Montag, 21. Mai 2012

Wo fange ich an?

Wir wissen doch eigentlich genau, was unser Mann und unsere Kinder anders machen müssten, oder? Sie müssten ordentlicher sein, fleißiger, weniger streiten, mehr Zeit für uns haben, weniger fernsehen und und und....
Ja, wen die anderen so wären, wie wir sie gerne hätten, dann wäre unser Leben so viel besser. Wir wollen ja nur ihr Bestes. Sie sollen ja nur an ihren Fehlern und Schwächen arbeiten - wir meinen es ja nur gut!
Also müssen wir sie darauf aufmerksam machen, und ggf. auch meckern und nörgeln, damit sie es endlich verstehen!

Und klappt diese Taktik?
Nein - tut sie nicht! Der Ehemann verdreht genervt die Augen und flüchtet, die Kinder meckern zurück, die Stimmung ist mies, keiner fühlt sich wohl. Und letztlich bleibt alles beim alten!

Wie oft stolpern wir in diese Falle und meinen, andere Menschen ändern zu können? Wenn wir ehrlich sind: Ständig und immer wieder! Aber es funktioniert nicht und es kann auch nicht funktionieren.
Wir können nur einen einzigen Menschen ändern: Uns selbst! 
Wir können andere noch so sehr überzeugen, überreden, anmotzen und nörgeln - ohne den eigenen, inneren Antrieb kann und wird sich niemand ändern.
Es ist nicht populär, mit Veränderungen bei sich selbst zu beginnen. Es ist einfacher, die Schuld bei anderen zu suchen und von ihnen Verbesserungen zu erwarten. Warum sollte ich mich bemühen, eine bessere Ehefrau zu werden? Mein Mann soll erst mal in die Puschen kommen und sich ein bisschen Mühe geben!
So verständlich eine solche Einstellung ist - sie bringt uns nicht weiter!

Mit den "Guten-Morgen-Mädels" lesen wir ja im 31. Kapitel der Sprüche über die nahezu perfekte Ehefrau. Wir wollen versuchen, an uns zu arbeiten, uns zu verändern. Das wird nicht einfach, es wird jeder Einzelnen von uns Kraft kosten. Es wird Rückschläge geben, wir werden vielleicht auch mal an diesem Vorbild verzweifeln.

Aber sicher werden wir auch merken, dass, wenn wir uns verändern, sich auch unsere Umgebung verändert.  Das unsere Einstellung sich im Verhalten unserer Familie wiederspiegelt. Ich bin sehr gespannt, wohin uns dieser Weg führen wird. Wir sind mittlerweile eine richtig große und internationale Gruppe von Frauen in verschiedenen Lebensphasen. Viele gerade mitten im Kinder-Chaos, manche schon mit (fast) leerem Nest. Schon in der ersten Woche habe wir von einander profitiert und gelernt - Danke dafür, Mädels!

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Kommentare:

Muschelsucher hat gesagt…

Schöner Post - gut zum NAchdenken.

Liebe Grüße

busybee hat gesagt…

Huhu!
Ich bin gerade über deinen netten Blog gestolpert ;-) und folge dir jetzt! Vielleicht magst du ja mal bei mir vorbeischauen:
bebusybee.blogspot.de/
LG von Sabine

Tretswelt hat gesagt…

Morgen Stephanie,danke für dein Besuch ,bin froh das du jetzt zu meine Blog-familie gehört:)))))).Bin voll neidisch auf dich...4 Kinder das wär was für mich,grins.Ich hatte 6 geplant,gekommen ist keiner,aber so ist manchmal das Leben nicht wahr?Mittlerweile bin ganz glücklich mit meinen 6 Behinderten(bei der Arbeit).Ich habe heute frei und faulenze ein bisschen...
Wunderschöne Woche wünsche ich dir.Bussi.Lu.

A New Song hat gesagt…

God bless you with your four. I had five and a husband who left, so it was a struggle, but with God we made it. God gave me another husband one who is a provider and loves me very much. God is good.

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