Dienstag, 24. Januar 2012

Tipps für Gemüsemuffel

Unsere Älteste ist in punkto Essen ein völlig pflegeleichtes Kind: Sie isst fast alles, probiert gerne etwas Neues aus - total unproblematisch.
Die anderen beiden sind schon schwieriger: Gemüse ist grundsätzlich doof, als Obst werden nur Äpfel und Bananen akzeptiert. Unser Sohn hat irgendwann von jetzt auf gleich beschlossen, keine Erbsen mehr zu mögen.....
Unter solchen Umständen kann es ganz schön schwierig sein, die Kinder ausgewogen zu ernähren.
Gemüse mag der kleine Kerl nicht so gerne - Sahne umso lieber!
Gleich vorneweg: Ich bin nicht dafür, aus dem Essen ein großes Thema zu machen! Zum Essen zwingen kann man die Kinder sowieso nicht und immer Stress deswegen zu machen ist gerade im Zeitalter der Essstörungen unklug. Ein bisschen tricksen, versuchen es den Kindern schmackhaft zu machen ja - Schimpfen, Vorhaltungen, Drohen und Verbote - nein! Was natürlich auch nicht heißt, dass man sich ohne Mittagessen den Bauch mit Süßem vollschlagen darf!

Hier ein paar Tipps, die ich so anwende:

1. Was schmeckt, gibt es oft!
Irgendetwas Gesundes mögen die Kinder meistens, und wenn es nur Kartoffeln sind! Aber das gibt es dann oft und in vielen Variationen. Meine beiden schlechten Esser essen gerne mal einen Apfel - also sind immer Äpfel da!

2. Verstecken!
Oft kann man Gemüse auch verstecken, z. B. in Gemüsecremesuppen. So merken die Kinder gar nicht, was sie wirklich essen - und es schmeckt ihnen! Man kann auch kleingeriebenes Gemüse in Bolognesesauce schmuggeln (für Tomatensaucen kann man sehr gut passierte Tomaten - sehr gesund und garantiert ohne Stückchen).

3. Andere gesunde Lebensmittel
Über diesen Punkt kann man sicherlich streiten und es passt nicht für jeden. Aber unsere Kinder sind eher dünn und sie mögen gerne Milchprodukte (so war es bei mir auch!) - also gibt es viel Milch und Milchprodukte bei uns.
Auch Vollkornprodukte sind wichtig und gesund! Bei selbstgebackenem Brot kann man einfach einen Teil des Mehles durch Vollkornmehl ersetzen und für vieles kann man auch das Weizenmehl Typ 1050 nehmen.

4. Alternativen suchen
Meine Kinder essen Reis als Beilage ungerne oder gar nicht - aber Ebly lieben sie!
Oft mögen Kinder auch nur eine bestimmte Zubereitungsart nicht: gekochter Kohlrabi wird abgelehnt aber roher schmeckt! Die Möhren als Salat schmecken nur ganz fein gerieben usw. - einfach immer wieder ausprobieren!

5. Immer wieder anbieten!
Fast hätte ich es vergessen ;-): Die Obst- und Gemüsesorten die die Kinder im Moment nicht mögen trotzdem immer wieder mal anbieten! Irgendwann schmeckt es dann oft auf einmal doch!

Hier ein paar Rezepte, die auch bei unseren Gemüsemuffeln funktionieren:
Kullererbsentopf
Gemüsemuffins
Bolognese-Sauce

Habt ihr noch mehr Ideen auf Lager?

Verlinkt bei:

Kommentare:

Herr Bohne hat gesagt…

Vielen Dank für die tollen Rezepte. Ob die auch für den Babymädchenpapa funktionieren???

MsThackeray hat gesagt…

Studien haben rausgefunden, dass Kinder Dinge sieben Mal probieren müssen, bevor sie sich entgültig entscheiden, ob sie es mögen oder nicht. Also tatsächlich immer wieder ran!
Zwiebeln reiben finde ich die allerbeste Möglichkeit, in Dingen wie Fleischbällchen nicht auf den Geschmack verzichten zu müssen; durch die Stückchenvermeidung fällt es keinem auf ^^

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