendwie das, was ich einen typischen "Baseball-Film" nenne, auch wenn es hier um American Football geht: Ein erfolgloser Coach und ein erfolgloses Team...
Grant Taylor Leben scheint am Tiefpunkt: Mit seinem Highschool-Football-Team ist er so erfolglos, dass er kurz vor der Entlassung steht. Privat plagen ihn Geldsorgen und er und seine Frau bekommen die Prognose, voraussichtlich keine Kinder bekommen zu können. An diesem Tiefpunkt beschließt er, ab jetzt konsequent zur Ehre Gottes zu leben und zu spielen. Als er mit dieser Einstellung sein Team überzeugen kann, wendet sich das Blatt...
DVD Courageous - Ein mutiger Weg


Im Film "Courageous - ein mutiger Weg" geht es um vier Männer und Väter, die nach einem Schicksalsschlag ihre Rolle als Mann und Vater neu definieren.
Dieser Film hat mich sehr berührt, da er betont wie wichtig ein Vater für seine Kinder ist. Wer genau hinschaut kann übrigens einige Mitglieder der Duggar-Familie in Komparsenrollen sehen.

Diese drei Filme stammen von der gleichen Produktionsfirma. Es sind keine Hollywood-Filme, sondern sie werden im Grunde von einer Kirchengemeinde gedreht. Schaut man sich alle drei Filme an, erkennt man sehr viele Schauspieler wieder. Auch eine bestimmte Packung Frühstücksflocken taucht in allen Filmen auf...

Der Film "Ein himmlischer Plan" wird auch unter dem Titel "What if.." verkauft.

DVD Ein himmlischer Plan
Ben Walker ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und führt ein scheinbar perfektes Leben. Doch dann zeigt Gott ihm, wie sein Leben aussehen würde, hätte er andere Entscheidungen getroffen. Und so findet er sich als Pastor einer kleinen Gemeinde, Ehemann seiner Jugendliebe und Vater von zwei Töchtern wieder.
Diesen Film habe ich am Samstag auf BibelTV gesehen, und er hat mir einen schönen, kurzweiligen Abend beschert.

Für mich sind alle diese Filme gute Unterhaltung. "Facing the Giants" merkt man ein wenig die "Low-Bugdet"-Produktion an, aber das finde ich persönlich überhaupt nicht schlimm. Es sind Filme mit einer Botschaft, die zum Nachdenken bringen aber auch gut unterhalten! Diese Filme kann man auch ausleihen (zumindestens bei Lovefilm)

Habt ihr schon einen dieser Filme gesehen?

Dienstag, 27. November 2012

Kreativ sein

Kunst war nie mein Lieblingsfach in der Schule und ich bin im Zeichnen grottenschlecht. Trotzdem zieht es mich immer wieder zu Handarbeiten und zum Basteln. Nicht weil ich es besonders gut kann - ich glaube im Moment ist es vor allem das Gefühl etwas Bleibendes geschaffen zu haben. Das tut gut, insbesondere weil ja viele Dinge, die ich so im Laufe des Tages tue nicht wirklich bleiben - die Küche ist schnell wieder schmutzig, ebenso der Fußboden und ist ein Korb Wäsche frisch gewaschen in den Schränken, wartet schon wieder die nächste Ladung.
Das Geburtstagsgeschenk der Kinder für die Oma
Das sind ein paar Sachen die ich in den letzten Wochen fabriziert habe - nicht großartiges, aber ich bin zufrieden. Für die Holzbrettchen habe ich noch ein paar Ideen...


Der Tannenbaum von Jako-o - mit Acrylfarbe und Perlenmaker bemalt
Unser Adventskranz

Was macht ihr gerne Kreatives? Ich würde ja so gerne Stricken können, aber im Moment fehlen mir die freien Hände. Aber im nächsten Jahr möchte ich das unbedingt in Angriff nehmen! Das nächste Projekt ist jetzt ein Nikolausstiefel - drei reichen hier ja nicht mehr!

Montag, 26. November 2012

Rezension "Kinder, Kirche, Kuchenkrümel"

Mit meiner jährlichen Kalenderbestellung beim Kawohl-Verlag habe ich mir auch ein Buch mitbestellt:
"Kinder, Kirche, Kuchenkrümel - Mit Gott durch meinen Mama-Alltag" von Maria Lang.

Die Beschreibung sprach mich einfach an:
"Das Leben ist turbulent - mit drei Kindern und einem vierten im Bauch allemal!
Maria Lang beschreibt in ihrem Tagebuch Szenen aus ihrem Mama-Alltag mit einem vielseitig engagierten Ehemann, zwei Schulkindern, einem Kleinkind und einer Schwangerschaft. Dabei geht es um weit mehr als Hausfrauenerlebnisse, denn Gott ist oft gerade in den kleinen Dingen präsent. Manche Nebensächlichkeit entpuppt sich da als Weisheit, die tiefer geht...
Ein Buch, das durch seine Ehrlichkeit ermutigt und durch seine Buntheit inspiriert, das eigenen Leben als spannende Herausforderung in Gottes Gegenwart zu begreifen."


Ich habe das Buch nach zwei Tagen ausgelesen und muss sagen: Der Klappentext hat nicht zuviel versprochen!
Maria Lang hat mich wirklich mitgenommen in ihren Alltag, ihre Ehe und ihren Glauben. Sie teilt ehrlich ihre Gedanken und Gefühle und ganz oft habe ich gedacht: "Ja, das kenne ich. So ähnlich geht es mir auch."
Dabei richtet sie immer ihren Blick auf Gott und gerade dieser Bezug war für mich jetzt gerade eine große Hilfe und das, was ich mal wieder gebraucht habe. Ich habe mit diesem Buch immer wieder gelacht und es hat mich auch zum Nachdenken gebracht. Es wird sicher nicht im Regal verstauben sondern immer mal wieder hervorgeholt und gelesen werden - wenn es seine Rundreise zu meiner Mutter und ein paar Freundinnen überstanden hat!

Wer die Tagebücher von Bianka Bleier kennt und mag wird auch dieses Buch gerne lesen, da bin ich mir sicher!

Danke Maria Lang für dieses Buch - ich würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen!

Freitag, 23. November 2012

Zwetschgenlasagne

Wie versprochen heute das Rezept für die Zwetschgenlasagne:

1kg Zwetschgen   entsteinen und vierteln
2 EL Butter schmelzen und
3 geh. El Mehl darin anschwitzen. Den Topf vom Herd nehmen und nach und nach
1/2 l Milch einrühren.
2 P. Vanillezucker
1/2 Tl Salz
3 El Zucker dazugeben und die Masse unter Rühren aufkochen. Dann etwas abkühlen lassen und
250 g Vanillejoghurt unterrühren.

Eine Auflaufform fetten und mit Lasagneblättern auslegen. Mit Zwetschgen belegen und die Vanillesauce drübergießen. Dann eine zweite Lage einschichten und alles bei 180 ° Umluft ca. 40 Minuten goldbraun backen.

Man kann auch anderes Obst nehmen (und ich habe auch kein ganzes Kilo Zwetschgen gebraucht) - z. B. Pfirsiche oder Rhabarber zum Beispiel.

Guten Appetit!

Donnerstag, 22. November 2012

Kinder, Küche, Kirche - Kochbuchchallenge Woche 6

Von den Walnusskipferln und dem Walnussbrot hatte euch ja Montag schon berichtet. Montagabend habe ich noch ein neues Rezept ausprobiert, eine süße Zwetschgenlasagne! Sehr lecker, das Rezept gibt es morgen!

Wie geht es mir jetzt nach sechs Wochen Kochbuchchallenge?
Bisher habe ich es wirklich geschafft pro Woche ein neues Rezept auszuprobieren, oft sogar zwei oder drei. Die meisten Rezepte waren gut und ich werde sie wieder kochen. Mein Mann und die große Tochter finden es total gut mal Neues auszuprobieren - sie sind auch die unproblematischen Esser in der Familie.
Mein Sohn und die mittelgroße Tochter sind da sehr skeptisch, aber das eine oder andere haben sie probiert und für gut befunden. Ich mache also weiter - und hoffe, dass die Motivation bleibt.
Eine Bereicherung ist es auf jeden Fall!


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Mittwoch, 21. November 2012

Nehmt euch Zeit

Am Montag hatten wir Petersilienhochzeit, seit 12 1/2 Jahren sind wir nun schon verheiratet.
Und heute habe ich für euch einen Text, den wir zur Hochzeit von einer guten Freundin meiner Mutter bekommen haben. Am Wochenende habe ich ihn, mit Fotos verziert wieder aufgehangen:

Nehmt euch Zeit zum Nachdenken,
das ist die Quelle der Erneuerung.
Nehmt euch Zeit zum Lachen, 
das ist die Musik der Seele.
Nehmt euch Zeit zum Spielen,
das ist das Geheimnis der Jugend.
Nehmt euch Zeit zum Lesen, 
das ist der Brunnen der Weisheit.
Nehmt euch Zeit zum Beten,
das ist die größte Kraft auf Erden.
Nehmt euch Zeit für Freundlichkeit,
das ist das Tor zum Glücklichsein.
Nehmt euch Zeit zum Träumen,
das ist der Weg zu den Sternen.
Nehmt euch Zeit für Nächstenliebe,
das ist der Schlüssel zum Himmelreich.
Nehmt euch Zeit zum Lieben,
das ist ein Gottesgeschenk.
Nehmt euch Zeit zum Arbeiten,
das ist der Preis für den Erfolg.
Nehmt euch Zeit zum Geben,
der Tag ist zu kurz für Egoisten.
Nehmt euch Zeit zum Leben, 
um Gott zu finden. 



Dienstag, 20. November 2012

Betreuungsgeld - find ich gut!

Irgendwie hatte ich schon lange überlegt, mal zum Betreuungsgeld zu schreiben. Aber dafür wollte ich mir Zeit nehmen und in Ruhe schreiben - etwas, dass z.Z. hier kaum möglich ist. Dann wollte ich Freitag eigentlich nur einen kurzen Artikel mit Link zu Andrea und Marc schreiben, die einen sehr guten Leserbrief zu diesem Thema geschrieben haben -  und dann wurde der Artikel immer länger...

Hier also mal ein paar Gedanken von mir zum Betreuungsgeld, keine ausgereifte Argumentation, einfach ein paar Gedanken:

- zunächst mal: Ich finde es wichtig, dass es qualitativ gute Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder gibt wenn beide Elternteile arbeiten wollen oder müssen oder die Betreuung in der Krippe für das Beste halten.
Aber ich persönlich bin davon überzeugt, dass kleine Kinder zu ihren Eltern gehören (bzw. in ein familiäres Umfeld)! Ich bin nicht zuhause weil ich das nett finde oder angenehmer als im Büro zu arbeiten, sondern weil ich davon überzeugt bin dass es für meine Familie im Moment so am Besten ist. Und ich möchte, dass Eltern die ihre Kleinkinder zuhause betreuen wollen das auch tun können ohne blöd angeguckt zu werden!

- was mich lange am meisten aufgeregt hat: Das sich Politiker erdreisten so zu tun, als wären sämtliche Eltern zu dumm um ihre Kinder zu erziehen und alle Kinder wären in Kitas besser aufgehoben. Diese Unterstellung finde ich unverschämt - und doch ist sie in fast jeder Diskussion zu diesem Thema mehr oder weniger versteckt zu finden.

- Wir reden beim Betreuungsgeld nicht von Kindergartenkindern - sondern erstmal von 1 bis 2jährigen! Eigentlich klar, aber in der Diskussion wird das immer wieder vergessen. Welche Förderung brauchen Kinder in diesem Alter denn bitte? Was ist Sozialkompetenz für ein zweijähriges Kind? Im zweiten Lebensjahr lernen Kinder in erster Linie sprechen und laufen bzw. verfeinern diese Fähigkeiten. Sie brauchen eine Bezugsperson die ihnen vorliest, mit ihnen singt, sie an der Hand auf einer Mauer laufen lässt, sie am alltäglichen Leben teilhaben lässt. Dabei erlernen sie dann auch Sozialkompetenz, soweit das in diesem Alter möglich ist. Das soll ernsthaft in einer Kita besser gewährleistet werden als zuhause? Wer glaubt das denn?

- In wessen Interesse ist eigentlich der Kita-Ausbau?
Nicht im Interesse der Kinder, soviel ist klar. Ich habe in den letzten Monaten viele Untersuchungen gesehen und gelesen und die sind sich darin einig, dass eine hervorragende Betreuung im besten Fall keinen Schaden anrichtet (Geringfügige Vorsprünge im Sozialverhalten gleichen sich später wieder aus). Und wo gibt es diese hervorragende Betreuung?
Im Interesse der Eltern? So sieht es erstmal aus. Aber wollen Eltern wirklich ihre Kleinkinder ganztägig in die Krippe geben? Die meisten möchten das nicht. Tatsächlich wünschen sich Eltern doch mehr Teilzeitmöglichkeiten und vernünftige Verdienste, damit man nicht insgesamt 50 oder mehr Stunden pro Woche arbeiten muss um das Familieneinkommen zu sichern.
Letztlich geht es beim Krippenausbau doch nur um das Interesse der Wirtschaft! Die Mütter sollen schnell wieder an ihre Arbeitsplätze, die Nachfrage nach flexiblen Teilzeitmodellen soll gering gehalten werden und es soll bitte keiner nachfragen, warum ein Gehalt heute nicht mehr ausreicht, damit eine mehrköpfige Familie davon leben kann. Das gehört nämlich auch zum Problem: In den letzten 30 Jahren sind die Einkommen kaum gestiegen - im Gegensatz zu den tatsächlichen Lebenshaltungskosten. Faktisch sind die Gehälter oft gesunken - mein Vater berichtet ganz entsetzt, dass seine jungen Kollegen heute weniger verdienen als er damals! Kein Wunder, dass es für viele Mütter notwendig ist, schnell wieder zu arbeiten!
Der nette Arbeitgeberpräsident hat ja gestern schon gefordert, die Elternzeit auf ein Jahr zu verkürzen.  Demnächst sollen wir die Kinder dann vielleicht nur noch eben gebären, damit wir dem Produktionsprozess schnell wieder zur Verfügung stehen. Oder sollen wir das vielleicht auch noch "outsourcen" und das Kinderaustragen auch noch Profis überlassen?

- Kann es denn richtig sein, dass Familienpolitik nur noch Betreuungspolitik ist? An allen Ecken wird gestrichen und gespart - und nur in den Kita-Ausbau wird investiert. Für Kindergärten und -Tagesstätten, die schon in einigen Jahren keiner mehr braucht, weil dann nicht mehr so viele Kinder da sind. Ist das wirklich gerecht?

- Es gibt diese Klischee-Harz 4-Familien, bei denen man wirklich denkt, die Kinder sind besser woanders aufgehoben. Aber ganz ehrlich: Das ist erstes eine Minderheit und zweitens ist das Jugendamt normalerweise schon in diesen Familien. Wenn nötig, macht es den Kita-Besuch der Kinder zur Auflage.
Und ich möchte weder mich, noch die vielen vielen anderen Mütter (und Väter) die sich jeden Tag bemühen und ihr Bestes für ihre Kinder geben mit solchen Eltern oder mit der Millonärsgattin die das Kind ja nur beim Au-pair lässt gleichsetzen lassen (dieses Bild wird ja auch gerne bei dieser Diskussion hervorgeholt)! Auch das ist eine Unverschämtheit!

- Ich frage mich manchmal: Was wird passieren wenn die außerhäusige Betreuung von Kleinkindern so normal wird? Welchen Wert hat Familie noch? Kinder sind doch jetzt schon "Privatvergnügen" statt überlebenswichtig für unsere Gesellschaft. Welche Bereiche werden noch "verwirtschaftet"? Wie Jesper Juul es jetzt so schön sagte: Wir schaffen immer mehr Reservate: Für Kinder, für Alte... was geht unserer Gesellschaft dadurch verloren?

- Würden nicht alle Kinder schnell in die Betreuung gedrängt könnte erstmal an der Qualität gearbeitet werden - zum Wohl der Kinder!

- Einerseits werden Kinder heute gerne klein gehalten und ihnen wird wenig zugetraut (z.B. alleine zur Schule gehen). Andererseits sollen sie schnell "vernünftig" werden und "selbständig". Gerne wird zitiert, dass man loslassen können muss (Babys natürlich auch schon) und "Kinder Flügel brauchen" - vergessen wird dabei nur, dass sie zunächst Wurzeln brauchen!

Darum finde ich das Betreuungsgeld gut und einen Schritt in die richtige Richtung - die Leistung von Eltern als gesellschaftlich wichtig anzuerkennen.
Und ich glaube auch, dass noch mehr Menschen dieses Thema so kritisch sehen - sie tauchen nur nicht in den Medien auf. Wie war das noch: Rein statistisch haben Journalisten besonders wenig Kinder....

Montag, 19. November 2012

Unser Wochenende und Walnusskipferl

Die gemeinsame Plätzchenbackaktion mit Andrea und Familie fiel leider ins Wasser, denn Leona fieberte auf einmal und lag nur noch völlig fertig auf dem Sofa. Es war aber wohl eher ein "3-Stunden" als ein "3-Tage-Fieber" denn schon abends war die Temperatur wieder fast normal und die kleine Maus halbwegs fit.
So haben wir dann alleine  gebacken. Schoko-Schneekugeln (mein Lieblingsrezept) und Walnusskipferl nach einem Rezept aus der aktuellen Landlust. Das Walnussbrot hatte ich auch schon für das Wochenende gemacht, das Rezept könnt ihr hier bei Andrea nachlesen.
7 Bleche insgesamt



Das Rezept für die Walnusskipferl:
100 g gemahlene Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne rösten bis sie anfangen zu duften. Abkühlen lassen. Mit
250 g Mehl
250 g kalte Butter
75 g Zucker
1 P. Vanillezucker zu einem Teig verkneten, mind. 1 Stunde kaltstelllen. Dann Kipferl formen und bei 160 ° ca. 10 Min. backen
Sehr lecker und nussig - und so mürbe, dass sie schon zerbrechen wenn man schief anguckt!

Am Sonntag waren wir in einem tollen Familiengottesdienst zum Thema Musik. Ganz viele tolle Lieder haben wir gesungen und die Kinder durften mit verschiedenen Instrumenten begleiten.  Ich war nachmittags noch ein bisschen kreativ und habe noch zwei Fotocollagen in großen Rahmen neu zusammengestellt:

Dann wünsche ich euch noch einen schönen Tag!

Freitag, 16. November 2012

Adventskalendertipp

Letzte Woche hatte ich berichtet, wie wir es mit den Adventskalendern halten.
Dabei habe ich ganz vergessen, meinen Adventskalender zu erwähnen. Bereits zum dritten Mal habe ich mir den Kalender von "Andere Zeiten" bestellt.

"Andere Zeiten" ist eine ökomenische Initiative, die die Feste des Kirchenjahres mehr in das Bewusstsein rücken möchte. Dort gibt es nicht nur den sehr schönen Adventskalender "Der andere Advent" sondern auch Fastenbriefe, Postkarten und Bücher. Man kann sich regelmäßig die Zeitschrift des Vereins zuschicken lassen. Dort finden sich sehr interessante Artikel zu aktuellen Themen des Kirchenjahres. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Ausgabe im Briefkasten finde.

Wenn ihr also noch einen Adventskalender sucht, der euch kein Hüftgold, keine Kinkerlitzchen sondern wirklich gute Impulse bietet - dann empfehle ich euch den "anderen Advent".

Ein schönes Wochenende wünscht euch

Donnerstag, 15. November 2012

Kinder, Küche, Kirche - Kochbuchchallenge Woche 5

In dieser Woche habe ich endlich mal wieder ein Rezept aus einem Jamie Oliver Kochbuch gemacht. Zugegebenermaßen ist es ein eher sommerliches Rezept. Ich habe es etwas angepasst und so hat es uns ein bisschen Sommerfeeling an einem  grauen Novembertag gebracht! Das Originalrezept findet ihr in Jamies Kochschule.

Nudeln mit Spinat und Camenbert

Einen Camenbert in der Holzschachtel nehmen und einen Teil des Deckels abschneiden. Eine Knoblauchzehe in Scheiben schneiden und auf den Käse legen. Etwas Olivenöl auf den Käse geben und Rosmarinnadeln in das Öl legen. Den Käse ca. 20 - 25 Minuten bei 180 °C weich werden lassen. In dieser Zeit Nudeln kochen und Rahmspinat erwärmen. Die Nudeln dann mit dem Spinat vermischen und etwas von dem geschmolzenen Camenbert dazugeben. Dann noch etwas Parmesan - fertig!
In einer gemütlichen Runde kann man den Käse auch auf den Tisch stellen und jeder bedient sich.
Sehr lecker!
Wenn man keinen Camenbert in der Holzschachtel bekommt (oder die angebliche Holzschachtel einen Pappboden hat...) kann man den Käse auch in eine Schüssel oder auf einen Teller geben.

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