Dienstag, 28. Juni 2011

Wertvoller als Juwelen - Emsige Hände

Sprüche 31, 13: "Sie sorgt für Wolle und Flachs und schafft mit emsigen Händen."

Und es geht weiter mit Courtneys Serie über die Frau aus dem 31. Kapitel der Sprüche. Ihren Original-Post findet ihr hier.

"Wir sind jetzt in der fünften Woche unserer Sprüche 31-Serie. Wir haben bisher gesehen, dass die Sprüche 31 Frau ein wahrer Schatz für ihren Mann ist, voll vertrauenwürdig und eine Frau der Tat. Sie ist nicht nur eine Frau, die hart arbeitet um ihrem Mann und ihrer Familie Gutes zu tun - sie verrichtet ihre Arbeit mit einer herausragenden Einstellung: Sie arbeitet gerne, mit eifrigen Händen!

Wenn du dich morgens aus dem Bett quälst, bist du begierig darauf, deine alltäglichen Aufgaben zu erfüllen?
Die Sprüche-31 Frau strahlt Energie, Fleiß, Eifer und Sorgfalt aus. Schau deine Hände an: Sind sie bereit heute fleißig zu arbeiten?

Ich liebe es, wie sich die Liebe dieser Frau zu Gott auf ihre Familie überträgt, durch ihre Sehnsucht für sie zu sorgen. Ich möchte so sein - aber wie bekommen wir diesen Eifer?

1. Beten - Bete und bitte Gott um eine fleißige Einstellung, den ganzen Tag lang
2. Mache deine Arbeit für den Herrn. Im Kolosserbrief 3, 23 heisst es: "Denkt bei allem daran, dass ihr für Gott und nicht für die Menschen arbeitet."
3. Ändere deine Perspektive: Jede alltägliche Aufgabe die du für deine Familie erledigst, ist ein Liebesdienst. Wenn du einkaufst, das Essen kochst, die Wäsche faltest und die Waschbecken putzt - denke daran dass sich diese kleinen Aufgaben zu einem ordentlichen Haushalt und einer gut versorgten Familie addieren. Deine Taten sagen deiner Familie ohne ein Wort, wie sehr du sie liebst.
4. Suche und finde Inspiration: Lese ein Buch um deine Fähigkeiten im Haushalt zu verbessern und setze die Ratschläge des Autors um. Finde eine andere Frau als Vorbild und frage sie nach ihren Tipps und Tricks um ihren Haushalt zu managen.
5. Ruhe dich aus! Wenn du den ganzen Tag mit fleißigen Händen gearbeitet hast wirst du erschöpft sein. Lass dich nicht durch deine Erschöpfung und dein Bedürfnis nach Ruhe entmutigen. Wenn du dich den ganzen Tag um Babies und Kleinkinder gekümmert hast, sie gefüttert hast, wenn du den Kindern und Teenagern zugehört hast, sie getröstet hast, sie erzogen und ihnen etwas beigebracht hast und nebenbei noch geputzt und gekocht hast - dann wirst du erschöpft sein! Gott verurteilt Ruhe nicht - Er verurteilt Faulheit!

Am letzten Wochenende habe ich das Geschenk von vielen fleißigen Händen bekommen. Meine Familie hat uns beim Umzug in unser neues Haus geholfen. Alle haben kräftig angepackt und es war ein Segen, jeden so hart arbeiten zu sehen. Wir mussten auch einige Male lachen, als einer unserer "emsigen Bienen" (meine älteste Schwester) meiner anderen Schwester und mir befahl, stärker zu ziehen, als wir Schränke auseinander bauten. Da wir danach über unsern Mangel an Fleiß verunsichert waren, haben wir uns in ein Badezimmer im Obergeschoss zurückgezogen, um dort auf unsere "Rundum-Sorglos"-Weise zu putzen. Aber es dauerte gar nicht langen bis sie uns gefunden hatte und uns Tipps gab, wie wir die Arbeit effektiver erledigen könnten.
Auch wenn wir erst einmal gelacht haben, mein Mann und ich waren erstaunt, wie eifrig sie bei der Arbeit war. Ich möchte so sein! Sie ist in diesem Bereich definitiv ein Vorbild und eine Inspiration für mich!

Hast du ein Vorbild, wie in Titus 2 beschrieben? Investiere ein wenig Zeit um die Fähigkeiten zu lernen, die du im Haushalt brauchst. Nimm dir jeden Tag Zeit zu beten, deine Blickrichtung zu überdenken, fleißig zu sein und dann auszuruhen. Deine emsigen Händen werden ein Segen für alle sein, die dein Zuhause betreten."

Noch eine Anmerkung hierzu: Im zweiten Kapitel des Titusbriefes heißt es, dass die älteren Frauen den jüngeren beibringen sollen für ihre Familie da zu sein und ihren Haushalt zu führen.


Wie seht ihr den Text heute? Nicht gerade das was die emanzipierte Frau von heute hören möchte, oder? Aber deswegen ist es noch nicht falsch. Um unsere täglichen Aufgaben zu schaffen brauchen wir sie wirklich, die "fleißigen Hände".

Kommentare:

Karoline hat gesagt…

Liebe Stephanie, es ist richtig, die meisten Frauen von heute möchten so etwas nicht gern hören. Aber dennoch ist viel Wahres daran. Im Grunde wissen es die meisten, das es der Familie gut tut, nach diesen Vorsätzen zu leben, doch der eigene Egoismus ist stärker. Ein großer Schritt wäre, die Hausfrau als solches mehr zu achten. Das ihr im Alltag, in den Stimmen der Medien und der Politik mehr Wichtigkeit vermittelt werden würde und nicht als Dummchen am Herd dargestellt würde. Aber das ist noch ein weiter Weg.
Liebe Grüße
Karoline

Katja hat gesagt…

Hallo Stephanie

So schön, das auf Deutsch zu lesen! Mir gefällt vor allem die Vorstellung, dass alles was wir machen, ein Liebesdienst für unsere Liebsten (unsere Familie) ist. Ist das nicht ein schöner Gedanke, beim Socken zusammenlegen...
... und mit diesen schönen Gedanken werde ich mich nun über den Rest meines Haushaltspensums für heute hermachen :-).

Liebe Grüße
Katja

Nellystories hat gesagt…

Schöne Gedanken. Aber besonders hat es mir das Bild der Frau in der Schürze angetan. Das erinnert mich an meine Oma. Sie war stets in der Küche am Werkeln oder im Garten und es hat mir so ein geborgenes Gefühl vermittelt, sie war eine einfache Frau, aber zufrieden und warmherzig. Dieses Gefühl aus der Kinderzeit ist irgendwie verloren gegangen zwischen Edelstahl und Mikrowelle (hat natürlich auch alles seine Berechtigung, aber weniger Seele).
Ich lese wirklich gerne deinen Blog, er bringt mich zum Nachdenken und ermutigt gleichzeitig, auch zufrieden sein zu "dürfen", auch wenn man nicht Vorstandsvorsitzende eines großen Industrieunternehmens ist, sondern "nur" einen Kuchen gebacken oder Wäsche gebügelt hat.
Liebe Grüße
Eva

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