Montag, 29. August 2011

Tipps für die Schwangerschaft

Mittlerweile bin ich ja zum vierten Mal schwanger und heute möchte ich ein paar gute Tipps und Hausmittel, die mir im Laufe der Schwangerschaften geholfen haben auflisten. Aber bitte bedenkt: Diese Dinge haben bei mir geholfen - im Zweifelsfall sprecht mit eurem Arzt oder eurer Hebamme!

1. Die Hebammensprechstunde
Dieses Buch von Ingeborg Stadelmann ist längst kein Geheimtipp mehr. Es kommt ohne Bilder aus und beschreibt auch nicht, in welcher Woche das Baby wie groß ist. Es geht vielmehr um natürliche Mittel für verschiedene Schwangerschaftsbeschwerden und unterstützende Mittel für Geburt und Wochenbett. Die vielen Erfahrungsberichte sind sehr interessant! Für mich ist das Buch ein Muss und immer wieder ein Begleiter, vor allem zum Ende der Schwangerschaft und im Wochenbett.

2. Der Schwangerschaftstee
nach Ingeborg Stadelmann: Besteht aus Brennesselkraut, Frauenmantel, Himbeerblättern, Johanniskraut, Melissenblättern, Schafgarbe und Zinnkraut. Diese Mischung könnt ihr euch in jeder Apotheke mischen lassen.
Der Frauenmantel unterstützt allgemein die hormonelle Situation, Himbeerblätter lockern die Muskulatur, insbesondere im Becken und unterstützt den Stoffwechsel. Brennnessel und Zinnkraut regen die Nierentätigkeit an, Johanniskraut stärkt die Nerven. Melissenblätter verbessern die Eisenaufnahme und Schafgarbe unterstützt die Blutgerinnung.
Der Tee wird ab der 16. Woche empfohlen, ca. 3 Tassen täglich. In den letzten sechs Wochen vor dem Geburtstermin soll man zusätzlich Himbeerblättertee trinken.

3. Eine gute Hebamme
Meiner Erfahrung nach gehen Hebammen viel besser auf die Situation der Schwangeren ein als ein Arzt. Ich habe bisher spätestens ab der zweiten Schwangerschaftshälfte jede zweite Vorsorgeuntersuchung bei meiner Hebamme durchführen lassen. Die meisten Hebammen kennen sich mit Homöopathie und Akupunktur aus. Das kann bei den typischen Schwangerschaftswehwehchen sehr hilfreich sein! Meistens kann man bei seiner Hebamme auch den Vorbereitungskurs besuchen (den schenke ich mir diesmal, dreimal reicht).
Es hat auch viele Vorteile, eine Beleghebamme für die Geburt zu haben. Man kennt sich schon und muss nicht befürchten bei einem Schichtwechsel eine neue Hebamme zu bekommen. Aber nicht jede Hebamme arbeitet auch als Beleghebamme und in der Regel zahlt man ca. 150 € Bereitscharftspauschale. Wenn man allerdings bedenkt, wie wenig die Hebammen für die Geburt von der Krankenkasse bekommt und welche Versicherungsprämien sie zahlen muss.... aber das ist ein anderes Thema.
Auch für die Wochenbettzeit ist eine Hebamme unbezahlbar! Für Stillprobleme, wunde Pos, Fragen zum Baden oder wie das Tragetuch gebunden werden muss.....

4. Nicht nur der Bauch!
Kommen wir mal zu einer unangenehmen Wahrheit. Kaum einer erwähnt es, aber:
Schwangerschaftsstreifen können nicht nur am Bauch entstehen! Wenn man versuchen möchte, durch regelmäßiges Cremen Streifen zu vermeiden, sollte man auch die Oberschenkel, den Po und den Busen nicht vergessen.
Ich persönlich glaube allerdings nicht, dass das viel bringt....

5. Kräuterblut
Ich hatte zum Ende jeder Schwangerschaft einen zu niedrigen Eisenwert. Die Eisentabletten die dann in der Regel verschrieben werden haben aber den Nachteil, dass sie zu Verstopfung führen. Während der letzten Schwangerschaft bekam ich den Tipp, Kräuterblut auszuprobieren.
Der Saft soll ziemlich scheußlich schmecken, aber es gibt auch Tabletten. Bisher hat mir das Kräuterblut gut geholfen, meinen Eisenwert stabil zu halten.

6. Arnica-Globuli
Für mich der Tipp, um sich möglichst schnell und gut von der Geburt zu erholen: Arnica-Globuli!
Vor meiner ersten Geburt habe ich (keine Ahnung wieso) kein Arnica genommen, und nach keiner Geburt habe ich so starke Nachwehen gehabt und so lange gebraucht, um wieder zu Kräften zu kommen. Am Ende der zweiten Schwangerschaft habe ich auf den Rat meiner Hebamme hin jeden Tag Arnica C 200 genommen. Ich habe mich viel schneller erholt und die Nachwehen war kaum der Rede wert (eigentlich sollen die bei jedem Kind schlimmer werden). Aber: Hochpotenzen wie C 200 bitte nur nach Rücksprache mit der Hebamme einnehmen! Zusätzlich habe ich auch immer noch Arnica in niedrigerer Potenz eingenommen (D 12 z. B.) und ich habe damit wirklich gute Erfahrungen gemacht.

7. Magnesium
Gerade  in den ersten Wochen dieser vierten Schwangerschaft habe ich oft unter starkem Ziehen im Bauch gelitten. Ich konnte manchmal nur ein oder zwei Teile bügeln, dann musste ich mich erstmal hinsetzen. Seitdem ich zumindestens alle zwei bis drei Tage etwas Magnesium nehme, habe ich das Problem nicht mehr. Magnesium wird von den Ärzten auch bei vorzeitigen Wehen verschrieben. Einfache Brausetabletten reichen völlig aus. Wer mag kann auch Schüssler Salz Nr. 7 (Magnesium phosphoricum) nehmen.

Verena berichtet hier vom Aufbaumittel nach Ingeborg Stadelmann. Das werde ich jetzt auch einmal ausprobieren!

Habt ihr noch Tipps für die Schwangerschaft?

Liebe Grüße

Verlinkt bei:

1 Kommentar:

Mum kreativ hat gesagt…

Das ist ja eine schöne Nachricht!
Liebe Stephanie,
ich wünsche dir eine gesegnete Zeit!
Wie weit bist du denn?
LG von
Claudia

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