Mittwoch, 29. Juni 2011

Jammern ändert nichts!

Gerade mit den Wetterumschwüngen der letzten Tage ist mir mal wieder aufgefallen, wie sehr in Deutschland doch eine Kultur des Meckerns und Jammerns besteht. Wochenlang haben wir uns über den Regen und die Kälte aufgeregt. Kaum wird es warm, beschweren wir uns das es zu schnell zu warm ist. Jetzt sinken die Temperaturen wieder und es soll regnen - Grund genug sich wieder zu beklagen!

Versteht mich nicht falsch, ich fand das Wetter der letzten Wochen auch nicht besonders und diese plötzliche Hitze ist mir voll auf den Kreislauf geschlagen - trotzdem nervt mich das Dauergejammer langsam.
Denn was bringt es? Rein gar nichts, dem Wetter ist es völlig egal ob wir uns beschweren! Es ändert sich dadurch nicht!

Natürlich ist das Wetter auch ein beliebtes Small-Talk-Thema und über irgendetwas muss man ja reden. Aber ich beobachte dieses Jammern auch in anderen Bereichen. Abschreckendes Beispiel ist für mich eine Bekannte, die wirklich immer und an allem etwas auszusetzen findet. Ist das nicht schrecklich, nie zufrieden zu sein? Immer das Haar in der Suppe zu suchen? Immer nur auf die zu schauen, die schöner, schlanker, reicher sind als ich selbst? Die gibt es doch immer!

Diese permanente Unzufriedenheit zerstört doch jede Lebensfreude - für die ganze Familie! Warum macht man es sich so schwer?

Ich möchte mein Leben nicht so verbringen, immer unzufrieden, immer andere um irgendetwas beneiden. Ich möchte dankbar sein für das was ich habe, für die vielen Dinge mit denen Gott mich beschenkt hat. Ich möchte diesen vielen schönen Dinge um mich herum wahrnehmen und würdigen.

Das heißt nicht, dass ich nichts verändern oder verbessern möchte, das heißt nicht, dass mir nicht manchmal alles zuviel wird und ich eine Runde jammern muss. Aber Veränderungen müssen von mir selbst ausgehen und wenn ich einmal so richtig schön rumgejammert habe heißt es: "Kopf hoch, weitermachen!"

Die meisten kennen den folgenden Spruch bestimmt schon, ich finde ihn trotzdem immer wieder hilfreich:

"Gott gebe mir die Gelassenheit, 
die Dinge hinzunehmen die nicht ändern kann, 
den Mut, die Dinge zu ändern, 
die ich ändern kann, 
und die Weisheit, 
das eine vom anderen zu unterscheiden."

Liebe Grüße

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Kommentare:

Bianca hat gesagt…

Wie recht Du hast! Ich hatte mal ein T-Shirt auf dem stand "Jammern hilft nicht!" Das hab ich immer gerne getragen. Ich jammere auch hin und wieder gerne, aber (ich hoffe) nicht zuviel! Wenn ich mein Jammern bemerke, suche ich bewusst nach einem positiven Gedanken. Das funktioniert tatsächlich!
LG, Bianca

Karoline hat gesagt…

Ja, das musste mal wieder gesagt werden! Zugegeben, früher habe ich mal gern und viel gejammert, aber das hilft weder einem selbst noch anderen. Außerdem muss man seinen Kindern ja Vorbild sein. Ein tolles Beispiel ist mein Mann. Nie hört man ihn jammern und wenn dann nur bei körperlichen Wehwehchen, aber so ist, glaube ich, jeder Mann. Aber ansonsten nimmt er alles hin und versucht etwas zu ändern oder eben nicht.
Kann man nur von lernen, aber ist manchmal sehr schwer, so stark zu sein!
Aber über das Wetter jammern.... das habe ich noch nie getan!
Liebe Grüße
Karoline

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