Mittwoch, 3. Oktober 2012

Kinderreich - das sind auch wir!

So, jetzt kommt auch mein Artikel für die Blogparty!

Mit vier Kinder sind wir ja noch eine kleine Großfamilie - aber die typischen "Probleme" von Großfamilien kennen wir auch. Vorurteilen begegnet man immer wieder...
Ich bin 32 Jahre alt und von Beruf Beamtin - im Moment (und schon seit einiger Zeit) in Elternzeit. Eine Leseratte bin ich seit ich lesen kann - auch wenn dieses Hobby im Moment etwas zu kurz kommt. Ich komme selbst aus einer großen Familie mit vier Kindern und kenne daher das Großfamilienleben von klein auf und auch aus der Perspektive des Kindes - und ich hätte es nie anders gewollt (obwohl ein eigenes Zimmer schon nett gewesen wäre...)!
Mein Mann ist Bankkaufmann und ein bisschen älter - im nächsten Jahr wird er 40, was für mich ein komisches Gefühl ist.... Meine Leidenschaft für Bücher teilt er leider nicht, dafür muss er alleine beim Fußball mitfiebern. Wir haben bald Petersilienhochzeit und sind somit seid fast 12 1/2 Jahren verheiratet. Für uns war immer klar, dass wir mindestens drei Kinder wollen.

Sophia ist unsere Älteste, 8 1/2 inzwischen. Ein sehr fürsorgliche große Schwester und manchmal eine Zicke - durch und durch ein typisches Mädchen!
Justus ist 6 und im ersten Schuljahr - im Moment noch mit viel Begeisterung. Er ist voll Energie und sehr temperamentvoll, was mich mitunter wirklich Nerven kostet. Aber gleichzeitig ist er auch ein toller großer Bruder und ein sehr liebevoller Sohn.
Leona ist drei und ein richtiger Sonnenschein! Total begeisterungsfähig, eine Strahlemaus! Und sie ist sehr begeistert davon, jetzt auch eine große Schwester zu sein.
Clara ist mit ihren sieben Monaten die Jüngste - und schon ganz schön mobil! Sie ist eigentlich ein pflegeleichtes Baby und am liebsten mittendrin in ihrer Geschwisterschar.

Unser Alltag ist dadurch geprägt, dass mein Mann morgens um sieben das Haus verlässt und nicht vor sechs Uhr abends zurück ist. Die Alleinzuständigkeit tagsüber ist manchmal sehr anstrengend und wir haben immer wieder das Gefühl, dass das Familienleben im Alltag etwas zu kurz kommt. Die Balance zwischen Familie, Arbeit und ehrenamtlichen Tätigkeiten zu finden ist immer wieder eine Herausforderung.
Wir verbringen viel Zeit mit der Familie und mit einer befreundeten Großfamilie - beides die einfachste und entspannteste Möglichkeit der Freizeitgestaltung denn dann sind alle zufrieden!

Uns ist es sehr wichtig den Kindern nicht nur die "üblichen" Werte mitzugeben sondern auch unseren Glauben. Wir sind katholisch und haben hier eine tolle Kirchengemeinde vor Ort in der wir uns sehr willkommen und aufgehoben fühlen. Wir schauen aber gerne mal über den konfessionellen Gartenzaun und haben dort schon viele Schätze gefunden. Unsers Große kommt im nächsten Frühjahr zur Erstkommunion, was in den nächsten Monaten sicherlich ein großes Thema für uns sein wird.
Am liebsten in Familienferienstätten, denn dort sind wir auch mit vielen Kindern willkommen.

Mein Tipps für alle Großfamilien:

Lasst euch nicht einreden, dass ihr einen Grund habt euch zu verstecken oder euch zu schämen! Seid stolz auf eure Kinder und auf das was ihr als Großfamilie für die Gesellschaft tut!

Und als praktischen Tipp zeige ich euch mal unseren zweiten Garderobenschrank. Unsere eigentliche Garderobe wurde mit drei Kindern zu klein und wir hatten im letzten Jahr eigentlich vor, einen Schrank dazuzukaufen. Beim Umräumen der Kinderzimmer wurde aber dieser Schrank frei - ein Kinderzimmerschrank von Ikea. Der ist perfekt für den Flur! Oben können Fahrradhelme und Körbe stehen,  auf der Stange können einige Jacken hängen. Jedes Kind hat ein halbes Fach für Schuhe und eine Kiste für Handschuhe, Mützen etc.



Im Winter wird zwar auch das etwas eng - aber es ist schon wesentlich besser als früher!
An der Seite ist für jedes Kind ein Haken für die aktuell getragene Jacke angebracht - in der passenden Höhe. Die Garderobenregel von Jacko-o klebt vorne am Schrank - ich hoffe sie bringt was!

Kommentare:

Murel hat gesagt…

Ach ja der Flur....ich weiss auch nicht mehr wohin mit den Jacken (dünne, übergangs,für den regen...) Mein Flur ist zu eng um einen Schrank hinzustellen. Ich wollte schon dass jedes Kind seine Jacken im eigenen Zimmer aufhängt, das wieder gefällt meinem Mann nicht...suche noch nach ner Lösung

Andrea hat gesagt…

Sehr schön nun auch von euch zu lesen. Danke für den tollen Beitrag. Die Jako-o Gaderrobe werde ich mir auch noch zulegen. Danke für die Idee.

Liebe Grüße
Andrea

Sandra-Maria Erdmann hat gesagt…

Schöner Beitrag! Herzliche Grüße von einer Dreifach-Mama, die stolz ist auf ihre Rasselbande (PS: bin auch 32 und mein Mann ist 40)

Turbulentes Leben in einer Großfamilie mit Besonderheiten hat gesagt…

Danke schön für deinen Beitrag.
Wir hatten auch immer dieses Jacken und Garderoben Problem. Seit wir letzten Herbst renoviert und Zimmer umgeräumt und haben routieren lassen, haben die Großen ihre Jacken in ihren Zimmer bzw. die Mädels haben vor ihren Zimmern einen Miniflur, sodass dort die Jacken hin können. Ebenso wie die Schuhe, dort stehen Schuhregale und nur die aktuell getragenen Schuhe und Jacken sollten hier unten im Flur stehen. Das klappt nicht immer so, aber es geht. Die mittleren Jungs haben im Keller einen Schuhschrank, den sie benutzen sollten.
Ansonsten geht es bei uns mit dem chaos relativ gut.
Wie aber bei so vielen Sachen, sind auch die Zimmer unserer Kinder recht spartanisch eingerichtet. Im Keller gibt es einen Raum, wo alle Spielsachen wie Lego, Playmo, Duplo und Schleich in großen Kisten ist. Da wird sich nach Bedarf das geholt, was man spielen möchte. Und anschließend wird es dann wieder in den Keller gebracht.
Das hört sich jetzt so supertoll an, es ist aber auch schon jahrelanges "Training" und so haben es unsere Kinder halt drauf.

Das wäre übrigens auch noch ein Tipp von mir. Immer nur eine Sache für die Kinder zur Verfügung zu stellen, damit nicht zuviel Durcheinander kommt.

LG Daniela

Xeniane hat gesagt…

Vielen Dank für den schönen Beitrag. Das tolle am Bloggen ist der Austausch,das man merkt das man mit übervollen Kindergarderoben,abwesenden Männer und wenig Zeit zum Lesen nicht allein dasteht. Ich weiss nicht ob es überhaupt möglich ist Balance zu halten,jedenfalls habe ich aufgehört an allen Fronten siegen zu wollen. Entweder steht der Jahreszeitentisch auf der arbeit oder steht zu Hause...Wir (also mehr mein Mann) sind auch katholisch. Jahresfeste,Rituale sind mir ebenfalls sehr wichtig.2 meiner Kinder haben Erstkommunionskurs und es wird für mich selbst auch eine Chance sein etwas mehr mich mit dem katholischen Glauben
auseinanderzusetzen.

Der Garderobenschrank ist richtig gut.Vielen Dank für den tollen Tip! Viele Grüsse Xeniana

Murel hat gesagt…

Ich hab mir jetzt mal so Kleiderhaken (für an die Tür zu hängen) zugelegt. Jetzt kann ich mal einige Jacken aus dem Flur wegnehmen ;-)

Elisabeth J.-S. hat gesagt…

Das ist ein schöner Beitrag, gefällt mir echt gut.
ich wünsch Euch noch schöne Herbsttage
Elisabeth

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