Montag, 23. Mai 2011

Wochen- und Speiseplan

Seit einiger Zeit mache ich wieder regelmäßig einen Speiseplan. Auf diese Weise muss ich nicht jeden Tag überlegen, was ich wohl kochen könnte. Ich kann Angebote einplanen, neue Rezepte ausprobieren, Vorräte aufbrauchen, Lieblingsessen berücksichtigen. Und auf diese Weise wird es wesentlich einfacher, den wöchentlichen Großeinkauf zu planen.

Da mein Mann während der Woche mit dem Auto unterwegs ist, machen wir den wöchentlichen Einkauf meistens am Samstagmorgen. Am liebsten ziemlich früh, dann ist noch nicht so viel los.
Daher setze ich mich meistens am Freitagnachmittag mit einer Tasse Tee oder einem Latte Macchiato an den Küchentisch. Ich hole meinen Kalender, eventuell die Angebote der Supermärkte und ein oder zwei Kochbücher dazu. Und natürlich mein wichtigstes Utensil für den Speiseplan: Ein Familienkalender!
Auf diese Idee hat mich im letzten Herbst Katja von "Ein bisschen Haushalt..." gebracht (den Post findet ihr hier). Mein normaler Kalender hat zwar jeden Tag eine Spalte "Was koche ich" - aber ich brauche die Übersicht über die ganze Woche, um zu Planen.
Ich habe mir also direkt einen günstigen Familienkalender zugelegt. Die gibt es z. T. als Werbegeschenke oder auch schon für 1 €. Nachdem ich jetzt einige Monate mit dem Kalender gearbeitet habe merke ich noch einen weiteren Vorteil: Wenn mir partout nichts einfällt, blättere ich einfach mal durch die letzten Woche und hole mir Ideen. Außerdem sehe ich, was es erst in der letzten Woche oder was es schon lange nicht mehr gegeben hat.

Beim Speiseplan berücksichtige ich die Termine, die in der nächsten Woche anliegen. Wann werde ich wieviel Zeit zum Kochen haben? Wann essen wir woanders? Wann haben wir Gäste?
Ich gehe auch einmal die Vorräte durch: Was ist noch da, was muss verbraucht werden?
Ich versuche, abwechselnd mit Nudeln, Kartoffeln und Reis zu kochen. Einmal in der Woche gibt es in der Regel einen Eintopf. Außerdem versuche ich, Wünsche der Familie zu berücksichtigen. Jeder darf sich mal etwas wünschen. Ideen, die ich nicht in der nächsten Woche umsetzen kann, notiere ich auf einem Post-it, das auf den Kalender klebt. So habe ich am nächsten Freitag gleich eine erste Anregung.
Macht ihr auch einen Speiseplan?

Verlinkt bei:

Kommentare:

Bianca hat gesagt…

Guten Morgen Stephanie,
habe meinen Speiseplan für diese Woche heute morgen bei einer schönen Tasse Tee gemacht! Nur den Sonntag weiß ich noch nicht so genau, da dann meistens mein Mann kochen will, und der hat's nicht so mit der Vorausplanerei (so nach dem Motto: Was weiß denn ich am Montag, auf was ich am Sonntag Lust haben werde?)!
Liebe Grüße,
Bianca

Andrea hat gesagt…

Hallo Steffie,

so mache ich es auch immer. Wobei ich nicht einen zusätzlichen Kalender nutze, sondern einfach den Bianka Bleier Kalender. Und mein Plan richtet sich dann immer nach der Greenbag und den Wünschen der Kinder. Ich sehe eben auch zu, das es möglichst abwechslungsreich ist, was auf den Tisch kommt.

Mein Listentag ist auch der Freitag und ich mache das auch gerne mit einer Tasse Kaffee.

Diese Liste erleichtert den Alltag ungemein.

Viele liebe Grüße
Andrea

Stephanie hat gesagt…

Ich habe es auch eine Weile mit dem BB-Kalender alleine versucht, aber das ist einfach nicht mein Ding. Ich bin immer noch überrascht, wie viel besser ich mit dem Familienplaner dafür zurechtkomme. Manchmal sind es nur die Kleinigkeiten...

Liebe Grüße und danke für eure Kommentare!

Muschelsucher hat gesagt…

Hallo,
ich habe auch Biankas Kalender und koordiniere damit meine Termine.

Einen strikten Speisenplan mache ich nicht, weil ich eigentlich eine gute Lagerhaltung habe und das Frische immer danach kaufe, was gerade gut aussieht, was günstig ist, gerade auf dem Markt zu kriegen ist usw.

Ich hatte es mit Speiseplan versucht, das ist mir dann immer irgendwie über den Haufen geworfen worden, weil zu viele Reste übrigblieben oder mein Mann noch gegen Ladenschluß reduziertes mitbrachte usw.

Liebe Grüße

Far Above Rubies hat gesagt…

Thank you for sharing on Domestically Divine.

Blessings,

Jasmine

Turbulentes Leben in einer Großfamilie mit Besonderheiten hat gesagt…

Dieser Thread ist zwar schon lange her, aber ich gebe doch auch noch mal meinen Senf dazu.

Wir machen hier in der Regel einen Monatsspeiseplan unter Berücksichtigung schon bestehender Termine und den Tagen, wo die Kinder sehr lange Schule haben. Oft koche ich für 2 Tage, sehr praktisch, wenn viele zu unterschiedlichen Zeiten nach Hause kommen und wir nicht gemeinsam essen können. Genauso gibt es bei uns im Wechsel eine Woche Eintopf, in der nächsten Woche einen Auflauf. Beides gut für 2 Tage zuzubereiten. An Eintöpfen haben wir auch viele Variationen von Linsen Eintopf über Gemüsesuppe bis hin zu "Kartoffel und Möhren untereinander". Ebenso haben wir eine reichhaltige Auswahl an Aufläufen, die in der Regel von allen auch gerne gegessen werden.
Montags gibt es in der Regel die Reste von Sonntags, da gibt es meist ein klassisches Sonntagsessen mit Braten, Soße, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Kroketten etc. und Gemüse oder Salat. Von Braten und Soße bleibt meist genug übrig, sodass am Montag nur noch eine Beilage und Gemüse oder Salat dazu gemacht werden müssen. Freitags und Samstags gibt es dann auch schon mal etwas aussergewöhnliches wie Pizza, Burger, Gyros oder ähnliches. Alles kann man auch sehr gut selber herstellen.
Den Großteil der Lebensmittel kaufen wir dann en gros auf Vorrat ein, die Tiefkühltruhe und der große Vorratsraum machen es möglich und nur die ganz frischen Sachen werden dann wöchentlich frisch geholt (Eier, Milch, Obst, Salat, frisches Gemüse).

Liebe Grüße
Daniela

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