Montag, 14. Mai 2012

Vorbilder

Ein Vorbild zu haben - das ist heute alles andere als angesagt. Zu schnelllebig ist unsere Zeit, zu schnell wechseln Stars und Sternchen. Ein Vorbild zu haben - dass hieße ja, dass man nicht perfekt ist, dass man an sich arbeiten müsste um diesem Vorbild näherer zu kommen. Dieser Gedanke behagt sicher vielen nicht.

Bei den Good Morning Girls wagen wir es trotzdem: Wir studieren in den nächsten Wochen die Frau aus dem 31. Buch der Sprüche.
Als ich anfing, Blogs von Christinnen aus den USA zu lesen war ich erstaunt, wie oft diese "Proverbs 31"-Frau erwähnt wurde, wie oft sie als Vorbild und Ideal genannt wurde.
Als ich dieses Kapitel der Bibel las war ich zunächst einmal abgeschreckt: Sollte das Gottes Anspruch an mich als Frau sein? So perfekt? Das ist doch nicht zu schaffen!
Courtney macht uns in ihrem Buch und im heutigen Video Mut, dem Vorbild dieser Frau nachzueifern - Schritt für Schritt. Und mittlerweile glaube ich, dass sie Recht hat.
"Ideale sind wie die Sterne, man kann sie nicht erreichen, aber man kann sich an ihnen orientieren" - diesen schönen Spruch habe ich mir schon vor Jahren notiert. Selbst wenn es schwer ist, diesem Vorbild gerecht zu werden, so kann ich es versuchen, kann mich daran orientieren. Das ist doch ein wesentlicher Teil des Lebens: an sich arbeiten, versuchen zu "wachsen".

Ich glaube, dass Gott uns mit einem Drang zur Vervollkommnung ausgestattet hat. Negativ drückt dieser Drang sich in Perfektionismus aus - positiv in einem Streben danach, die bestmögliche Ausgabe seiner selbst zu werden.

Wer kann schon eine tüchtige Frau finden? Sie ist wertvoller als die kostbarsten Edelsteine. 

11 Ihr Mann kann ihr vertrauen, und sie wird sein Leben bereichern.

12 Ihr ganzes Leben lang unterstützt sie ihn und fügt ihm nichts Böses zu. 

13 Sie sammelt Wolle und Flachs, die sie flink verarbeitet. 
14 Wie ein Handelsschiff bringt sie ihre Speise von weit her. 

15 Vor Morgengrauen steht sie auf, um das Frühstück für das ganze Haus zuzubereiten und den Mägden ihre Arbeit anzuweisen. 

16 Sie hält nach einem Feld Ausschau und kauft es, um von dem Gewinn einen Weinberg anzupflanzen. 

17 Sie ist energisch und stark und arbeitet hart. 
18 Sie achtet darauf, guten Gewinn zu erzielen; ihre Lampe brennt bis tief in die Nacht hinein. 
19 Ihre Hände spinnen fleißig Garn, ihre Finger zwirbeln geschickt den Faden. 

20 Sie hat stets eine offene Hand für die Armen und gibt den Bedürftigen großzügig. 
21 Sie fürchtet den Winter nicht für ihre Familie, denn alle haben warme2 Kleidung. 
22 Sie näht ihre Decken selbst. Sie kleidet sich in Gewänder aus feinstem Tuch.3 

23 Ihr Mann ist angesehen, denn er sitzt in der Ratsversammlung zusammen mit anderen hohen Bürgern des Landes. 

24 Kostbare Hemden und Gürtel stellt sie her, die sie dem Händler verkauft. 

25 Sie strahlt Kraft und Würde aus, und sie lacht und hat keine Angst vor dem kommenden Tag. 
26 Wenn sie spricht, sind ihre Worte weise, und sie erteilt ihre Anweisungen in freundlichem Ton. 

27 Sie weiß genau, was in ihrem Haus vor sich geht, und Faulheit kennt sie nicht. 

28 Ihre Kinder begegnen ihr mit Achtung und segnen sie. Ihr Mann lobt sie: 
29 »Es gibt viele tüchtige Frauen, doch du übertriffst sie alle!«

30 Anmut betrügt und Schönheit vergeht, aber eine Frau, die Ehrfurcht hat vor dem Herrn, soll gelobt werden. 
31 Sie soll für ihre Arbeit belohnt werden und ihre Taten sollen in der ganzen Stadt ihren Ruhm verkünden!


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1 Kommentar:

Chris hat gesagt…

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