Dienstag, 31. Mai 2011

Wertvoller als Juwelen: Ist die Sprüche 31 Frau real oder ein Märchen?

Letzte Woche hatte ich es ja angekündigt: 
Courtney von Women Living Well hat mir erlaubt, ihre Serie über die "Sprüche 31-Frau" zu übersetzen. Heute beginnen wir mit dem ersten Teil, den Originalpost von Courtney findet ihr hier.

"Habt ihr euch jemals gefragt, wer diese namenlose, perfekte Frau ist, über die Salomon im 31 Kapitel im Buch der Sprüche schreibt? Ist sie real?
Die Antwort ist "ja" und "nein" zugleich. Lasst es mich erklären:

Es war einmal ein Prinz, der eines Tages König werden sollte. Seine Mutter versuchte, ihm noch in seiner Jugend beizubringen, wie er eine tugendhafte Frau finden sollte. Sie ging, Buchstabe für Buchstabe durch das Alphabet und erklärte für jeden Buchstaben eine Eigenschaft, die seine zukünftige Frau haben sollte. Hierfür das Alphabet zu benutzen machte es ihrem Sohn einfacher, sich alle Eigenschaften zu merken, die er bei seiner künftigen Frau suchen sollte. Und so entstand das 31. Kapitel im Buch der Sprüche - es ist kein Märchen!

Gab es diese Frau also wirklich? Hat sie einen Namen? Nein. Sprüche 31, 1 sagt: "Folende Worte stamme von König Lemuel: seine Mutter gab sie ihm mit auf den Weg" und die Verse 2 bis 9 sind eine Anleitung, um ein König nach Gottes Willen zu sein. Sie lehrte ihm, ein sein Volk vor Zügellosigkeit und Trunkenheit zu schützen und ermutigt ihn, die Armen zu unterstützen. Dann, in den Versen 10 bis 31 leitet sie ihn an eine gottesfürchtige Frau zu finden  - die keinen Namen hat, aber einen überragenden Charakter.

Aber ich muss die Frage stellen: Würde die Mutter von König Lemuel ihrem Sohn genaue Anweisungen geben, welche Frau er wählen soll, wenn keine Frau diese Ansprüche erfüllen könnte?
In Vers 10 werden wir sehen, dass eine solche Frau wie ein seltener Schatz ist, aber sie existiert.
Gibt dir das Hoffnung oder fühlst du dich angesichts dieser Ansprüche überfordert?

Meine Freundin Mandy hat über diese Sprüche 31 Frau an meine Pinnwand geschrieben. Sie hat einen Blogartikel darüber veröffentlicht und ich kann ihr voll zustimmen wenn sie schreibt:

"Lass mich mal sehen.... Ich stehe nicht gerne auf, solange es noch dunkel ist. Ich weiß nicht, wie ich ein Feld und Weinberg kaufe. Wenn es möglich ist, gehe ich früh ins Bett. Manchmal kann ich richtig faul sein. Ich kann nicht einmal ein Loch in der Hose meines Mannes stopfen, geschweige denn eine neue nähen. Ich wünschte, jedes Wort das ich sagte wäre weise, aber mein Mann kann euch meinen Mangel an gesunden Menschenverstand bestätigen. Und ich bin nicht sicher, ob mein Mann immer vollstes Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten hat (obwohl er diese Frage sicherlich mit Ja beantworten würde)."

(Sie beschreibt genau was ich dachte, als ich zum ersten Mal Sprüche 31, 10-31 las! Und ich liebe die Schlüsse, die sie aus ihren "Sprüche 31"-Studien gezogen hat, lest sie hier.)"

Soweit Courtneys Posting.
Wir werden jede Woche einen Vers und die darin beschriebenen Eigenschaften dieser vorbildlichen Frau ansehen. Seid ihr dabei?


Wie wirkt die "Sprüche 31 Frau" auf euch? Wollt ihr sie zum Vorbild nehmen, oder lehnt ihr diese Ansprüche ab? Interessanterweise war diese Frau auch in der letzten Woche Thema bei den Good Morning Girls.
Liebe Grüße

Montag, 30. Mai 2011

Alte Kleider - wiederverwertet!

Neulich habe ich festgestellt, dass eines meines langärmligen Shirts anfing kaputtzugehen. An den Nähten der Ärmel waren kleine Löcher - so ein Mist, nicht mehr tragbar. Ich habe mich kurz geärgert (war immerhin ein Esprit-Shirt) und wollte es schon wegwerfen - da kam der Geistesblitz! Das Shirt war doch in Lagenoptik und nur die Ärmel kaputt! Die könnte man doch bestimmt raustrennen....

Nachdem ich die Lage gesichtet, also die Nähte inspiziert hatte, habe ich beschlossen, die Ärmel einfach abzuschneiden. Auftrennen hätte bedeutet, dass ich die kurzen Ärmel noch neu hätte versäumen müssen, abgesehen von der ganzen Arbeit mit dem Auftrennen selbst. Ich habe den Stoff direkt an der Naht abgeschnitten. Das hat super geklappt und nun habe ich ein neues T-Shirt!


Etwas ähnliches habe ich mit einem Schlafanzug meiner Jüngsten gemacht: Es handelte sich um diesen klassischen, einteiligen Babyschlafanzug. Sie hat ihn viel getragen und er passte noch so gerade. An einem Fuß war jetzt der Stoff gerissen, in der Nähe der Naht. Wahrscheinlich hätte ich es aufwendig stopfen können, aber ich habe einfach die Fußstücke direkt an der Naht abgeschnitten. So passt der Schlafanzug noch ein bisschen länger.
So war der Stoff gerissen....

...und so sieht es ohne Füße aus!

Und das alles ohne Nähmaschine!
Ich hoffe, dass ich in den nächsten Tagen dazu komme, meine Nähmaschine rauszuholen und ein paar andere Wieder- und Weiterverwertungsideen auszuprobieren. Dann berichte ich euch!
Liebe Grüße

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Freitag, 27. Mai 2011

Ganz einfache Butterplätzchen

 Blogger hat mich geärgert und wollte mich nicht einloggen.... über einen anderen Browser klappt es jetzt wieder. Heute also mit etwas Verspätung:


Wer sagt eigentlich, dass man nur in der Vorweihnachtszeit Plätzchen backen kann? Ich backe gerne auch mal zwischendurch Plätzchen - dann aber am liebsten einfache. Diese Butterplätzchen sind mein Standartrezept - einfach und superlecker!

Zutaten:
220 g Mehl (Weizen- oder Dinkelmehl), 30 g Speisestärke, 120 g Zucker, 1 Päck. Vanillezucker, 1 Ei, 1 Eigelb, 200 g weiche Butter

Alles Zutaten mit dem Mixer verarbeiten, dann mit Hilfe von zwei kleinen Löffeln auf ein Backblech setzen.
Ca. 10 bis 15 Minuten bei 180° C Umluft backen, noch warm mit Puderzucker bestreuen.



Fertig!



 
Verlinkt bei: Comfy in the Kitchen

Donnerstag, 26. Mai 2011

Mein Putzplan - die Homemaker-Challenge

Die Homemaker-Challenge nähert sich ihrem Ende, heute ist der 26. von 31 Tagen.

In der letzten Woche ging es in erster Linie darum, einen realistischen Plan aufzustellen.
Mein System ist, wie sicherlich bei den meisten anderen Hausfrauen auch eine Mischung aus Routinen und festen Aufgaben für bestimmte Tage.
Homemakers Challenge - 31 Days to Clean

Eine Aufgaben muss ich täglich oder sogar mehrmals täglich erledigen, damit wir nicht im Chaos versinken. Natürlich gehört das Aufräumen der Küche dazu, aber ich muss Küche und Wohnzimmer auch jeden Tag staubsaugen oder fegen und kurz durchwischen. Die Waschbecken und Toiletten stehen täglich auf dem Plan (für die Waschbecken reicht meistens ein Mikrofasertuch und natürlich das scheinbare endlose Aufräumen!
Das Wäsche waschen steht ebenfalls jeden Tag an.

Zusätzlich versuche ich an jedem Tag der Woche zwei Räume gründlich zu putzen. So sieht der Plan aus:
Montags: Elternschlafzimmer, Flur oben und Treppe
Dienstags: Küche, Flur und Gäste-WC
Mittwochs: eins oder zwei der drei Kinderzimmer 
Donnerstags: Wohn- und Esszimmer 
Freitags: Bad, allgemeines Aufräumen der Kinderzimmer
Samstags: Terrasse

Während wir Freitags gemeinsam mit den Kindern die Zimmer aufräumen, versuche ich Mittwochs nach Möglichkeit, ohne die Kinder aufzuräumen (und wegzuschmeissen!) und gründlicher zu putzen.

Natürlich arbeite ich auch während der Woche im Garten, aber Samstags ist Zeit die Terrasse zu fegen, den Rasen zu mähen usw.
Teilt ihr euch die Hausarbeit ähnlich ein? Oder habt ihr ein ganz anderes System?


Verlinkt bei:
Joyful Mothering

Mittwoch, 25. Mai 2011

Wordless Wednesday - Körperkunst

Was soll man dazu noch sagen?  So sah mein Sohn heute morgen aus (die Datumsangabe der  Kamera stimmt nicht)...


Ministry of motherhood - Die Einleitung

Die erste Woche mit den Good Morning Girls ist vorbei und jetzt geht es richtig los! Wir lesen dieses Mal ja nicht nur in der Bibel, sondern auch in dem Buch "Ministry of motherhood" von Sally Clarkson. In dieser Woche lesen wir die Einleitung und ich bin schon ganz begeistert!
Zunächst erzählt Sally Clarkson ein wenig von ihrer Familie und ihrer ältesten Tochter. Die meisten von uns haben sicherlich direkt gedacht, dass wir später auch eine so gute und innige Beziehung zu unseren Kindern haben möchten.
Im nächsten Abschnitt erzählt sie, wie sie während der Collegezeit Christin wurde, und in diesem Teil habe ich mich oft wiedergefunden. Auch mir waren Partys und Alkohol nie besonders wichtig und früher habe ich mich deshalb manchmal wie ein Außerirdischer gefühlt. Umso schöner ist es jetzt für mich zu hören, dass es auch anderen so ergangen ist.

Sally Clarkson beschreibt, wie sie ihre Aufgaben immer in der "Mission" gesehen hat: Menschen von Jesus zu erzählen und sie für ihn zu begeistern. Als Mutter wurde ihr dann klar, dass sie diese Aufgabe auch weiterhin hat: Ihren Kindern Gott nahezubringen! Da dieses Ziel aber im stressigen Alltag unterzugehen drohte, hat sie zusammen mit ihrem Mann einen Plan überlegt, den sie mit uns teilt.

Anhand des Wortes "Gifts" (Gaben, Geschenke) hat sie folgende Ziele aufgestellt:
G - gift of grace: Das Geschenk der Gnade
I - gift of inspiration: Das Geschenk der Inspiration
F - gift of faith: Das Geschenk des Glaubens
T - gift of training: Das Geschenk der Erziehung
S - gift of service: Das Geschenk des Dienens

In den nächsten Wochen werden wir uns mit diesen Geschenken beschäftigen und ich werde weiter berichten. Das erste Video, das Sally Clarkson für die Good Morning Girls gemacht hat, hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ihr findet es hier.

Zum Schluss möchte ich euch noch den Vers mit auf den Weg geben, der mich in den letzten Tagen am meisten bewegt hat:
Psalm 127, 3: "Kinder sind ein Geschenk des Herrn, wer sie bekommt, wird reich damit belohnt."

Welch ein Gegensatz zu einer Gesellschaft, in der es einerseits als Recht angesehen wird, Kinder zu haben, Kinder aber andererseits in erster Linie als (finanzielle) Bürde gesehen werden.
Liebe Grüße

Verlinkt bei:

Dienstag, 24. Mai 2011

Wertvoller als Juwelen....

Ein Loblied auf die tatkräftige Frau:

Eine tüchtige Frau - wer findet sie schon? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!
Ihr Mann kann sich auf die verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz. 
Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu. 
Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen. 
Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.
Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen; den Mägden sagt sie, was zu tun ist.
Sie hält Ausschau nach einem ertragreichen Feld und kauft es; von dem Geld, das ihre Arbeit einbringt, pflanzt sie einen Weinberg.
Unermüdlich und voller Tatkraft ist sie bei der Arbeit; was getan werden muss, das packt sie an!
Sie merkt, dass ihr Fleiß Gewinn bringt; beim Licht der Lampe arbeitet sie bis spät in die Nacht. 
Ihre Stoffe webt und spinnt sie selbst. 
Sie erbarmt sich über die Armen und gibt den Bedürftigen, was sie brauchen. 
Den kalten Winter fürchtet sich nicht, denn ihre ganze Familie hat Kleider aus guter und warmer Wolle.
Sie fertigt schöne Decken an, und ihre Kleider macht sie aus feinem Leinen und purpurroter Seide. 
Ihr Mann ist überall bekannt, und was er sagt, hat großes Gewicht im Rat der Stadt. 
Sie näht Kleidung aus wertvollen Stoffen und verkaut sie, ihre selbstgemachten Gürtel bietet sie den Händlern an.
Sie ist eine würdevolle und angesehene Frau, zuversichtlich blickt sie in die Zukunft.
Sie redet nicht gedankenlos, und ihre Anweisungen gibt sie freundlich.
Sie kennt und überwacht alles, was in ihrem Haus vor sich geht - nur Faulheit kennt sie nicht!
Ihre Söhne reden voller Stolz von ihr, und ihr Mann lobt sie mit überschwänglichen Worten: "Es gibt wohl viele gute und tüchtige Frauen, aber du übertriffst sie alle!"
Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht wie der Wind  - doch wenn eine Frau Gott gehorcht, verdient sie Lob!
Rühmt sie für ihre Arbeit und Mühe! In der ganzen Stadt soll sie für ihre Taten geehrt werden!
Buch der Sprüche, 31, 10 bis 31 (Hoffnung für alle)

Kennt ihr diese Bibelstelle? Als ich sie vor einigen Jahren zum ersten Mal bewusst gelesen habe, war ich erstmal deprimiert: Wie sollte ich mit einem solchen Frauenbild mithalten? Ich kann weder spinnen noch weben und ich kann auch nicht unsere gesamte Kleidung nähen. "Unermüdlich und voller Tatkraft"  - ich bin oft eher müde und unmotiviert....
Aber irgendwie zog es mich auch immer wieder zu diesen Versen. Ich habe mich gefragt, ob dieses Vorbild realistisch sein kann und was die einzelnen Verse denn genau bedeuten.

Als ich im letzten Herbst so langsam anfing in verschiedenen amerikanischen Blogs zu lesen, war ich überrascht, wie präsent dort diese Bibelstelle war. Es gibt ganze Gruppen von christlichen, amerikanischen Bloggerinnen, die versuchen sich mit dem Vorbild in den Sprüchen auseinanderzusetzen und diesem nachzueifern. Am meisten beeindruckt hat mich die "Proverbs 31" Serie von Courtney von Women Living Well. Courtney hat eine Ausbildung an einem Bibelinstiut gemacht und teilt in dieser Serie ihr Wissen und ihre Interpretation mit ihren Leserinnen. Im Januar 2010 hat sie angefangen, jede Woche einen Vers näher zu betrachten.

Und daher habe ich mich ganz besonders gefreut, als Courtney mir erlaubt hat, ihre Serie ins Deutsche zu übersetzen und in meinem Blog zu posten. Danke Courtney!

Ab dem nächsten Dienstag geht es los! Unter dem Motto "Wertvoller als Juwelen..." begeben wir uns auf eine Reise durch die Bibel, angefangen bei der tüchtigen Frau aus dem 31. Kapitel der Sprüche.
Nächsten Dienstag geht es los mit Courtneys Einleitung, dann folgt jede Woche ein weiterer Vers. Zunächst werde ich hauptsächlich Courtneys Serie übersetzen, aber zwischendurch werde ich vielleicht auch einmal meine eigenen Gedanken zu diesem Thema mit euch teilen. Wenn Courtney Serie zu Ende ist habe ich vor, weiterhin Verse aus der Bibel zu betrachten, speziell unter dem Gesichtspunkt, was ich daraus für meine Aufgaben als Ehefrau und Mutter lernen kann.

Ich hoffe ihr seid dabei und findet das Thema genauso interessant wie ich!
Liebe Grüße

Montag, 23. Mai 2011

Wochen- und Speiseplan

Seit einiger Zeit mache ich wieder regelmäßig einen Speiseplan. Auf diese Weise muss ich nicht jeden Tag überlegen, was ich wohl kochen könnte. Ich kann Angebote einplanen, neue Rezepte ausprobieren, Vorräte aufbrauchen, Lieblingsessen berücksichtigen. Und auf diese Weise wird es wesentlich einfacher, den wöchentlichen Großeinkauf zu planen.

Da mein Mann während der Woche mit dem Auto unterwegs ist, machen wir den wöchentlichen Einkauf meistens am Samstagmorgen. Am liebsten ziemlich früh, dann ist noch nicht so viel los.
Daher setze ich mich meistens am Freitagnachmittag mit einer Tasse Tee oder einem Latte Macchiato an den Küchentisch. Ich hole meinen Kalender, eventuell die Angebote der Supermärkte und ein oder zwei Kochbücher dazu. Und natürlich mein wichtigstes Utensil für den Speiseplan: Ein Familienkalender!
Auf diese Idee hat mich im letzten Herbst Katja von "Ein bisschen Haushalt..." gebracht (den Post findet ihr hier). Mein normaler Kalender hat zwar jeden Tag eine Spalte "Was koche ich" - aber ich brauche die Übersicht über die ganze Woche, um zu Planen.
Ich habe mir also direkt einen günstigen Familienkalender zugelegt. Die gibt es z. T. als Werbegeschenke oder auch schon für 1 €. Nachdem ich jetzt einige Monate mit dem Kalender gearbeitet habe merke ich noch einen weiteren Vorteil: Wenn mir partout nichts einfällt, blättere ich einfach mal durch die letzten Woche und hole mir Ideen. Außerdem sehe ich, was es erst in der letzten Woche oder was es schon lange nicht mehr gegeben hat.

Beim Speiseplan berücksichtige ich die Termine, die in der nächsten Woche anliegen. Wann werde ich wieviel Zeit zum Kochen haben? Wann essen wir woanders? Wann haben wir Gäste?
Ich gehe auch einmal die Vorräte durch: Was ist noch da, was muss verbraucht werden?
Ich versuche, abwechselnd mit Nudeln, Kartoffeln und Reis zu kochen. Einmal in der Woche gibt es in der Regel einen Eintopf. Außerdem versuche ich, Wünsche der Familie zu berücksichtigen. Jeder darf sich mal etwas wünschen. Ideen, die ich nicht in der nächsten Woche umsetzen kann, notiere ich auf einem Post-it, das auf den Kalender klebt. So habe ich am nächsten Freitag gleich eine erste Anregung.
Macht ihr auch einen Speiseplan?

Verlinkt bei:

Hochzeitstag und andere Jubiläen

Hallo ihr Lieben!

In der letzten Woche haben wir unseren elften Hochzeitstag gefeiert - unglaublich, dass unsere tolle Hochzeitsfeier so lange her sein soll! Wir waren uns eigentlich einig, dass wir uns nichts schenken, trotzdem habe ich einen tollen Blumenstrauß und meine Lieblingsschokolade bekommen. Ich habe besonderes Essen gekocht und uns endlich eine Hochzeitstagskerze gebastelt. Unser Trauspruch war aus dem Korintherbrief: "Für jetzt bleiben diese drei: Glaube, Hoffnung und Liebe - aber am größten unter ihnen ist die Liebe."



Im letzten Jahr haben wir mit Freunden eine neue Tradition begründet: Wir feiern unsere Hochzeitstage zusammen und gehen gemeinsam frühstücken oder essen! Das haben wir dann gestern mittag gemacht, Spargelessen, wie sich das im Mai gehört!

Heute steht noch ein kleines Jubiläum an: Vor drei Monaten habe ich mit diesem Blog angefangen! Seitdem habt ihr über 6000 mal hier vorbeigeklickt, dies ist das 83. Posting das ich veröffentliche.
Ein dickes Dankeschön an euch für eure Unterstützung, die Kommentare, das Feedback und die Hilfe (ein besonders dickes Dankeschön an Katja)!
 Als ich anfing zu schreiben war ich mir nicht sicher, ob ich das Richtige tue, aber es macht mir immer mehr Spaß und ich freue mich schon darauf, ein paar neue Ideen umzusetzen! Ich hoffe, ihr seid weiterhin mit dabei!

Liebe Grüße

Samstag, 21. Mai 2011

Buchsamstag im Mai

Uups, in diesem Monat hatten wir ja noch gar keinen Buchsamstag! Dann wird es aber höchste Zeit!
Mit 15 habe ich "Die Nebel von Avalon" verschlungen und habe die Welt der (mehr oder weniger) historischen Fantasy-Romane und die Welt der Keltischen Mythologie für mich entdeckt. Ich lese diese Bücher immer noch sehr gerne, auch wenn ich nicht mit allen Weltanschauungen darin konform bin. "Das Schwert von Avalon" spielt in der Bronzezeit, es geht um die Entstehung des Schwertes Excalibur. Wer Fantasy mag, sollte die "Avalon"-Bücher unbedingt lesen.

Im Moment lese ich "Sturz der Titanen" von Ken Follett. Ich bin gerade erst angefangen, aber es verspricht ein spannender und verwickelter historischer Roman zu werden.
Mit den Good Morning Girls beginnen wir jetzt das Buch: "Ministry of Motherhood" von Sally Clarkson. Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch....

Über Jesper Juul habe ich in den letzten Monaten oft in Zeitschriften gelesen. Was ich bisher von dem dänischen Pädagogen gelesen habe, fand ich sehr überzeugend: Keine Patentrezepte, die angeblich immer funktionieren, keine reine Disziplin-Pädagogik sondern eine individuelle Betrachtung der Persönlichkeiten und Umstände. Ich habe mich sehr gefreut, als ich in der Bücherei endlich zwei seiner Bücher entdeckte!
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Freitag, 20. Mai 2011

Spargel-Möhren-Risotto

Dieses Risotto habe ich Anfang der letzten Woche gemacht. Es eignet sich auch gut, wenn einige Nicht-Spargelesser in der Familie sind (so wie bei uns), denn die großen Spargelstücke kann man gut rauspulen und der Rest schmeckt auch! ;-)

Zutaten: 300g Spargelbruch, 300g Möhren, 1 Zwiebel, 2 EL Butter, 275g Arborio- (Risotto-) Reis, 750 ml Gemüsebrühe, 100 ml Orangensaft, Salz, Pfeffer, eventuell Bratenreste

Spargel schälen und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Möhren schälen, längs vierteln und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden, die Zwiebel fein hacken.

Die Zwiebeln und die Möhren ca. 5 Minuten in der Butter dünsten. Den Reis einstreuen und mitdünsten, bis er glasig aussieht. Eine Tasse Brühe und den Spargel dazugeben.


Den Reis rühren bis die Flüssigkeit fast ganz aufgesogen bzw. verdampft ist. Brühe mit Orangensaft vermischen und nach und nach dazugeben. Damit ein Risotto besonders schön cremig wird, immer nur ein bisschen Flüssigkeit hinzugeben, oft rühren und warten, bis die Flüssigkeit weg ist, dann neue dazugeben.
Bei mittlerer Hitze weiterdünsten. Nach ca. 20 Minuten müsste der Reis fertig sein.

Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Man kann noch hervorragend Bratenreste zu diesem Risotto geben. Wir haben am Wochenende einen Braten gegrillt und die Reste habe ich einfach in kleinen Stückchen dazugegeben und warm werden lassen.

Guten Appetit und ein schönes Wochenende!

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