Montag, 28. Februar 2011

Katjas Fitness-Challenge - Mein Fazit


Katjas "Ein bisschen Haushalt...." gehört zu meinen Lieblingsblogs. Als Katja im Januar die Fitness-Challenge ankündigte, habe ich mich direkt fürs Mitmachen entschieden. Ich wollte meinem Körper etwas Gutes tun und hatte die Hoffnung, einige gute Gewohnheiten mitzunehmen. Gerade die Idee, pro Tag eine Aufgabe, fand ich gut.

Am Ende dieser Zeit kann ich vor allem eines sagen: Es war ganz schön schwierig!
Die leichteste Übung war noch, mehr zu Fuß unterwegs zu sein (bin ich sowieso ständig), auch kalt abduschen war nicht so kompliziert.
Einen Tag lang richtig gesund und kalorienreduziert zu essen ist schon ziemlich schwierig, wenn man so eine Naschkatze und Frustesser ist wie ich.... Mal hat es geklappt, manchmal war der Stress zu groß.
Einen Tag lang viel trinken, das habe ich geschafft. Ein richtiger Trinktag- unmöglich!
Mehr Sport war auch ein Teil der Herausforderung....  Immerhin habe ich es geschafft, ein paarmal ein leichtes "Workout" mit Wii Fit zu machen. Mehr ist zeitlich im Moment nicht drin, aber es hat richtig gut getan! In der letzten Woche habe ich dreimal ca. 20 Minuten mit der Wii trainiert, und ich hatte viel weniger Rückenschmerzen und weniger Probleme mit meinem dauerverspannten Nacken!
Ebenfalls schwierig bis unmöglich war der Verzicht auf Genußmittel. Nicht weil ich rauche oder gerne Alkohol trinke (der Teil wäre völlig unproblematisch) aber der Verzicht auf Kaffee ist echte Folter, wenn man sowenig Schlaf bekommt wie ich in dieser Zeit!

Was ich aus dieser Challenge mitnehme:
Sich für einen Tag eine bestimmt Aufgabe, wie z. B. den Verzicht auf Süßes vorzunehmen, halte ich immer noch für eine gute Idee. Das halte ich eher durch, als z. B. die ganze Fastenzeit.
Ich habe gemerkt, dass mir ein leichtes Training schon sehr gut tut - das werde ich versuchen wieder öfter zu machen! Und demnächst muss ich mir eine richtige sportliche Betätigung suchen.

Katja, danke für deine netten Worte! Ich habe gerne mitgemacht und wie du siehst, hat es mir auch etwas gebracht.
Liebe Grüße
Stephanie

Sonntag, 27. Februar 2011

Pendler-Alltag

Ich träume oft davon, wie es wäre wenn mein Mann hier vor Ort arbeiten würde: Er würde morgens erst um 8:00 Uhr losfahren müssen, mittags käme er für eine Stunde zum Essen nach Hause und um spätestens fünf wäre er wieder zuhause.....

Die Realität sieht anders aus: Mein Mann verlässt das Haus um ca. 7:00 Uhr und kommt um kurz vor sechs abends zurück.
 Das heißt einerseits, dass ich den Alltag mit drei Kindern und den dazugehörigen Terminen im Grunde alleine stemmen muss und andererseits, dass mein Mann vom alltäglichen Leben der Familie fast ausgeschlossen ist.

Die einzige Mahlzeit, die wir während der Woche mit allen Familienmitgliedern einnehmen können ist das Abendessen. Bevor wir Kinder hatten, habe ich grundsätzlich abends gekocht, aber mit Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter ist das nicht mehr praktikabel. Ich koche mittags, mein Mann macht sich in der Regel das Essen bei der Arbeit warm. Entweder unser Essen vom Vortag oder eine Portion die ich vorher eingefroren hatte. Abends gibt es das klassische Butterbrot, Milchreis, armer Ritter oder Ähnliches.

Morgens stehe ich extra früh auf, um noch mit meinem Mann frühstücken zu können. An manchen Tagen ist das die einzige Zeit, in der wir uns in Ruhe unterhalten können. Tagsüber versucht er, mindestens einmal anzurufen un auf dem aktuellen Stand zu sein. Bevor er abends nach Hause kommt holt er wenn nötig die Kinder bei ihren Freunden ab - was für mich eine wirklich große Hilfe ist.

Was ich wirklich vermisse ist die Möglichkeit, sich nach der Arbeit für 10 Minuten bei einer Tasse Kaffee zu unterhalten - dann ist bei uns schon Zeit fürs Abendessen.

Wie geht ihr mit familienunfreundlichen Arbeitszeiten um?

Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche!
Stephanie

Freitag, 25. Februar 2011

Endlich Wochenende!

Jeden Freitag freuen wir uns aufs Neue, dass die Arbeitswoche hinter uns liegt.
Auch wenn viele Routinearbeiten auch am Samstag und Sonntag anfallen, auch wenn der Rhythmus unserer Babys und Kleinkinder am Wochenende unverändert ist, auch wenn die To-Do-Liste für Samstags lang ist, brechen wir für kurze Zeit aus dem alltäglichen Trott aus.
Wir nehmen uns vielleicht morgens noch ein paar Minuten Zeit, um noch ein bisschen im Bett liegenzubleiben, in das sich auch die Kinder geschlichen haben. Wir frühstücken in Ruhe, holen frische Brötchen oder backen Schokocroissants für unsere Lieben.
Wenn wir im Garten zu tun haben, lassen wir die Kinder mithelfen und genießen später bei einer Tasse Kaffee auf der Terrasse die Früchte unserer Arbeit. Wir nehmen uns Zeit, mit den Kindern zu spielen, Familie und gute Freunde zu treffen.

Lasst uns versuchen, die Wochenenden für unsere Familie zu etwas Besonderem zu machen! Dazu müssen wir nicht in einen Freizeitpark fahren oder viel Geld ausgeben. Nehmen wir uns doch einfach die Zeit füreinander, die wir in der Woche oft nicht finden!

Hier noch etwas für die gute Laune:
Das ist ein Auftritt unserer tollen Musikgruppe in unserer Kirche.

Ein wunderschönes Wochenende wünscht euch
Stephanie

Donnerstag, 24. Februar 2011

An einem Tisch....

Gemeinsame Mahlzeiten mit der ganzen Familie sind mir sehr wichtig!
      
Wenn die Familie gemeinsam isst, ernähren sich die Kinder gesünder und leiden seltener unter Übergewicht. Beim gemeinsamen Essen hat jeder Gelegenheit von der Schule, Kindergarten oder Arbeit zu erzählen. Oft kommen gerade bei Tisch die interessantesten Gespräche zustande.
Ich finde es sehr traurig, dass es anscheinend immer üblicher wird, dass jedes Familienmitglied für sich alleine isst, wann und wo es gerade passt. Natürlich machen Schul- und Arbeitszeiten es nicht immer möglich, jede Mahlzeit gemeinsam einzunehmen, aber je mehr gemeinsame Mahlzeiten, desto besser!

Zusammen am Tisch zu essen ist auch eine gute Gelegenheit für ein Tischgebet!
Ja, es ist für uns selbstverständlich, dass wir jeden Tag genug zu essen haben, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, fließendes Wasser, eine Krankenversicherung und ein funktionierendes Gesundheitsystem, Kleidung, Sicherheit.... Aber wir sollten nicht vergessen, dass das für die meisten Menschen auf der Erde nicht selbstverständlich ist! Wir haben allen Grund, dankbar zu sein, und das sollten wir unseren Kindern auch vermitteln!

Das klassische Tischgebet wirkt zugegebenermaßen nicht sehr attraktiv - Hände falten, Kreuzzeichen und "Komm Herr Jesus..." herunterleiern.... Aber es gibt auch Alternativen:

- An den Händen halten:
Das kennen wir doch von: "Piep, piep, piep - wir haben uns alle lieb! Piep, piep, piep - guten Appetit!" Man kann aber auch jedes andere Gebet (oder ein freigesprochenes) auf diese Weise beten.
Wer möchte, kann "Piep, piep, piep" auch umdichten: "Gott hat uns alle lieb!"

- Mit viel Rhythmus:
Im Takt von "We will rock you" klatschen, dazu wird gesprochen/gerappt: "Für dich und für mich ist der Tisch gedeckt, hab Dank lieber Gott, dass es uns gut schmeckt!" Am besten zweimal wiederholen und mit einem kräftigen "Amen" beenden!

- In zahlreichen Gebetbüchern für Kinder findet man tolle Ideen für pfiffige, moderne Tischgebete. Ein Beispiel: "Für Spaghetti, lang und schlank, sag ich meinem Schöpfer Dank. Ebenso für die famose, leckere Tomatensauce!"
Es gibt auch Gebetswürfel, Karteien und noch vieles mehr, um sich noch weitere Anregungen für Tischgebete zu holen.

- Man  kann auch nach dem Essen beten! Ein Beispiel: "Lieber Gott ich hab vergessen, Dir zu Danken vor dem Essen! Magen voll und Teller leer, so dank ich Dir halt hinterher!"


Amen!

Liebe Grüße
Stephanie

Dieses Posting wurde verlinkt bei womenlivingwell-courtney.blogspot.comtime-warp-wife.blogspot.com und  goodmorninggirls.org.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Ich führe ein sehr erfolgreiches, kleines Familienunternehmen.....

Diesen Satz kennen wir doch alle aus der Werbung. Und fast jede von uns hat dabei geschmunzelt und gedacht: "Stimmt eigentlich!"
Denn Hausfrau und Mutter zu sein ist mehr als Kochen und Putzen!
Gerade mit mehreren Kindern hat man jede Menge Termine. Man will Haus und Garten halbwegs auf Vordermann halten, aber auch die Zeit mit den Kindern genießen. Nicht zu vergessen, dass uns ja auch noch immer wieder erklärt wird, dass wir unsere Kinder reichlich zu fördern haben! Natürlich dürfen wir unser Äußeres nicht vernachlässigen und die meisten von uns arbeiten auch noch zumindestens für einige Stunden außerhalb ihres Heimes. Ach ja, das wollen wir natürlich auch noch für unsere Familie schön und einladend gestalten. Und dann wollen wir ja auch noch Zeit für unsere Männer haben....
Das erfordert wirkliche Managerqualitäten (Nur, das wir leider keine Sekretärin zur Verfügung haben!) und ist manchmal echt stressig!

Aber: Es macht auch jede Menge Spaß!
Als Familienmanagerin (oder: Hausfrau und Mutter) habe ich eine wichtige Aufgabe. Viele tolle Blogs von tollen Frauen haben mir dies wieder bewusst gemacht (Ihr findet sie an der Seite). Darum habe ich mich entschlossen, mit diesem Blog anzufangen. Vielleicht nur für mich selbst, vielleicht auch für ein paar andere Mütter. Wir sollten uns gegenseitig unterstützen und Mut machen, statt immer wieder in Mütter-Kleinkriege auszubrechen.

Ich bin einmal gespannt, wohin mich diese Reise führen wird, und wer mir unterwegs begegnet....

Liebe Grüße
Stephanie
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