Mittwoch, 27. Juli 2011

Good Morning Girls - Dienen?

Mit den Good Morning Girls sind wir bereits im letzten Teil von Sally Clarksons "Ministry of Motherhood". Es geht um das "Gift of Service". Wie übersetze ich denn "Service" jetzt am Besten? Der Übersetzer schlägt "Dienst", "Aufgabe" oder auch "bedienen" vor - keine wirklich gute Übersetzung....

Worum geht es denn in diesen Kapiteln? Mir gefällt folgendes Zitat sehr gut:
"Wenn wir unseren Kindern das Geschenk des Dienens geben, geht es weniger darum, ihnen beizubringen etwas bestimmtes zu tun. Es geht mehr darum ihnen zu helfen, andere Menschen durch Jesus' Augen zu sehen und sie so zu behandeln, wie er sie behandeln würde. Es ist wirklich so simpel - aber oft nicht so einfach!"

Anderen zu helfen, zu dienen war immer schon ein Merkmal der Christen. Die Nächstenliebe ist einer der wichtigsten und auch der konkretesten Aufträge, die Jesus uns hinterlassen hat.

Und in unserer Gesellschaft ist dieser Auftrag äußerst unpopulär! Spenden geben, etwas "Gutes tun" ist gut fürs Image und gehört dazu. Aber eine Haltung, die andere an die erste Stelle und sich selbst dahinter setzt wirkt befremdlich. Schließlich "muss man auch mal an sich denken" und "etwas für sich tun". Nicht, dass dies grundsätzlich völlig falsch wäre, aber mitunter erlebt man schon auf dem Spielplatz, dass die Kinder dazu angehalten werden "sich durchzusetzen", auch wenn das heißt, ein kleineres Kind von der Rutsche zu schubsen....
Jemandem, der viel für andere da ist und hilft wird auch schonmal ein "Helfersyndrom" unterstellt. Das ist ja schließlich nicht normal....

Als Christen sind wir dazu beauftragt, Jesus Beispiel zu folgen und anderen zu dienen. Auch wenn das nicht immer leicht ist. Und diese Einstellung sollen wir auch an unsere Kinder weitergeben. Ich finde es nicht einfach, diesem Auftrag gerecht zu werden und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass unsere Kinder in der Welt nicht "unter die Räder" kommen. Wie seht ihr das?

Liebe Grüße

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1 Kommentar:

Katja hat gesagt…

So wahr! Und gar nicht so einfach, den Kindern das "an andere denken" beizubringen.

Liebe Grüße
Katja

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