Freitag, 30. März 2012

Osterzopf

Eine Woche noch, dann ist schon wieder Ostern! Mit diesem leckeren Osterzopf könnt ihr eure Lieben zum Osterfrühstück verwöhnen:
Zutaten:
40g Hefe, 250 ml lauwarme Milch, 150 g Butter, 600g Mehl, 1 Prise Salz, 75 g Zucker, 1 Ei, ev. Margarine für das Blech, Milch zum Bepinseln, 1 Eigelb, 1 EL Milch, 20 g Hagelzucker, 20 g Mandelblättchen

Zubereitung:
Hefe in der lauwarmen Milch zerbröckeln, 1 Prise Zucker hinzufügen und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Inzwischen die Butter zerlassen, Mehl mit Salz, Zucker, Ei, Eigelb, der abgekühlten Butter und der Hefemilch in eine Schüssel geben, gut verkneten, abdecken und gehen lassen.

3/4 des Teigs mit bemehlten Händen zu drei gleich langen und dicken Rollen formen und daraus einen Zopf flechten:
Auf ein gefettetes Backblech legen (oder auf Dauerbackfolie).
Aus dem restlichen Teig einen dünneren Zopf flechten. Die Oberfläche des größeren Zopfes mit Milch bepinseln und den kleinen Zopf darauf setzen, 10 Minuten gehen lassen:

Den Zopf bei 200 ° C 30 -35 Minuten backen. Eigelb mit Milch verschlagen und den Zopf 10 Minuten vor Ende der Backzeit damit einstreichen, mit Hagelzucker und Mandelblättchen bestreuen.
Ein schönes Wochenende wünscht euch

Verlinkt bei:
http://einbisschenhaushalt.blogspot.de/2012/03/osterferien-kaffeeklatsch.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed:+blogspot/zWJYX+(Ein+bisschen+Haushalt...)

Donnerstag, 29. März 2012

Der Snuggler

Bei Reini, der Hausfrau aus Leidenschaft hatte ich vor einigen Wochen diesen toller Pucksack/Snuggler gesehen. Die Vorlage dazu kam von Lotta Jansdotter, die auch schon einige Bücher mit Nähideen veröffentlicht hat.
Hier ist nun meine Variante, die ich zusammen mit meiner Mutter genäht habe. Aus dem gleichen Stoff haben wir auch einen Kissenbezug für den Kinderwagen genäht.

Mittwoch, 28. März 2012

Ein Tragetuchbaby

Ja, auch unser Clara ist ein richtiges Tragetuchkind! Tagsüber kommt sie im Moment am besten dort zur Ruhe und schläft gerne und lange darin!
Und die Mama freut sich, dass sie dank des Tragetuchs beide Hände frei hat und zumindestens ein bisschen im Haushalt machen kann. Oder sich um großen Geschwister kümmern.

Sobald man mehrere Kinder hat, kann ich mir nicht vorstellen, wie man ohne Tragetuch zurechtkommen könnte! Es ist so praktisch! Davon abgesehen ist es auch für das Baby toll: Ganz nahe bei Mama, immer dabei. Und wenn sie etwas größer sind haben sie im Tragetuch einen Logenplatz und können überall dabeisein.
Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist es wesentlich angenehmer mit Tragetuch unterwegs zu sein als mit einem großen Kinderwagen. Wir haben hier tolle Busse, in die man ohne Probleme mit einem Kinderwagen einsteigen und fahren kann - solange nur ein Kinderwagen mitfährt! Ab dem zweiten Kinderwagen wird es wirklich eng....
Für die Hüften von Babys ist das Tragetuch auch ideal, denn dort können sie in der sog. "Spreiz-Anhock-Haltung" sitzen, die die Reifung und Ausbildung der Hüftgelenke fördert.

Wer sich über die Vorteile des Tragens informieren will, dem empfehle ich dieses Buch:
Ein Baby will getragen sein. Alles über geeignete Tragehilfen und die Vorteile des Tragens

Wenn man sein Kind tragen will, hat man grundsätzlich die Wahl zwischen einer Tragehilfe und einem Tragetuch. Ich habe bisher nur einmal kurz eine Tragehilfe ausprobiert und fand es schrecklich! Schon nach 10 Meter hatte ich Rückenschmerzen! Allerdings war das auch eine No-Name Tragehilfe, die Bekannte mir geliehen hatten. Demnächst werde ich mal eine Manduca-Trage ausprobieren und euch berichten!

Ein Tragetuch hat den Vorteil flexibel zu sein und das Gewicht des Kindes bei richtiger Bindeweise gleichmäßig zu verteilen. Das Binden erscheint erst mal kompliziert - ist es aber nicht! Alles eine Frage der Übung und Gewohnheit.  Die meisten Hebammen können zumindestens ein oder zwei Bindeweisen zeigen und mittlerweile gibt es auch viele Trageberaterinnen, bei denen man z. T. auch Tücher und Tragehilfen zum Ausprobieren leihen kann.

Wenn man sich ein Tragetuch anschaffen will, sollte man nicht am falschen Ende sparen! Das Tuch muss fest, aber gleichzeitig elastisch sein. Ich persönlich bin ein Fan der Didymos-Tragetücher. Die erfüllen alle Kriterien, sind in Deutschland hergestellt, schadstofffrei (von Ökotest immer mit "sehr gut" getestet) und in den schönsten Farben und Mustern erhältlich! Diese Tücher kann man getrost auch gebraucht kaufen!
Die Bindeanleitung ist sehr verständlich und es liegt auch immer eine DVD dabei. Auf der Didymos-Homepage findet ihr noch ganz viele Infos zum Thema Tragen sowie die Bindeanleitungen und Erfahrungsberichte.

Ganz ganz wichtig: Babys niemals mit dem Gesicht nach vorne tragen! Manche Tragehilfen werden mit solchen Bildern beworben, und manche Eltern berichten auch, dass die Kinder das so gut fanden.
Aber für die Hüften der Kinder ist dies eine völlig falsche Haltung! Die Kinder sitzen nicht richtig sondern hängen quasi auf dem Po - diese Haltung stelle ich mir sehr unbequem vor.
Außerdem hat ein Baby das nach vorne gerichtet sitzt nicht die Möglichkeit den vielen Sinneseindrücken zu entkommen. Es kann sich nirgendwo ankuscheln und verstecken. Also lieber klassisch vor dem Bauch, im Hüftsitz oder auf dem Rücken tragen - mit einem Tragetuch ist das kein Problem!
Clara in unserem neuen Tragetuch - fast ein bisschen tief gebunden (Küsschen ging so gerade noch), da ich eine für mich neue Variante der Wickel-Kreuztrage ausprobiert habe. Die Variante, die man erst bindet und dann das Baby reinsetzt gefällt mir im Moment aber noch besser. 

Ein paar praktische Tipps zum Schluss:
-das Baby schön hoch binden - so, dass man ohne Probleme das Köpfchen küssen kann.
- die Tuchbahnen, die über die Schulter verlaufen auffächern und über die Schulter ziehen - so wird das Gewicht noch besser verteilt
- Babys Knie sollten etwas höher als der Po sein

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Dienstag, 27. März 2012

Kommt Kind - kommt Hausrat! - Eltern-Kind-Blogparade Aufgabe 11

Diese Woche wird es in der Blogparade der Testmama wieder kreativ:

Ich habe mir für diese Woche 3 Aufgaben ausgedacht:
1.
 Ihr lauft durch euer Haus bzw. eure Wohnung und findet drei Ecken / Orte / Plätze / Gegenstände, an denen man sofort erkennt, dass bei euch Kinder leben (das Kinderzimmer gilt nicht!). Wer mag, der zeigt Fotos, ich freue mich darüber!
2. Ihr nennt drei Gründe, woran Fremde, wenn sie sich mit euch unterhalten oder euch nur sehen, erkennen können, dass ihr Eltern seid. 
3. Ihr schießt ein Foto von einem Gegenstand, den ihr seit der Geburt eurer Kinder nicht mehr benötigt oder benutzt habt (wer keine Fotos machen will oder nicht mehr machen kann, kann auch nur darüber schreiben).


Ok, Aufgabe 1 ist gar kein Problem:
Schon im Flur ist sofort klar, dass hier Kinder leben, denn abgesehen von entsprechend vielen Jacken und Schuhen trifft man dort auch direkt auf den Kinderwagen (Dreirad und Bobbycar müssen im Garten parken):

In der Küche findet sich für kleine Küchengehilfen der tolle Ikea-Hocker und eine Lade mit Kinder(plastik)geschirr:

 Im Wohnzimmer sind es (abgesehen vom vielen Spielzeug, das eigentlich in die Zauberhaften Kinderzimmer gehört!) die vielen Fotos der Kinder und der Stubenwagen, die klarmachen: Hier wohnen nicht nur Erwachsene!

Aufgabe 2 finde ich auch nicht so schwierig:
1. Ich habe fast immer mindestens ein Kind dabei, dass Jüngste oft unübersehbar im Tragetuch.
2. Meistens findet sich irgendwo auf meiner Kleidung ein Schokofleck oder die Kleinste hat mich vollgespukt ("Speihkinder sind Gedeihkinder" ist da nur ein schwacher Trost)
3. Im Moment kann ich v.a. bei Themen von der Babyzeit über den Kindergarten bis zum Grundschulalter mitreden - aber leider bin ich überhaupt nicht über die neusten Kinofilme informiert....

Aufgabe 3 - Was benötige/benutze ich seit der Geburt der Kinder nicht mehr?
Das wird schon schwieriger....
Ehrlichgesagt fällt mir da nur die Badewanne ein! In meiner ersten Schwangerschaft habe ich mich noch einmal reingetraut, bin aber mit meinem Kugelbauch kaum rausgekommen! Seitdem habe ich es nicht mehr in die Wanne geschafft - ich bin sowieso eher der Dusch-Typ und hatte nie wirklich das Bedürfnis, mir Zeit für ein ausgiebiges Bad zu nehmen...
Aber wer weiß, vielleicht ändert sich das noch wieder!

Etwas, dass ich während der ersten Zeit mit Baby nicht benutze, ist Parfüm. Aber wenn diese Phase vorbei ist, schaue ich mal bei Parfumi vorbei. Bei SavemyPocket mache ich das jetzt gleich schon und gucke mal, welche Coupons es da so gibt.

Montag, 26. März 2012

Auferstehungscroissants

Courtney von WomenLivingWell hat auch in diesem Jahr wieder ihr Rezept für "Resurrection Rolls" gepostet, ihr findet es hier.

Wir haben diese Croissants letztes Jahr zum Osterfrühstück ausprobiert - sie sind superlecker (zumindestens wenn man es süß mag).

Die genaue Anleitung findet ihr bei Courtney und für alle, die sich im Englischen etwas unsicher sind, beschreibe ich jetzt einmal, wie es funktioniert:

Je ein Dreieck fertigen Croissantteig (den in diesen kleinen Rollen) wird mit einem Marshmallow belegt (am besten die "amerikanischen" mit der Zuckerschicht drumherum, nicht den farbigen "Mausespeck"). Das Marshmallow wird in geschmolzener Butter und in einer Zimt/Zuckermischung gewendet. Dann den Teig um das Marshmallow schließen, aufpassen, dass keine Lücke bleibt.

Das Marshmallow symbolisiert den Leichnam Jesu, die Butter, der Zimt und der Zucker die Öle und Gewürze, mit denen Jesu Körper für das Begräbnis vorbereitet wurde. Der Croissantteig symbolisiert das Grab.

Die Croissants werden ganz normal gebacken. Und wenn sie fertig sind, gibt es eine Überraschung:
Die Croissants sind innen hohl! So wie das Grab am Ostermorgen leer war....

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Mittwoch, 21. März 2012

Eltern-Kind-Blogparade- Wie kinderfreundlich ist unser Land?

Wie kinderfreundlich ist Deutschland?
Nun, ich werde jetzt nicht über Betreuungsmöglichkeiten schreiben. Auch nicht über unfreundlich Zeitgenossen, die einer Mutter mit Kinderwagen nicht die Tür aufhalten (solche gibt es nämlich einfach immer!) Denn mit der Frage der Kinderfreundlichkeit verbinde ich andere Dinge:
 
In vielen Punkten ist unsere Gesellschaft in den letzten Jahren meinem Empfinden nach kinderfreundlicher geworden: Durch das Elterngeld ist es selbstverständlicher geworden, dass auch die Väter einen oder zwei Monate zuhause bleiben. Das sie dies oft gleichzeitig mit der Mutter tun war so vielleicht nicht gedacht - aber es ist für die Familie trotzdem eine tolle Sache (das kann ich gerade aus eigener Erfahrung bestätigen). Vor fünf Jahren war das noch undenkbar!

Finanziell hat sich auch ein bisschen was getan: Das Elterngeld oder das letzte, beitragsfreie Kindergartenjahr (in NRW) sind positive Beispiele. Aber nach wie vor gelten z. T. unsinnige Regeln bei den Mehrwertsteuersätzen (Windeln werden höher besteuert als Tierfutter), in vielen Bundesländern gibt es gar keine Zuschüsse zu Familienferien mehr und die Betreuung der Kinder durch die eigenen Eltern jenseits des ersten Geburtstages wird zuwenig anerkannt und honoriert.

Die wahre Kinderfreundlichkeit findet sich aber in den Köpfen der Menschen - oder auch nicht!
Es ist nicht einmal so, dass man mit Kindern grundsätzlich blöde Bemerkungen oder Benachteiligungen spüren würde - aber mir scheint, dass Kinder in unserer Gesellschaft eher als Belastung und weniger als Geschenk und Bereicherung gesehen werden.
Überall hört man, dass man sich für ein Kind einschränken muss, dass es eine große Verantwortung ist, dass Kinder teuer sind und man ihnen schließlich etwas bieten muss.
Nun, da ist auch viel Wahres dran - aber es ist auch höchstens die halbe Wahrheit!

Betrachte ich Kinder (nicht nur meine eigenen) als ein Geschenk, als kleine Menschen, die ich ein Stück auf ihrem Weg begleiten und ihnen ein bisschen von der Welt erklären darf? Oder als die bereits erwähnte Belastung, die Zeit, Geld und Nerven kostet?
Wie betrachten Politik und Wirtschaft Kinder und Familie? Als Kostenfaktor und Ressource für "Humankapital" oder als kompetente Bürger und Mitarbeiter von morgen? Zählt die wirtschaftliche Leistung die jemand, jetzt oder in Zukunft, erbringen kann oder der Mensch an sich?

Und an diesem Punkt hakt es meiner Ansicht nach noch ganz gewaltig!

Die Sponsoren diese Woche sind:
Informationen zu Online Backups, Datensicherungen im Vergleich
 Portal rund um Eltern und Kind
Fashion Outlet für Babies und Kleinkinder
 Werkzeuge für Kinder

Dienstag, 20. März 2012

Fotos!

Wie versprochen:
"Es ist das größte Glück, sagt die Liebe!"

Manchmal lasse ich mich freiwillig fotografieren...

Unser Kleeblatt
"Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir."

Du bist ein Gedanke Gottes!



Montag, 19. März 2012

Babymassage

Massiert und gestreichelt werden - das lieben alle Kinder! Und darum habe ich alle meine Kinder auch als Baby massiert. Einen Kurs habe ich dafür nicht gemacht, aber ich habe mir ein paar Anregungen aus diesem Buch geholt:
Babymassage (GU Ratgeber Kinder) 
Gerade für Säuglinge und Babys ist die Massage schön, denn so lernen sie ihren Körper besser zu spüren. Ich massiere meistens morgens und/oder abends, wenn sowieso Umziehen angesagt ist. Im Grunde ist das ganze auch sehr unaufwendig, denn die Massage sollte auch nicht zu lange dauern. Neugeborene sollte man nur kurz mit Öl massieren - sonst wird es ihnen schnell zuviel. 
Ich benutze am liebsten das Babyöl von Weleda. Bei der Auswahl eines Öls darauf achten, dass keine Paraffine enthalten sind! Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber schwarze Schafe gibt es immer noch....

Unter diesem Link gibt es noch ein paar Tipps und Infos: http://www.babymassage.de/anleitung/index.html

Und hier ein Video von Weleda zum Thema Babymassage:
Es ist einfach schön, sich ein paar Minuten Zeit zu nehmen und sein Baby zu genießen!

Verlinkt bei:

Freitag, 16. März 2012

Endlich Frühling!

Ja, so langsam sieht es auch draußen nach Frühling aus!
Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, an den Sträuchern ist das erste Grün zu erkennen und die ersten Stauden kommen raus! Meine Nachbarn haben ihre Wäsche im Garten auf die Leine gehangen und ich werde nachher noch ein paar Hornveilchen und Bellis (Marienblümchen) einpflanzen.

In dem Sinne: Euch allen ein schönes Wochenende mit euren Lieben!

Donnerstag, 15. März 2012

Eltern-Kind-Blogparade: Schneller, höher, weiter....

Diese Woche geht es bei der Eltern-Kind-Blogparade der Testmama um das Thema Vergleichen und Leistung.
Ein sehr schwieriges Thema.....
höher, schneller, weiter  
Es wird olympisch! Altius, citius, fortius: Höher, schneller weiter. Bereits im Baby- und Kleinkindalter neigt man bisweilen dazu Kinder miteinander zu vergleichen. Der Druck auf unsere Kinder ist größer geworden – oder ist er das etwa gar nicht? Ist er schon trocken? Läuft sie schon? Wer hat die besten Noten in der Schule? Müssen sich auch unsere Kinder in unserer Leistungsgesellschaft durchsetzen und behaupten? Was geben wir ihnen in die Wiege mit? Unterstützen wir sie, lassen wir sie einfach machen? Wie verhelfen wir unseren Kindern dazu, starke erwachsene Menschen zu werden? Fühlen wir uns von den Vergleichen unter den Kindern gegängelt? Wird unseren Kindern heutzutage zu viel abverlangt?
Für die Babyeltern: beginnt bei euch bereits der Vergleich unter den Kindern? Wer isst am meisten, wer schreit am lautesten, wer schläft am besten? 
Wer mit dem Thema hadert, der darf natürlich auch über sportliche Erfolge seiner Kids reden, der darf stolz sein, dass sein Kind mit 5 Jahren schon lesen konnte oder darüber dass Junior nun endlich sein Töpfchen benutzt (oder natürlich auch auf alles andere!).
 


Das man, mehr oder weniger bewusst, vergleicht kann man nicht vermeiden. Die Frage ist, wie gehe ich damit um! Fühle ich mich besser, weil mein Kind vielleicht als erstes Kind in der Spielgruppe laufen kann oder ist mir bewusst, dass andere Kinder dafür schon mehr sprechen oder mehr Zähne haben? Ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass sich fast alles irgendwo ausgleicht: Die Babys, die (angeblich) immer durchschliefen entpuppten sich als kleine Sandkastenterroristen, die Kinder die früh liefen waren spät trocken usw.
Daher hat es mich auch wenig gestört, dass z. B. Leona nicht krabbeln wollte und bis heute nicht so viel spricht wie z. B. ihre Geschwister. So ist es einfach.

Natürlich sollte alle Gelassenheit und das richtige Vertrauen auf die eigene Intuition nicht dazu führen, dass man die Augen vor tatsächlichen Problemen verschließt. Nicht immer ist jede Förderung Druck.
Mein Sohn geht seit einigen Wochen (sehr gerne) zur Logopädie. Er redet sehr gerne, aber auch sehr schnell und oft undeutlich. Wenn er in die Schule kommt ist es aber wichtig, dass der Lehrer ihn gut verstehen kann.
Man muss immer abwägen: Was tut dem Kind gut - was ist zuviel. Wobei sich diese Frage meiner Meinung nach spätestens bei Chinesisch für Kindergartenkinder erübrigt.....

Wichtig ist in meinen Augen, dass Kinder die geplanten Freizeitaktivitäten, wie ein Instrument lernen oder Sport, gerne tun (zumindestens meistens) und dass immer noch genug Zeit für freies Spiel und Verabredungen mit Freunden bleibt.

Grundsätzlich möchte ich meinen Kinder gerade nicht dieses "Immer mehr"- und Leistungsdenken mitgeben. Der Wert eines Menschen liegt nicht in dem, was er leistet, sondern in seinem Sein! 
Es ist gut sich Ziele zu setzen, auch ein gewisser Ehrgeiz ist nicht verkehrt, solange er aus Freude und Interesse an der Sache entsteht. Es ist auch nichts Schlimmes daran, sich an den eigenen Erfolgen oder denen der Kinder zu erfreuen - aber deswegen muss man niemanden schlecht machen!

Die Sponsoren dieser Woche sind:
Kinderwagen, Kindersitze, Kindersicherheit  Spielwaren, Möbel und Co für das Kinderzimmer
Kontaktlinsen im Preisvergleich
 Gutscheine und Rabattcodes

Für die Ewigkeit...

Dieses interessante Video habe ich heute bei Courtney von WomenLivingWell gefunden. Es hat mir so gut gefallen, dass ich es euch auch zeigen möchte. Es ist auf Englisch, aber ich glaube die Kernaussage ist gut zu verstehen, auch wenn man im Englischen nicht ganz so fit ist:

Dienstag, 13. März 2012

Dankbar....

"Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mich!" (Psalm 139,5)

Dieser Vers war Anfang Januar auf einer Karte meines Postkartenkalenders. Ich habe die Karte dann an meinen Küchenschrank geheftet, denn für mich war es schon da irgendwie Claras Vers. In den letzten beschwerlichen Schwangerschaftswochen hat mir dieser Vers geholfen, meine Sorgen loszulassen und abzugeben.
Jetzt, in den Tagen als Clara nicht zunehmen wollte und alles schief zu laufen schien hat mich dieser Vers getragen und immer wieder aufgerichtet. Rückblickend erkenne ich das. Ich bin sehr dankbar dafür, dass so viele Gedanken und Gebete uns mit durch diese schwierigen Tage getragen haben.

Schon während der Schwangerschaft durften wir diese Erfahrung des Getragenseins machen. Zwei größere materielle Sorgen bedrückten uns zunächst: Wir würden ein größeres Auto brauchen (was noch gar nicht eingeplant war) und einen neuen Kinderwagen. Und da ich viel mit dem Kinderwagen unterwegs sein würde, wäre ein Billigmodell eine sehr schlechte Wahl gewesen.

Überraschenderweise hat mein Schwager uns deren Zweitwagen angeboten, einen Citroen C 8 - bei genauerer Betrachtung das perfekte Auto für uns, denn er hat sogar Schiebetüren (das ist so toll mit Kindern) und noch ein bisschen Kofferraum. So günstig wären wir sonst nie an so ein Auto gekommen.... unseren alten Kangoo konnten wir gut verkaufen - für mehr, als wir zunächst gedacht haben. So war die Autofinanzierung kein Problem.

Dadurch, dass ich ab September für ein paar Stunden pro Woche arbeiten konnte, war es auch kein Problem einen neuen, guten Kinderwagen zu kaufen.

Und so hatten sich diese beiden Sorgen ganz schnell in Luft aufgelöst - auch etwas, wofür ich sehr dankbar bin.

Clara stillt im Moment immer mehr und trinkt weniger Milch aus der Flasche und nimmt täglich zu. Wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein, und ich hoffe, dass ich irgendwann vermelden kann, dass ich wieder ein vollgestilltes Kind habe. Gestern haben wir tolle Babyfotos gemacht die ich euch hoffentlich nächste Woche zeigen kann.
Gerade läuft alles gut - auch wenn ich mich kaum traue, das zu schreiben. Ich bin so froh und dankbar dafür!

Verlinkt bei:

Freitag, 9. März 2012

Eltern-Kind-Blogparade - Kinder und Medien

Diese Woche geht es bei der Eltern-Kind-Blogparade der Testmama um das Thema Kinder und Medien.
Mottobild Iphone, Laptop, Handy
Besonders schwierig finde ich persönlich das Thema Fernsehen. Eigentlich möchte man die Kinder nur wenig gucken lassen - aber in der Praxis sieht es mitunter anders aus. Vor allem im Winter und z. B. im hochschwangeren Zustan.d war ich ehrlich gesagt manchmal froh, einfach den Fernseher anstellen zu können.
Es ist auch nicht einfach, wenn man mehrere Kinder hat und die Jüngste Sandmännchen gucken möchte, während die Älteste eigentlich gerne Hannah Montana gucken würde.... da müssen Kompromisse geschlossen werden.

Mittags nach den Hausaufgaben und nach dem Abendessen sind bei uns die Fernsehzeiten der Kinder. Abends wird kika angestellt, das trifft am ehesten den Geschmack von allen Kindern. Nicht immer alles, aber Wickie, Heidi usw. findet auch noch unsere Große gut.
Einen Familienfernsehabend gibt es schonmal am Wochenende. Mal der Freitagabendfilm auf kika, mal eine schöne Familienshow am Samstag.

DVDs finde ich klasse - und die Kinder auch! Wir sind unabhängig vom Fernsehprogramm und die Kinder lieben es, immer wieder ihre Lieblingsfolgen und -filme zu gucken. "Der Bär im großen blauen Haus" ist schon etwas älter (naja, auch nur ein paar Jahre, aber halt nicht mehr so aktuell) aber unsere Kinder lieben die DVDs nach wie vor. Bullerbü, Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga gehören zu unserer DVD-Ausstattung, ebenso ein paar Barbie-Filme (die gucken auch Jungs gerne - erstaunlich!) und Bob der Baumeister.
Ich habe gesehen, dass es jetzt auch Conni auf DVD gibt - das verrate ich meinen Mädels lieber nicht!
Tja, so haben wir inzwischen eine DVD-Sammlung die vom Schnulleralter bis zur Grundschule immer etwas passendes bietet....

Der Umgang mit Computer und Co. wird für unsere Kinder selbstverständlicher Teil des Lebens sein (ist es ja schon für viele von uns), also müssen wir sie auch entsprechend heranführen. Eine Viertelstunde pro Tag dürfen unsere Kinder am Laptop spielen - aber nur, wenn ich in der Nähe bin. Lernprogramme dürfen auch mal länger genutzt werden.
Facebook und Co sind im Moment noch kein Thema, unsere Kinder sind einfach noch zu jung. Aber so ab 12 denke ich, dass es sich nicht vermeiden lässt. Und dann ist es mir lieber, die Kinder melden sich noch relativ jung und unter meiner Aufsicht an. Dann stehen nämlich auch noch andere Erwachsene, Onkel, Tanten, Opa, Freunde, Eltern von eigenen Freunden auf der Freundesliste. Und so gibt es eine gewisse Kontrolle. Eine Regel, die ich ihnen für den Umgang mit Facebook mitgeben ist: Poste nur, was so auch in der Zeitung stehen dürfte! An diese Regel halte ich mich auch.

Einen Nintendo DS haben wir. Er ist aber immer nur phasenweise im Einsatz, er ist immer wieder für Wochen vergessen.... Mit der Wii ist es ähnlich: Im Winter ist sie interessanter als im Sommer. Und im Winter halte ich die Wii für ein gar nicht so schlechtes Spielzeug. Denn damit bewegen sich die Kinder zumindestens ein bisschen! Unsere Kinder haben schon viel Zeit damit verbracht, mit Wii fit plus einfach nur zu Joggen - und hatten dabei ganz viel Spaß!

Ein eigenes Handy hat sich unsere Große schon gewünscht - aber sie wird es sicherlich nicht zum nächsten Geburtstag bekommen! Aber mit dem Wechsel auf die weiterführende Schule könnte das Thema aktuell werden. Bei einem 3 km langen Schulweg mit dem Rad hätte ein Handy durchaus Vorteile. Ich weiß noch, dass ich einige Male mit einem platten Reifen nach Hause schieben musste (oder jemand hatte sich mein Rad "ausgeliehen") und ich konnte zuhause nicht Bescheid sagen.... und da gab es noch wesentlich mehr Telefonzellen!

Auch diese Woche gibt es wieder tolle Sponsoren:
Windeln.de kennt ihr bestimmt! Ich habe letztens zum ersten Mal bestellt und kann nur positives sagen!
Geschenke-bestellen 24.de ist ein Online-Shop für tolle Geschenkideen.
GuteGutscheine.de - ein Gutscheinportal das ich mir sicher noch genauer anschauen werde.

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Donnerstag, 8. März 2012

Es geht aufwärts!

Hallo ihr Lieben!

Vielen Dank für euren lieben Worte, Gedanken und Gebete!
Inzwischen geht es wirklich aufwärts, die Kleine nimmt zu, macht regelmäßig die Windel voll und sieht auch schon viel besser aus. Auch mir geht es besser.
Wir waren heute bei unserer Heilpraktikerin und sie hat uns Mittel, sowohl für die Kleine als auch für uns mitgegeben. Außerdem hat sie viele meiner Beobachtungen bestätigt. Irgendwie quält der Bauch die kleine Maus noch und hindert sie manchmal am richtigen Trinken.
Ich habe gerade das Gefühl, dass hier langsam etwas Ruhe einkehrt und wir uns auf dem richtigen Weg befinden.
Morgen sind wir vorsichtshalber zur Kontrolle nochmal bei der Kinderärztin - aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die zufrieden sein wird!

Montag, 5. März 2012

Unser Sorgenkind

Hallo ihr Lieben und ganz vielen Dank für eure guten Wünsche!

Ich würde euch gerne schreiben, dass die kleine Maus wächst und gedeiht und alles Bestens ist - so ist es aber leider nicht!
Clara will einfach nicht zunehmen und wir warten nun schon fast eine Woche auf eine volle Windel. Die Pre-Nahrung steht bereit - noch nie musste ich einem meiner Kinder dieses Kunstzeug geben! Aber anders wird es wohl nicht gehen....
Ich mache mir gerade ziemlich Sorgen und sehe alle möglichen Gespenster...

Vielleicht mag der eine oder andere von euch mal an uns denken oder für uns beten.
Danke auch dafür


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