Donnerstag, 30. Juni 2011

Heute mache ich mal Werbung....



und das unaufgefordert und unbezahlt!

Ich möchte euch einfach einmal eine der besten Zeitschriften vorstellen die ich kenne:
Die family!
(Achtung, es gibt auch noch eine Eltern Family)
family
Die family ist eine christliche Familienzeitschrift aus dem evangelischen Bundesverlag. Ich (katholisch) empfinde sie doch als überkonfessionell.
Ein Schwerpunkt der Zeitschrift (und das macht sie so besonders) ist das Thema Ehe. In jeder Ausgabe werden unterschiedliche Aspekte aufgegriffen, erfahrene Ehepaar und "Anfänger" kommen zu Wort. Wo findet man sonst so etwas? Ich habe noch keine Zeitschrift entdeckt, die sich so für die Ehe als Grundlage der Familie einsetzt.
Außerdem finden sich natürlich noch wechselnde Familienthemen, auch nicht so populäre, wie z. B. besondere (behinderte)  Kinder oder Großfamilie.

Unter www.family.de findet ihr den Internetauftritt der Zeitschrift und ihr könnt ein kostenloses Probeexemplar bestellen. Inzwischen gibt es die family auch im Laden zu kaufen.


Mittwoch, 29. Juni 2011

Jammern ändert nichts!

Gerade mit den Wetterumschwüngen der letzten Tage ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr in Deutschland doch eine Kultur des Meckerns und Jammerns besteht. Wochenlang haben wir uns über den Regen und die Kälte aufgeregt. Kaum wird es warm, beschweren wir uns das es zu schnell zu warm ist. Jetzt sinken die Temperaturen wieder und es soll regnen - Grund genug sich wieder zu beklagen!

Versteht mich nicht falsch, ich fand das Wetter der letzten Wochen auch nicht besonders und diese plötzliche Hitze ist mir voll auf den Kreislauf geschlagen - trotzdem nervt mich das Dauergejammer langsam.
Denn was bringt es? Rein gar nichts, dem Wetter ist es völlig egal ob wir uns beschweren! Es ändert sich dadurch nicht!

Natürlich ist das Wetter auch ein beliebtes Small-Talk-Thema und über irgendetwas muss man ja reden. Aber ich beobachte dieses Jammern auch in anderen Bereichen. Abschreckendes Beispiel ist für mich eine Bekannte, die wirklich immer und an allem etwas auszusetzen findet. Ist das nicht schrecklich, nie zufrieden zu sein? Immer das Haar in der Suppe zu suchen? Immer nur auf die zu schauen, die schöner, schlanker, reicher sind als ich selbst? Die gibt es doch immer!

Diese permanente Unzufriedenheit zerstört doch jede Lebensfreude - für die ganze Familie! Warum macht man es sich so schwer?

Ich möchte mein Leben nicht so verbringen, immer unzufrieden, immer andere um irgendetwas beneiden. Ich möchte dankbar sein für das was ich habe, für die vielen Dinge mit denen Gott mich beschenkt hat. Ich möchte diesen vielen schönen Dinge um mich herum wahrnehmen und würdigen.

Das heißt nicht, dass ich nichts verändern oder verbessern möchte, das heißt nicht, dass mir nicht manchmal alles zuviel wird und ich eine Runde jammern muss. Aber Veränderungen müssen von mir selbst ausgehen und wenn ich einmal so richtig schön rumgejammert habe heißt es: "Kopf hoch, weitermachen!"

Die meisten kennen den folgenden Spruch bestimmt schon, ich finde ihn trotzdem immer wieder hilfreich:

"Gott gebe mir die Gelassenheit, 
die Dinge hinzunehmen die nicht ändern kann, 
den Mut, die Dinge zu ändern, 
die ich ändern kann, 
und die Weisheit, 
das eine vom anderen zu unterscheiden."

Liebe Grüße

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Dienstag, 28. Juni 2011

Wertvoller als Juwelen - Emsige Hände

Sprüche 31, 13: "Sie sorgt für Wolle und Flachs und schafft mit emsigen Händen."

Und es geht weiter mit Courtneys Serie über die Frau aus dem 31. Kapitel der Sprüche. Ihren Original-Post findet ihr hier.

"Wir sind jetzt in der fünften Woche unserer Sprüche 31-Serie. Wir haben bisher gesehen, dass die Sprüche 31 Frau ein wahrer Schatz für ihren Mann ist, voll vertrauenwürdig und eine Frau der Tat. Sie ist nicht nur eine Frau, die hart arbeitet um ihrem Mann und ihrer Familie Gutes zu tun - sie verrichtet ihre Arbeit mit einer herausragenden Einstellung: Sie arbeitet gerne, mit eifrigen Händen!

Wenn du dich morgens aus dem Bett quälst, bist du begierig darauf, deine alltäglichen Aufgaben zu erfüllen?
Die Sprüche-31 Frau strahlt Energie, Fleiß, Eifer und Sorgfalt aus. Schau deine Hände an: Sind sie bereit heute fleißig zu arbeiten?

Ich liebe es, wie sich die Liebe dieser Frau zu Gott auf ihre Familie überträgt, durch ihre Sehnsucht für sie zu sorgen. Ich möchte so sein - aber wie bekommen wir diesen Eifer?

1. Beten - Bete und bitte Gott um eine fleißige Einstellung, den ganzen Tag lang
2. Mache deine Arbeit für den Herrn. Im Kolosserbrief 3, 23 heisst es: "Denkt bei allem daran, dass ihr für Gott und nicht für die Menschen arbeitet."
3. Ändere deine Perspektive: Jede alltägliche Aufgabe die du für deine Familie erledigst, ist ein Liebesdienst. Wenn du einkaufst, das Essen kochst, die Wäsche faltest und die Waschbecken putzt - denke daran dass sich diese kleinen Aufgaben zu einem ordentlichen Haushalt und einer gut versorgten Familie addieren. Deine Taten sagen deiner Familie ohne ein Wort, wie sehr du sie liebst.
4. Suche und finde Inspiration: Lese ein Buch um deine Fähigkeiten im Haushalt zu verbessern und setze die Ratschläge des Autors um. Finde eine andere Frau als Vorbild und frage sie nach ihren Tipps und Tricks um ihren Haushalt zu managen.
5. Ruhe dich aus! Wenn du den ganzen Tag mit fleißigen Händen gearbeitet hast wirst du erschöpft sein. Lass dich nicht durch deine Erschöpfung und dein Bedürfnis nach Ruhe entmutigen. Wenn du dich den ganzen Tag um Babies und Kleinkinder gekümmert hast, sie gefüttert hast, wenn du den Kindern und Teenagern zugehört hast, sie getröstet hast, sie erzogen und ihnen etwas beigebracht hast und nebenbei noch geputzt und gekocht hast - dann wirst du erschöpft sein! Gott verurteilt Ruhe nicht - Er verurteilt Faulheit!

Am letzten Wochenende habe ich das Geschenk von vielen fleißigen Händen bekommen. Meine Familie hat uns beim Umzug in unser neues Haus geholfen. Alle haben kräftig angepackt und es war ein Segen, jeden so hart arbeiten zu sehen. Wir mussten auch einige Male lachen, als einer unserer "emsigen Bienen" (meine älteste Schwester) meiner anderen Schwester und mir befahl, stärker zu ziehen, als wir Schränke auseinander bauten. Da wir danach über unsern Mangel an Fleiß verunsichert waren, haben wir uns in ein Badezimmer im Obergeschoss zurückgezogen, um dort auf unsere "Rundum-Sorglos"-Weise zu putzen. Aber es dauerte gar nicht langen bis sie uns gefunden hatte und uns Tipps gab, wie wir die Arbeit effektiver erledigen könnten.
Auch wenn wir erst einmal gelacht haben, mein Mann und ich waren erstaunt, wie eifrig sie bei der Arbeit war. Ich möchte so sein! Sie ist in diesem Bereich definitiv ein Vorbild und eine Inspiration für mich!

Hast du ein Vorbild, wie in Titus 2 beschrieben? Investiere ein wenig Zeit um die Fähigkeiten zu lernen, die du im Haushalt brauchst. Nimm dir jeden Tag Zeit zu beten, deine Blickrichtung zu überdenken, fleißig zu sein und dann auszuruhen. Deine emsigen Händen werden ein Segen für alle sein, die dein Zuhause betreten."

Noch eine Anmerkung hierzu: Im zweiten Kapitel des Titusbriefes heißt es, dass die älteren Frauen den jüngeren beibringen sollen für ihre Familie da zu sein und ihren Haushalt zu führen.


Wie seht ihr den Text heute? Nicht gerade das was die emanzipierte Frau von heute hören möchte, oder? Aber deswegen ist es noch nicht falsch. Um unsere täglichen Aufgaben zu schaffen brauchen wir sie wirklich, die "fleißigen Hände".

Montag, 27. Juni 2011

Der gute alte Besen....

Eigentlich schon fast ein altmodisch Relikt, oder? Wir haben doch unsere tollen Staubsauger, da brauchen wir einen Besen höchstens draußen (es sei denn man macht es wie meine Nachbarin, die staubsaugt auch den Vorgarten und die Auffahrt...).

Als Mama von Kindern die nicht besonders gut und viel schlafen habe ich die Vorzüge des Besens aber wieder neu entdeckt:
Kam ich endlich vom Spaziergang wieder, endlich mit einem schlafenden Kind hätte ich es mit dem Staubsauger nur wieder aufgeweckt. Also habe ich zum Besen gegriffen und da wir im Erdgeschoss Fliesen haben hatte ich Böden auch schnell sauber - und das Kind schlief weiter!

Der gute, alte Besen ist auch sehr praktisch, um verstreutes Spielzeug und Kleinteile (z. B. Playmobil oder Lego) erst mal auf einen Haufen zusammenzukehren, dann ist das Aufräumen viel einfacher.

Bei größeren Krümeleien wird der Staubsaugerbeutel nicht direkt so voll, wenn man das Grobe erst mal auffegt. Hausaufgaben machende Kinder fühlen sich vom Besen nicht gestört.

Der Staubsauger ist natürlich unschlagbar schnell und einfach....

Ich nutze also munter beides, je nach Situation und Zeit. Inzwischen habe ich mir einen Besen mit "verlängerter" Kehrschaufel besorgt, so dass ich im Stehen direkt auf das Kehrblech fegen kann. Sehr praktisch. Diese Dinge gibt es übrigens sehr günstig bei unserem liebsten schwedischen Möbelhaus....

Und wieder mal lautet das Fazit: Manches kann man auch einfach mal anders als gewohnt machen!
Liebe Grüße

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Freitag, 24. Juni 2011

Eistee selbstgemacht

Gerade wenn es heiß ist soll man ja viel trinken, am besten Wasser. Aber immer nur Wasser finden die Kinder doof, zuviel Apfelsaftschorle ist auch nicht gut für die Zähne und Limonaden gibt es hier nur ausnahmsweise. Darum mache ich im Sommer oft diesen einfachen Eistee und den Kindern schmeckt es (mir auch, so nebenbei gesagt...).


Ich koche einfach einen starken Früchtetee, ca. 3 Beutel auf einem halben Liter Wasser. Den lasse ich abkühlen und gebe die gleiche Menge Apfelschorle dazu - Fertig! Vielleicht noch mit Eiswürfeln serviert ein perfektes Sommergetränk für alle. Und im Gegensatz zu den gekauften Eistees ohne Schwarzen Tee und Süßstoffe....

Ein schönes Wochenende wünscht euch

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Donnerstag, 23. Juni 2011

Fronleichnam

Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir. Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier. Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin, weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir, doch des Wortes Botschaft offenbart dich mir. Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an, er ist selbst die Wahrheit, die nicht trügen kann.

Einst am Kreuz verhüllte sich der Gottheit Glanz, hier ist auch verborgen deine Menscheit ganz. Beide sieht mein Glaube in dem Brote hier, wie der Schächer ruf ich, Herr, um Gnad zu dir.

Kann ich nicht wie Thomas schaun die Wunden rot, bet ich dennoch gläubig: "Du mein Herr und Gott!" Tief und tiefer werde dieser Glaube mein, fester lass die Hoffnung, treu die Liebe sein.

Denkmal das uns mahnet an des Herren Tod! Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot. Werde gnädig Nahrung meinem Geister du, dass er deine Wonnen koste immerzu. 

Gleich dem Pelikane starbst du, Jesu mein; wasch in deinem Blute mich von Sünden rein. Schon ein kleiner Tropfen sühnet alle Schuld, bringt der ganzen Erde Gottes Heil und Huld.

Jesus, den verborgen jetzt mein Auge sieht, stille mein Verlangen, da mich heiß durchglüht: lass die Schleier fallen einst in deinem Licht, dass ich selig schaue, Herr, dein Angesicht. 

Thomas von Aquin, 13. Jahrhundert

Mittwoch, 22. Juni 2011

Kinder inspiriren

In dem Buch "Ministry of Motherhood" von Sally Clarkson sind wir inszwischen im nächsten Kapitel angelangt: Das Geschenk der Inspiration

Ehrlich gesagt konnte ich damit zuerst nichts anfangen: Inspiration? Das ist doch was für Künstler, oder?
Nachdem ich das Kapitel gelesen haben ist mir nun klar, was Sally Clarkson mit dem Geschenk der Inspiration meint.

Es geht zum einen darum, die Kindern auf der Suche nach ihrem persönlichen Lebenssinn zu unterstützen. Ihnen klar zu machen, dass Gott Pläne für sie hat und sie einen Platz in der Welt auszufüllen haben, den nur sie ausfüllen können. Es ist für die Kinder wichtig herauszufinden, was sie gut können und diese Gaben als Potential für die Zukunft zu sehen. Das muss nicht unbedingt ein herausragendes Talent sein. Wenn mein Kind sich gerne um andere kümmert, wird es das vielleicht auch später tun - beruflich oder in der eigenen Familie.

Es geht auch darum, immer wieder innezuhalten und die Wunder der Schöpfung zu sehen. Ein Regenbogen, ein interessanter Käfer, ein Sonnenuntergang - dies alles erinnert uns im Alltag an Gottes Gegenwart und die Schönheit seiner Schöpfung von der wir ein Teil sind. Und häufig sind hier die Rollen vertauscht: Die Kinder bringen uns dazu innezuhalten und wahrzunehmen. Es wäre doch schön, wenn sie diese offenen Augen ihr Leben lang behalten könnten!

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Dienstag, 21. Juni 2011

Wertvoller als Juwelen- Eine Frau der Tat

Sprüche 31, 12: Sie tut ihm nur Gutes, nichts Böses ihr Leben lang.

Bevor wir mit Courtneys Serie weitermachen, möchte ich euch einmal ein Bild von ihr zeigen, v. a. für diejenigen Leserinnen, die ihren Blog und sie noch nicht kennen. Schaut ruhig mal rein, es ist eine wahre Fundgrube an Ermutigungen und guten Gedanken.
Wir machen weiter mit Courtney Serie über die Frau im 31. Kapitel der Sprüche. In der letzten Woche haben wir uns selbst gefragt, ob unser Mann sich voll auf uns verlassen kann. Heute geht es um den nächsten Vers. Courtneys Originalpost findet ihr hier.

"Heute fahren wir mit unserer Sprüche 31 Serie fort. Bisher haben wir gesehen, dass eine fromme Frau selten ist und wie ein Schatz für ihren Mann und er vertraut ihr voll. Heute werden wir uns ihre Taten ansehen.


Die Frau im 31 Kapitel der Sprüche "tut ihrem Mann Gutes". Woher kommt diese Tugend? Sie kommt von ihrer Beziehung zu Gott - es ist eine Frucht des Heiligen Geistes. Gutes tun ist Teil ihres Charakters. Und wem tut sie Gutes? Ihren Nachbarn, Bekannten, Freunden? Nein - als allererstes tut sie ihrem Mann Gutes!


Sie redet nicht darüber, ihrem Mann etwas Gutes zu tun - sie tut es einfach! Sie kocht, putzt kümmert sich um die Kinder und kommt mit dem Haushaltgeld aus - gerne! Sie antwortet auf seine Berührungen und erfüllt auch seine Bedürfnisse im Schlafzimmer (ok, ich könnte das noch näher erläutern, aber das ist ein anderes Thema, lol).


Sie nörgelt nicht immer wegen denselben Fehlern an ihm herum - sie liebt ihn trotz seiner Fehler. Sie weiß um die Kraft ihrer Worte und würde sie nie, auch nicht im Streit,  nutzen um ihn zu verletzen.


In der ersten Ehe der Bibel sehen wir das krasse Beispiel von Eva, die Adam verletzt. Sie biss von der verbotenen Frucht ab und lud ihn ein dasselbe zu tun. Er folgte ihr törichterweise.
Eine weise Frau ist sich des Einflusses bewusst, den ihre Worte auf ihren Mann haben und mit denen sie ihn überreden kann Dinge zu tun, die er ohne ihr Nörgeln, Betteln, Manipulieren oder Weinen nicht tun würde. Wir müssen nicht versuchen unsere Männer zu führen - sondern sie führen lassen (Epheser 5).


Wie lange tut die Sprüche 31 Frau ihrem Mann Gutes? "Ihr Leben lang". Liegen dir diese Worte schwer auf dem Herzen? Ist deine Ehe in einer schwierigen Phase? Möglicherweise deuten Probleme in deiner Ehe auf   spirituellen Probleme in deinem Leben hin? Wenn du dich fragst, wie um alles in der Welt du diesen Mann für den Rest deines Lebens lieben und respektieren kannst... dann lass mich dir die Antwort geben: In dem du Gott fürchtest!


Dein Weg mit Gott ist der Schlüssel für eine erfolgreiche Ehe! Du kannst nicht kontrollieren welchen Weg dein Mann mit Gott geht, nur deinen eigenen! Wenn du voller Glauben betest, Gottes Wort liest und ihm gehorchst wird das deine Ehe ändern! Brauchst du heute einen Kurswechsel? Strebe nach Gott, eifere der Sprüche 31 Frau nach und tue deinem Mann Gutes, dein Leben lang."

Was meint ihr - viel Stoff zum Nachdenken, oder?
Was Courtney schreibt widerspricht in vielem dem, was wir immer zu hören bekommen. In normalen Frauenzeitschriften wird höchsten erklärt, wie man sich scheiden lässt, nicht wie man an seiner Ehe arbeitet. Es wird gefordert, dass sich der Ehemann zu ändern und anzupassen hat damit Frau zufrieden ist. Das wird uns als der einzig richtige Weg verkauft.

Aber mit einem hat Courtney ohne Zweifel Recht: Ändern können wir nur uns selbst, nicht unseren Mann! Aber ich bin davon überzeugt: wenn wir uns ändern, wird das unseren Mann und unsere Ehe beeinflussen.

Dieses Thema kam auch schon in der letzten Woche auf und auch die Frage: Was ist denn mit den Männer? Können wir uns auf unseren Mann verlassen? Und nochmal möchte ich an dieser Stelle sagen, dass dieser Blog (und auch Courtneys Blog) für Frauen geschrieben ist. Hier geht es u.a. darum, was ich als Ehefrau für meine Ehe tun kann, und darum, wie ich immer mehr zu der Frau werden kann die Gott in mir sieht.
Wie gesagt, bei mir selbst kann ich anfangen, mich kann ich verändern! Und diese Veränderungen werden Kreise ziehen.

Nächste Woche geht unsere Reise durch das 31. Kapitel der Sprüche weiter, ich hoffe ihr lest wieder mit!
Liebe Grüße

Montag, 20. Juni 2011

Familienfeiern

Am letzten Freitag haben wir den zweiten Geburtstag unserer Jüngsten gefeiert. Kaum zu glauben, dass die kleine Maus schon so groß geworden ist!

Bei uns werden auch aus normalen Geburtstagen schnell Familienfeiern in etwas größerem Umfang: ich habe drei Geschwister, die auch alle in der Nähe wohnen und Freunde gehören inzwischen auch immer dazu. So sind wir meisten 10- 14 Erwachsene und 9 Kinder. Da einige arbeiten müssen und erst am frühen Abend kommen gibt es meistens noch ein kleines Abendessen. Das bedeutet jede Menge Arbeit - aber ich mag diese Feiern unheimlich gerne: Wenn alle meine Lieben (und andere, leider kann ich nicht jeden der erscheint in diese Kategorie einordnen) da sind und wir bei Kaffee, Kuchen oder Würstchen zusammensitzen freue ich mich - dass ist für mich Großfamilie!
Marienkäferkuchen - mit Schokokeks-Punkten

Um die Arbeit in einem vertretbaren Rahmen zu halten hat es sich eingebürgert, dass wir uns gegenseitig helfen indem wir Kuchen oder Salat mitbringen. Am Freitag hatte meine Schwiegermutter eine Torte und meine Mutter einen Kuchen gebacken, meine Freundin hat einen Nudelsalat mitgebracht. So hatte ich nur zwei Torten und einen Möhrensalat (ok, und ein Kräuter - und ein Zwiebelbrot) die ich vorbereiten musste.
Manchmal kaufe ich auch eine Torte aus der Tiefkühlung dazu - hier in der Nähe ist nämlich eine Firma mit Fabrikverkauf, und wer die Marzipantorte von C&W kennt weiß, dass es keine bessere gibt).

Wenn viele Kinder mitfeiern finde ich einen Kindertisch sehr praktisch! Die lieben Kleinen bleiben sowieso nicht länger als 5 Minuten sitzen. So herrscht an der Kaffeetafel ein wenig mehr Ruhe. Auf den Kindertisch kann eine bunte Wachstuchdecke und buntes Plastikgeschirr. Diesen Tisch deckt meine Große auch gerne - Übung macht den Meister!

Für mich ist auch die Planung wichtig: Einige Tage vor dem Geburtstag schreibe ich genau auf wer wann kommen wird. So weiß ich, wie lang wir den Tisch ausziehen müssen, welche Tischdecken ich brauche, wieviele Kuchen ich einplanen muss. Alles wird aufgeschrieben.

Zum Abendessen plane ich etwas einfaches, dass sich gut vorbereiten lässt. Freitag haben wir einfach nur Würstchen gegrillt. Dazu gab es Nudel und Möhrensalat und die beiden Brote, Ketchup, Tzaziki und Grillsoßen. Bei Geburtstagen im Winter haben wir schon Pommes mit Heißwürstchen oder Pizzabrötchen gemacht.

Was sind eure Geheimtipps, um Familienfeiern gut vorzubereiten?

Verlinkt bei:

Freitag, 17. Juni 2011

Zwiebelbrot

Mein Rezept für superleckeres Kräuter-Zupfbrot zum Grillen habe ich euch schon verraten. Jetzt habe ich ein neues Rezept kennen gelernt - und es ist mindestens genauso lecker!

Zutaten für den Teig:
600 g Mehl
2 Päckchen Trockenhefe
1 EL Zucker
1 TL Salz
250 ml lauwarmes Wasser
150 g Kräuter-Schmelzkäse

Mehl, Hefe, Zucker und Salz mischen, Wasser und Schmelzkäse hinzufügen und zu einem Teig verkneten.
ca. 30 Minuten gehen lassen.

Füllung:
100 g Butter
75 g Röstzwiebeln
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, 1/2 Tl Gemüsebrühe

Die Butter mit den klein gekrümelten Röstzwiebeln verkneten und mit den Gewürzen und der Brühe abschmecken.


Den Teig zu einem ca. 40 x 35 cm großen Rechteck ausrollen. Den Hefeteig mit der Zwiebelbutter bestreichen und aufrollen. Die Rolle einmal der Länge nach durchschneiden und mit der aufgeschnitten Seiten nach oben kreisförmig auf das Backblech legen. Nochmal 30 Minuten gehen lassen.





Im vorgeheizten Backofen bei 180 ° Umluft ca. 20 Minuten backen.

Viel Spaß damit und ein schönes Wochenende!

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Donnerstag, 16. Juni 2011

Was wir Frauen alles falsch machen ...

Geben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe, sind wir Rabenmütter.
Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf.
Verwenden wir Make-Up, tragen wir Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.
Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz.
Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben, sind wir mit unserem Beruf
verheiratet.

Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.
Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.
Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.

Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.
Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.
Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.

Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an.
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.
Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden.
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern

Sind wir montags müde, lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.
Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls, die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.

Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch.
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.
Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.
(Quelle unbekannt)

Wie war, wie war... egal wie wir machen  - es ist verkehrt! Zumindestens in den Augen einiger. Umso wichtiger ist es, die eigenen Prioritäten und Maßstäbe zu kennen.
Liebe Grüße

Mittwoch, 15. Juni 2011

Mein Notizbuch

Vor einigen Jahren bekam ich von einem christlichen Versandhaus, bei dem ich regelmäßig bestelle, ein kleines Notizbuch zum Geburtstag geschenkt. Auf dem Cover ist das Gebet des Jabez abgedruckt:
"Segne mich und erweitere mein Gebiet. 
Steh mir bei und halte Unglück und Schmerz von mir fern." 
Diese Bitte hatte Gott erhört. (1 Chronik 4,10)

Dieses Notizbuch wollte ich nicht gerade für Einkaufslisten verwenden! Aber wofür dann? Nach einiger Zeit hatte ich die Idee, besondere Bibelverse in diesem Büchlein zu notieren! Ich schreibe meistens nur kurze Verse ab, die mich unmittelbar ansprechen oder die mir gerade wichtig sind. Schon durch das Abschreiben prägen sich die Verse ein wenig ein.

Das Notizbuch nehme ich immer wieder zur Hand wenn ich nur wenig Zeit habe, aber Ermutigung durch einen Bibelvers brauche. Ich kann es einfach in die Handtasche stecken und immer dabei haben. Meine Lieblingsverse habe ich direkt dabei und kann jederzeit schnell reinschauen. Und durch das wiederholte Lesen der Verse lerne ich sie im Laufe der Zeit auswendig. Ich hätte dieses Notizbuch nicht besser nutzen können!

Zu meinen Lieblingsversen gehören:

"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt wird auf ewig nicht sterben." (Joh 11, 25 und 26)

"Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun, denn wenn wir darin nicht nachlassen werden wir ernten, sobald die Zeit dafür gekommen ist." (Galater 6,9)

"Kinder sind ein Geschenk des Herrn, mit ihnen belohnt er die Seinen." Psalm 127,3

Die Goodmorning-Girls sorgen im Moment dafür, dass mein Buch sich weiter füllt, denn wir lesen ja nicht ein Buch der Bibel am Stück sondern verschiedene Stellen, die gerade zu dem Thema des Buches "Ministry of Motherhood" passen. Nächsten Mittwoch werde ich euch wieder mehr dazu erzählen, dann geht es um das Geschenk der Inspiration! Ich konnte mir zunächst wenig darunter vorstellen, aber dazu nächste Woche mehr!

Liebe Grüße

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Dienstag, 14. Juni 2011

Wertvoller als Juwelen... Kann dein Mann sich auf dich verlassen?

Sprüche 31, 11: "Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz."


In der letzten Woche haben wir Courtneys Post zum Thema: "Ein Schatz sein" gelesen. Heute stellen wir uns die Frage, ob sich unser Ehemann auf uns verlassen kann. Den Originalpost findet ihr hier. Courtney schreibt:

"Vor drei Jahren musste mein Mann für ein Jahr beruflich sehr viel auf Reisen sein. Ich erinnere mich, dass ich ihm versicherte, ich käme mit unseren beiden, damals 1 und 3 Jahre alten Kindern hervorragend klar, solange er weg wäre. Auch wenn ich am Telefon immer in Versuchung war vor Sehnsucht zu weinen, so wollte ich ihn doch mit seinen beruflichen Plänen unterstützen. Dadurch, dass ich ihm die Sicherheit gab, dass ich alleine zuhause gut zurechtkommen und gute Entscheidungen bezüglich der Kinder zu treffen, habe ich ihm die Last abgenommen.
Es war keine leichte Zeit für mich, aber dieser Vers war meine Inspiration.

Das Buch der Sprüche sagt, wenn ein Mann sich voll auf seine Frau verlassen kann, fehlt ihm nichts wertvolles. Das heisst, dass diese Eigenschaft von höchster Wichtigkeit ist. Ein Mann mit einer emotional und spirituell gefestigten Frau kann sich auf ihre Unterstützung verlassen.

Kann dein Mann sich in folgenden Bereichen auf dich verlassen?
1. Geld - kann er sicher sein, dass du es klug ausgibst?
2. Kinder - kann er sich darauf verlassen, dass du die Kinder weise erziehst?
3. Haushalt - kann er sich darauf verlassen, dass du das Haus in Ordnung hälst?
4. Sein Ruf - kann er sicher sein, dass du hinter seinem Rücken nicht schlecht von ihm sprichst?
5. Treue - kann dein Mann sich darauf verlassen, dass du keine emotionalen Bindungen zu einem anderen Mann aufbaust?
6. Gefühle - kann er sicher sein, dass du unter Stress deine Emotionen im Griff hast?
7.Entscheidungen - kann dein Mann sich darauf verlassen, dass du in dringenden Situationen die richtigen Entscheidungen triffst?

Niemand ist perfekt, wir machen alle Fehler und ich habe sicherlich nicht immer die besten Entscheidungen getroffen. Aber ich strebe danach, eine Sprüche 31 Frau zu sein, und diese Frau ist eine Ehefrau deren Mann ihr voll vertraut. Kann dein Mann sich voll und ganz auf dich verlassen? Wenn nicht, in welchen Bereichen kannst du dich ändern, um dieses Ziel zu erreichen?"

Nächste Woche geht weiter mit dem Thema: Eine Frau der Tat.
Liebe Grüße

Montag, 13. Juni 2011

Wie es im Garten wächst....

würde ich euch wirklich gerne zeigen!
Aber leider hat unsere Digitalkamera den Geist aufgegeben und eine neue bekommen wir erst im Laufe der Woche. Dann habe ich Fotos mit dem Handy gemacht, nur um festzustellen, dass das passende USB-Kabel unauffindbar war..... Manchmal ist halt der Wurm drin!

Aber ein diese Fotos hatte ich schon vorher gemacht:
Die ersten Erbsen....

hier herausgepult und die ersten Kirschen.
Außerdem haben wir schon Erdbeeren und Johannisbeeren sowie Rhabarber geerntet. Wir können bald die ersten Brombeeren ernten, die Tomatenpflanzen erreichen langsam gigantische Ausmaße, der Ziermais wächst fleißig und den ersten Kohlrabi kann ich nächste Woche verbrauchen. Die Kartoffeln kommen tatsächlich, nur die Möhren haben die Hitzewelle nicht überlebt. Und in dieser Woche muss ich unbedingt die Gelegenheit nutzen und noch einmal Rhabarber ernten.

Die Rosen blühen auch:
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