Donnerstag, 19. April 2012

Große und kleine Steine


Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als die Vorlesung begann, nahm er ein großes leeres Gurkenglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.


Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, gab den Inhalt in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.
Nun schüttet der Professor eine Schachtel Sand in das Glas. Der Sand füllte die letzten Zwischenräume im Glas aus.


„Nun“, sagte der Professor, „ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist. Die Steine sind die wichtigen Dinge. Ihre Familie, Ihre Gesundheit. Dinge die – wenn alles andere wegfiele – Ihr Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, auch wichtige Dinge wie Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto. Der Sand steht für die kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum mehr für die kleineren und größeren Steine.“

Kommentare:

Der ganz normale Wahnsinn und Ladylike - schön ab 40 hat gesagt…

Schöne Geschichte! Und wahr. Gefällt mir wirklich gut, danke für den Gedankenanstoß!
LG Eva

Siebenzwergehaus hat gesagt…

Liebe Stephanie,

ein sehr schöner Post und so wahr. Diese Geschichte sollte man sich eigentlich ausdrucken und sichtbar aufhängen. Damit man immer wieder daran denkt.
Danke

Lg

Barbara

Pluminchen hat gesagt…

Wie wahr!
Lg Pluminchen

Lisa hat gesagt…

Well said, Stephanie. Thanks for sharing this. :)

Andrea hat gesagt…

Steffi,

bei der Geschichte fehlt die Pointe! ;-)

Und zwar hat der Professor auch noch eine Tasse Kaffee daneben gestellt. Er hat alles, so wie von dir beschrieben gemacht und bekam abschließend die Frage, was denn der Kaffee nun zu der Geschichte beizutragen hatte. "Tja", antwortete da der Professor, goß den Kaffee langsam in das Glas, in das dieser erstaunlicherweise immer noch reinpasste, "selbst wenn Sie meinen, Ihr Leben sei mit all den großen und kleinen Dingen völlig ausgefüllt - Platz für eine Tasse Kaffee ist immer!"

Gruß
Marc (der diesmal von Andreas Account schreibt)

Stephanie T hat gesagt…

Stimmt Marc, die Version gibt es auch!
Der Kaffee ist natürlich das "Sahnehäubchen" aber auch ohne ist es eine schöne Geschichte!

LG

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